Oxford Square Capital hat sich am Mittwoch eindrucksvoll zurückgemeldet. Nachdem der Kurs infolge des Ex-Dividende-Tages spürbar nachgegeben hatte, nutzten Marktteilnehmer das ermäßigte Niveau für einen Wiedereinstieg. Kann das Unternehmen diesen Schwung bis zur Veröffentlichung der neuen Geschäftszahlen Ende Februar beibehalten?
Erholung nach Dividenden-Abschlag
Nachdem das Papier am Dienstag noch bei 1,75 US-Dollar aus dem Handel gegangen war, sorgte das Kaufinteresse am Mittwoch für einen Anstieg auf 1,83 US-Dollar. Im Tagesverlauf schwankte die Aktie zwischen 1,74 und 1,85 US-Dollar, bevor sie mit einem Plus von rund 4,6 % schloss. Mit einem Handelsvolumen von 1,27 Millionen Aktien bewegte sich die Aktivität im Bereich des üblichen Durchschnitts.
Dieser Kursanstieg gleicht die Verluste aus, die Ende letzter Woche im Zuge der monatlichen Ausschüttung und allgemeiner Marktschwankungen entstanden waren. Bei der aktuellen Bewertung kommt die Business Development Company (BDC) auf eine Marktkapitalisierung von rund 149,5 Millionen US-Dollar.
Fokus auf den inneren Wert
Anleger richten ihren Blick nun auf die anstehenden Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025. Marktbeobachter rechnen mit einer Bekanntgabe zwischen dem 26. und 27. Februar. Ein zentraler Aspekt wird dabei die Entwicklung des Nettoinventarwerts (NAV) pro Aktie sein.
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Zuletzt meldete Oxford Square Capital zum 30. September 2025 einen NAV von 1,95 US-Dollar. Da die Aktie aktuell bei 1,83 US-Dollar notiert, wird sie weiterhin mit einem Abschlag zum Buchwert gehandelt. Für BDC-Investoren ist diese Kennzahl entscheidend, um die Qualität des Kreditportfolios und das Potenzial für Kurssteigerungen einzuschätzen.
Dividende im Härtetest
Das monatliche Ausschüttungsmodell bleibt das Hauptargument für einkommensorientierte Anleger. Für das erste Quartal 2026 hat das Unternehmen monatliche Zahlungen von 0,035 US-Dollar pro Aktie angekündigt. Auf Basis des aktuellen Kurses ergibt sich daraus eine annualisierte Dividendenrendite von beachtlichen 22,9 %.
Ob diese hohe Rendite langfristig tragfähig ist, hängt maßgeblich vom Nettoanlageeinkommen (NII) ab. Die am Monatsende erwarteten Daten werden zeigen, inwieweit die laufenden Gewinne die hohen Ausschüttungen abdecken. Sollte der kommende Bericht Stabilität beim NAV und dem Einkommen signalisieren, könnte dies die aktuelle Kurserholung nachhaltig festigen.
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