Santacruz Silver Aktie: Erfolgreiches Comeback

Santacruz Silver Mining meldet steigende Produktion nach Flutschäden, erobert den ersten Platz im TSX Venture 50 Ranking und hat den Handel an der NASDAQ aufgenommen.

Kurz zusammengefasst:
  • Produktion im Schlussquartal um 9 Prozent gestiegen
  • Erster Platz im TSX Venture 50 Ranking 2026
  • Listing an der NASDAQ unter Kürzel SCZM
  • Solide Bilanz nach Rückzahlung der Glencore-Schulden

Santacruz Silver Mining schließt eine ereignisreiche Phase ab: Die Produktion erholt sich, die Aktie erklimmt Spitzenplätze an der kanadischen Börse und das Unternehmen hat den Sprung an die NASDAQ geschafft. Nach den Flutschäden vom Mai 2025 zeigt sich nun, wie schnell die Rückkehr zur Normalität gelingen kann.

Produktion im vierten Quartal um 9% gestiegen

Im vierten Quartal 2025 produzierte Santacruz Silver aus seinen bolivianischen Minen und der mexikanischen Zimapán-Mine 3.739.019 Silberäquivalent-Unzen – ein Plus von 9% gegenüber dem Vorquartal. Die Silberproduktion erreichte 1.343.607 Unzen, ergänzt durch 23.846 Tonnen Zink, 3.000 Tonnen Blei und 287 Tonnen Kupfer.

Santacruz Silver

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Der Anstieg geht vor allem auf die Bolívar-Mine zurück, das Flaggschiff des Unternehmens in Bolivien. Dort kletterte die Silberäquivalent-Produktion im Quartalsvergleich um 34%, nachdem der Zugang zu den Abbaugebieten nach der Flut im Mai 2025 schrittweise wiederhergestellt wurde. Auch die anderen Anlagen – Caballo Blanco, San Lucas und Zimapán – lieferten leichte Zuwächse bei stabilen oder verbesserten Gehalten.

Gesamtjahr 2025 von Flutschäden geprägt

Trotz der Erholung im Schlussquartal fiel das Gesamtjahr 2025 mit 14.399.019 Silberäquivalent-Unzen um 11% niedriger aus als 2024. Verantwortlich dafür war die schwere Flut im Mai, die den Zugang zu wichtigen Abbaubereichen in Bolívar blockierte und die Verarbeitung über mehrere Monate einschränkte.

Die Sanierungsmaßnahmen verliefen wie geplant und wurden im vierten Quartal fortgesetzt. Mit der kontinuierlichen Verbesserung des Zugangs zog auch die Silberproduktion wieder an.

Platz 1 im TSX Venture 50 Ranking

Neben den operativen Kennzahlen erhielt Santacruz eine außergewöhnliche Anerkennung von der kanadischen Börse. Das Unternehmen belegte den ersten Platz im TSX Venture 50 Ranking 2026 – basierend auf einem Kursanstieg von 1.103% und einem Marktkapitalisierungswachstum von 1.137% im Jahr 2025.

Das TSX Venture 50 Ranking bewertet die leistungsstärksten Unternehmen der Börse anhand von drei gleichgewichteten Kriterien: Kursperformance über ein Jahr, Marktkapitalisierungswachstum und konsolidiertes Handelsvolumen in Kanada.

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NASDAQ-Notierung erweitert Investorenbasis

Am 21. Januar 2026 startete Santacruz Silver den Handel an der NASDAQ unter dem Kürzel „SCZM“. Damit ist das Unternehmen nun an drei Börsen gelistet: neben der NASDAQ an der TSXV (Symbol „SCZ“) und an der Frankfurter Börse (Symbol „1SZ“). Der Schritt eröffnet den Zugang zu einem deutlich breiteren Kreis institutioneller Investoren.

Solide Bilanz nach Glencore-Rückzahlung

Santacruz beendete das dritte Quartal 2025 mit einem Working Capital von 69,2 Millionen US-Dollar, nachdem die Verbindlichkeiten aus der Glencore-Akquisition vollständig zurückgezahlt wurden.

Die Zahlen für die letzten zwölf Monate bis Anfang März 2026 zeigen einen Umsatz von rund 305 Millionen CAD, einen Nettogewinn von etwa 59,6 Millionen CAD, eine Gewinnmarge von 19,53% und eine Eigenkapitalrendite von 36,11%.

Diversifiziertes Portfolio in Bolivien und Mexiko

Santacruz betreibt mehrere Anlagen über zwei Länder verteilt. In Bolivien gehören die Minen Bolívar und Porco zu einem Net Profit Interest Agreement mit COMIBOL, bei dem Santacruz 45% der Gewinne erhält. Hinzu kommen die vollständig im Besitz des Unternehmens befindlichen Anlagen Caballo Blanco Group, San Lucas und das Explorationsprojekt Soracaya. In Mexiko besitzt Santacruz die Zimapán-Mine zu 100%.

Bolívar im Fokus für 2026

Das Management hat für das laufende Jahr ein klares Ziel ausgegeben: Die Sanierungsarbeiten in Bolívar sollen bis zum vierten Quartal 2026 abgeschlossen sein, um die volle Produktionskapazität in den betroffenen Bereichen wiederherzustellen. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte sich das Unternehmen vollständig auf das Wachstum über sein Portfolio von vier produzierenden Minen konzentrieren.

Die Produktion dürfte mit der fortschreitenden Erholung in Bolívar und dem verstärkten Abbau auf Level 960 in Zimapán weiter steigen. Die nächste Zahlenvorlage wird zeigen, wie sich die Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres fortsetzt.

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