ProShares Bitcoin ETF: Unter Druck

Der futuresbasierte Bitcoin-ETF verzeichnet deutliche Kapitalabflüsse und Kursverluste, während kostengünstigere Spot-ETFs und makroökonomische Unsicherheit den Druck erhöhen.

Kurz zusammengefasst:
  • Starke Abflüsse und Kursverluste beim BITO-ETF
  • Wettbewerb durch günstigere Spot-Bitcoin-ETFs
  • Makroökonomische Unsicherheit dämpft Risikoappetit
  • ETF notiert nahe seinem 52-Wochen-Tief

Der Krypto-Markt befindet sich Anfang 2026 in einer Phase der Ernüchterung. Nach den Höchstständen im vergangenen Herbst sorgt eine deutliche Preiskorrektur beim Bitcoin für eine spürbare Risikoaversion unter Investoren. Davon bleibt auch der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) nicht verschont, der sich zudem in einem verschärften Wettbewerbsumfeld behaupten muss.

Makroökonomischer Gegenwind

Die allgemeine Stimmung am Markt für digitale Vermögenswerte ist derzeit von Vorsicht geprägt. Nachdem der Bitcoin im Oktober 2025 noch ein Rekordhoch von rund 126.000 USD markiert hatte, korrigierte die Kryptowährung zuletzt bis in den Bereich um 60.000 USD. Verantwortlich für diesen Rückgang ist vor allem die makroökonomische Unsicherheit: Eine hartnäckige Inflation und die vorsichtige Haltung der Zentralbanken bei der Zinspolitik dämpfen den Appetit der Anleger auf riskante Anlagen.

ProShares Bitcoin Strategy ETF

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Diese Entwicklung schlägt sich unmittelbar in den Fondszahlen nieder. Allein am 19. Februar verzeichnete der BITO Abflüsse in Höhe von rund 4,85 Millionen USD. Die Kursdaten unterstreichen die Schwächephase: Mit einem Minus von rund 25 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage notiert der ETF am Freitagabend bei 9,36 USD und damit nur knapp über seinem jüngsten 52-Wochen-Tief.

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Wettbewerb durch Spot-ETFs

Neben der allgemeinen Marktschwäche sieht sich der BITO – als erster in den USA zugelassener, auf Terminkontrakten basierender Bitcoin-ETF – einem strukturellen Problem gegenüber. Die seit einiger Zeit verfügbaren Spot-ETFs, die den Bitcoin direkt halten, ziehen massiv Kapital ab. Können futures-basierte Produkte wie der BITO in diesem Umfeld überhaupt noch gegen die meist kostengünstigere Konkurrenz bestehen?

Mit einer Gesamtkostenquote (Expense Ratio) von 0.95 Prozent liegt der BITO deutlich über vielen Konkurrenzprodukten. Da die institutionelle Nachfrage nach digitalen Assets zuletzt insgesamt nachgelassen hat, rücken solche Kostenfaktoren für Anleger stärker in den Fokus. Zudem beobachten Marktteilnehmer genau, wie sich das Open Interest bei Bitcoin-Futures entwickelt, das nach dem Erreichen des Höchststandes deutlich zurückgegangen ist.

Die weitere Entwicklung des Fonds wird maßgeblich von den kommenden Inflationsdaten und den daraus resultierenden Zinsentscheidungen abhängen. Anleger blicken nun gespannt auf die Unterstützungslinie beim bisherigen Jahrestief von 8,80 USD. Ein nachhaltiger Trendbruch beim Bitcoin bleibt die Grundvoraussetzung, damit der ETF seine Verluste von rund 44 Prozent auf Jahressicht wieder aufholen kann.

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