Oracle Aktie: Rekordzahlen dank KI

Oracle übertrifft mit starkem KI-getriebenem Cloud-Wachstum alle Erwartungen und hebt die Jahresprognose an. Der Auftragsbestand vervierfacht sich auf über 550 Milliarden US-Dollar.

Kurz zusammengefasst:
  • Cloud-Umsatz steigt um 84 Prozent auf 4,9 Mrd. USD
  • Auftragsbestand vervierfacht sich auf 553 Mrd. USD
  • Umsatzprognose für 2027 auf 90 Mrd. USD erhöht
  • Analysten bestätigen Kaufempfehlungen nach Zahlen

Der Softwarekonzern Oracle hat im dritten Quartal 2026 die stärksten Wachstumsraten seit über 15 Jahren verzeichnet. Getrieben vom enormen Bedarf an KI-Infrastruktur übertraf das Unternehmen sämtliche Erwartungen der Analysten. Während die hohen Investitionen in Rechenzentren den Markt oft nervös machen, liefert Oracle mit einem massiv angewachsenen Auftragsbestand ein starkes Gegenargument.

Cloud-Infrastruktur als Wachstumsmotor

Verantwortlich für die positive Überraschung war in erster Linie die Cloud-Infrastruktur-Sparte. Hier kletterten die Erlöse um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die ohnehin hohen Prognosen deutlich. Namhafte Neukunden wie Lockheed Martin und Air France-KLM unterstreichen die starke Marktposition. Insgesamt stieg der Quartalsumsatz auf 17,2 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn je Aktie mit 1,79 US-Dollar die Schätzungen der Wall Street klar hinter sich ließ.

Oracle

US68389X1054
-
Heute: -
7 Tage: -

Gigantischer Auftragsbestand stützt Prognose

Die bemerkenswerteste Kennzahl des Berichts ist jedoch der Auftragsbestand. Die sogenannten verbleibenden Leistungsverpflichtungen (RPO) vervierfachten sich nahezu auf 553 Milliarden US-Dollar. Dieser Zuwachs stammt größtenteils aus großvolumigen KI-Verträgen, die von Kunden oft im Voraus finanziert werden. Gestützt auf diese Nachfrage hob das Management die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden US-Dollar an. Die Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Training übersteigt das Angebot laut Unternehmensangaben weiterhin deutlich.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?

Hohe Investitionen und Analystenstimmen

Der aggressive Ausbau der Infrastruktur bringt enorme finanzielle Verpflichtungen mit sich. Neben bestehenden Schulden von über 108 Milliarden US-Dollar hat Oracle zukünftige Leasingverpflichtungen für Rechenzentren in Höhe von 248 Milliarden US-Dollar in den Büchern. Trotz der fundamentalen Stärke notiert der Titel nach einer längeren Schwächephase aktuell bei 135,52 Euro und weist damit seit Jahresbeginn ein Minus von knapp 19 Prozent auf. Analysten werten die jüngsten Zahlen dennoch positiv und passten ihre Einschätzungen an:

  • Guggenheim: Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel 400,00 US-Dollar
  • Citigroup: Kaufempfehlung bestätigt, Kursziel von 310,00 auf 320,00 US-Dollar angehoben

Um die Profitabilität bei diesem rasanten Wachstum zu sichern, strukturiert Oracle seine internen Prozesse um. Durch den Einsatz von KI-gestützter Code-Generierung arbeitet die Softwareentwicklung künftig in kleineren, agileren Teams. Gepaart mit dem Plan, in den nächsten drei Jahren über 10 Gigawatt an neuer Rechenleistung ans Netz zu bringen, zementiert der Konzern seine aggressive Expansionsstrategie im KI-Sektor.

Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:

Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu Oracle

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Oracle

Neueste News

Alle News

Oracle Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten