Nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf kehrt Aventis Energy plötzlich auf die große Bühne zurück. Mit der ersten Bohrgenehmigung seit den 80er Jahren und sensationellen Bodenproben sorgt der Explorer für Aufsehen im Uran-Sektor. Doch während operativ die Weichen auf Angriff gestellt werden, zeigt der Chart tiefe Risse – bietet sich hier eine historische Chance oder überwiegen die Risiken?
Geigerzähler am Anschlag
Der Grund für das plötzliche Interesse am Markt ist nicht bloße Spekulation, sondern handfeste Geologie. Technische Teams meldeten U3O8-Konzentrationen von über 8 Prozent auf dem Projektgelände. Das sind Werte, die auf diesem Areal historisch noch nie verzeichnet wurden und auf eine extrem hohe Mineralisierung hindeuten.
Besonders elektrisiert die Entdeckung der sogenannten „Manhattan Showing“-Zone. Hier überschritten die Radioaktivitätsmessungen den Messbereich von 65.535 Counts pro Sekunde (cps). Diese Daten liefern nun die Basis, um das Projekt von einer theoretischen Hoffnung in ein konkretes Explorationsziel zu verwandeln.
Alles bereit für Januar
Die Transformation vom passiven Halter zum aktiven Explorer ist in vollem Gange. Der Zeitplan steht fest: Im Januar 2026 beginnt ein 3.000 Meter umfassendes Bohrprogramm – der erste nennenswerte Vorstoß in die Tiefe auf dem Corvo-Projekt seit über vierzig Jahren. Die behördliche Genehmigung gilt für 18 Monate und gibt dem Management freie Hand.
Um diesen aggressiven Kurs zu finanzieren, hat Aventis Energy die Kassen gefüllt. Eine im November abgeschlossene Kapitalerhöhung spülte rund eine Million CAD in die Bücher. Diese Mittel sind zweckgebunden und fließen direkt in die anstehende Winter-Bohrkampagne.
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Nachbar von Giganten
Auch die geografische Lage beflügelt die Fantasie. Das Projekt liegt im berühmten Athabasca-Becken, nur 60 Kilometer östlich der McArthur-River-Mine des Branchenschwergewichts Cameco. Aventis operiert damit nicht im Nirgendwo, sondern inmitten einer der produktivsten Uran-Regionen der Welt.
Volatilität und Risiko
Trotz der fundamentalen Fortschritte bleibt die Lage am Markt angespannt. Der Kursrutsch von fast 30 Prozent auf Monatsbasis zeigt, wie nervös Anleger auf die Übergangsphase reagieren. Aktuell notiert das Papier bei 0,17 Euro und sucht nach einem Boden.
Der Start der Bohrungen im Januar 2026 wird zum entscheidenden Meilenstein. Dann muss Aventis beweisen, ob die spektakulären Oberflächenwerte auch in der Tiefe Bestand haben. Bis dahin bleibt die Aktie eine heiße Wette auf den Erfolg der Geologen.
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