Die Aktie des chilenischen Kupferproduzenten Antofagasta brach am Dienstag um 3,4 Prozent ein – und das trotz Rekordergebnis. Der Grund: Die vorgelegten Zahlen für 2025 lagen zwar über den Vorjahreswerten, trafen aber exakt die Markterwartungen. Gleichzeitig fiel die Dividende niedriger aus als erhofft, während schwächelnde Kupferpreise zusätzlich auf die Stimmung drückten.
EBITDA steigt um 52 Prozent
Antofagasta meldete für 2025 ein EBITDA von 5,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern kletterte um 53 Prozent auf 3,16 Milliarden Dollar. Verantwortlich für den Anstieg waren höhere Kupfer- und Nebenproduktpreise. Die Umsätze legten um 30 Prozent auf 8,62 Milliarden Dollar zu.
Die EBITDA-Marge weitete sich von 51,8 auf 60,3 Prozent aus. Der operative Cashflow stieg um 30 Prozent auf 4,25 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 129,3 US-Cent – zwei Prozent über dem Konsens.
Dividende fällt mager aus
Der Vorstand schlug eine Schlussdividende von 48,0 US-Cent je Aktie vor. Zusammen mit der Zwischendividende ergibt sich eine Gesamtausschüttung von 64,6 US-Cent für 2025. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent des bereinigten Gewinns – weniger als Analysten erhofft hatten.
Morgan Stanley kommentierte, das EBITDA habe „nur ein Prozent über dem Konsens“ gelegen und die Zahlen entsprächen den Erwartungen. Die Kupferproduktion sank um zwei Prozent auf 653.700 Tonnen. Die Nettobarkosten fielen dank höherer Nebenprodukt-Erlöse um 27 Prozent auf 1,19 Dollar je Pfund.
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Hohe Investitionen belasten
Die Investitionsausgaben stiegen deutlich von 2,41 Milliarden Dollar in 2024 auf 3,68 Milliarden Dollar in 2025. Der Konzern treibt Großprojekte in Centinela und Los Pelambres voran. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA blieb mit 0,53 niedrig.
Für 2026 bestätigte Antofagasta die Produktionsprognose von 650.000 bis 700.000 Tonnen Kupfer. Die Barkosten vor Nebenprodukt-Erlösen sollen zwischen 2,30 und 2,50 Dollar je Pfund liegen, die Nettobarkosten bei 1,15 bis 1,35 Dollar. Die Kapitalausgaben werden auf rund 3,4 Milliarden Dollar veranschlagt.
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