Infineon Aktie: Fortschrittliche Aussichten!

Mehrere Analystenhäuser erhöhen ihre Kursziele für Infineon deutlich. Der Halbleiterkonzern verstärkt seine KI-Ausrichtung mit Milliardeninvestitionen und einer Akquisition.

Kurz zusammengefasst:
  • Warburg, Deutsche Bank und UBS erhöhen Kursziele
  • Investitionen steigen um 500 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro
  • Übernahme einer ams-OSRAM-Sparte für 570 Millionen Euro
  • Fokus auf Chips für KI-Rechenzentren als Wachstumsfeld

Die Analystenfront hat gesprochen – und sie ist bullish. Gleich mehrere Häuser heben ihre Kursziele für Infineon deutlich an. Der Grund: Der Halbleiterkonzern richtet sich strategisch neu aus und setzt dabei voll auf Künstliche Intelligenz. Doch der DAX-Konzern agiert nicht nur mit Ankündigungen, sondern untermauert seine Ambitionen mit Milliarden-Investitionen und einem gezielten Zukauf.

Die wichtigsten Fakten:
– Warburg Research hebt Kursziel von 42 auf 47 Euro an
– Deutsche Bank und UBS ziehen auf 48 bzw. 47 Euro nach
– Investitionen steigen um 500 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro
– Übernahme von ams-OSRAM-Sparte für 570 Millionen Euro geplant

Infineon

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Strategischer Schwenk Richtung KI

Die Neuausrichtung kommt nicht von ungefähr. Während das Automobilgeschäft schwächelt, sieht das Management im KI-Boom eine „nie dagewesene Wachstumschance“. Konkret geht es um Chips für Rechenzentren – ein Markt, der durch den Hunger nach Rechenleistung für Large Language Models und andere KI-Anwendungen rasant wächst.

Warburg-Analyst Malte Schaumann begründete die Anhebung seines Kursziels explizit mit verbesserten Gewinnerwartungen durch KI-bezogene Anwendungen. Auch Berenberg bestätigte seine Kaufempfehlung mit einem Ziel von 48 Euro.

Dresden als Dreh- und Angelpunkt

Die erhöhten Investitionen von nun 2,7 Milliarden Euro fließen zu einem großen Teil in den Standort Dresden. Dort baut Infineon die Fertigungskapazitäten für Stromversorgungslösungen aus – Technologie, die in KI-Rechenzentren unverzichtbar ist.

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Parallel dazu kauft der Konzern das Geschäft mit nicht-optischen Sensoren von ams-OSRAM für 570 Millionen Euro. Die Sparte erzielte 2025 einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro und erweitert das Portfolio im Bereich Analog- und Mixed-Signal-Sensoren. Der Deal soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Durchwachsene Ausgangslage

Die Analysten-Upgrades folgen auf das erste Geschäftsquartal 2026, in dem Infineon einen Umsatzrückgang von 7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro verzeichnete. Die operative Marge lag bei soliden 17,9 Prozent. Marktbeobachter lobten vor allem die Kostendisziplin und die Bruttomarge trotz des schwierigen Umfelds.

Für Anleger wird entscheidend sein, wie schnell Infineon die KI-Strategie in Umsatz ummünzen kann. Die nächsten Quartalszahlen am 6. Mai 2026 dürften zeigen, ob die Weichen tatsächlich in die richtige Richtung gestellt sind.

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