Itochu Corporation setzt auf eine Kombination aus stabilen Gewinnprognosen und neuen Aktienrückkäufen. Das japanische Handelshaus rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Milliardengewinn und sammelt gleichzeitig weitere eigene Anteile am Markt ein. Wie gelingt es dem Konzern, die aktuelle Schwäche im Rohstoffsektor so erfolgreich abzufedern?
- Gewinnprognose: 900 Milliarden JPY Nettogewinn für das Gesamtjahr.
- Aktienrückkauf: Bis zu 13 Millionen Stück (ca. 0,2 % des Kapitals).
- Volumen: Maximal 20 Milliarden JPY.
- Laufzeit: Rückkauf bis zum 31. März 2026 befristet.
Starke Konsumsparte gleicht Rohstoffflaute aus
Das Unternehmen konkretisierte vor wenigen Tagen seine Erwartungen für das am 31. März endende Geschäftsjahr. Mit einem erwarteten Nettogewinn von 900 Milliarden JPY bleibt der Konzern auf Kurs. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg der Gewinn bereits um 4 % auf den Rekordwert von 705,3 Milliarden JPY.
Der Erfolg basiert primär auf der starken Performance im Nicht-Rohstoff-Sektor. Vor allem die Bereiche Lebensmittel und Textilien trieben die Ergebnisse nach oben. So konnte die Lebensmittelsparte ihren Gewinn um 38 % auf 82,5 Milliarden JPY steigern. Laut Finanzvorstand Tsuyoshi Hachimura konnten diese Zuwächse die Verlangsamung im Metall- und Rohstoffbereich vollständig kompensieren.
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Kapitalmaßnahmen und Aktionärsrendite
Parallel zu den Geschäftszahlen startete Itochu ein neues Rückkaufprogramm. Bis Ende März sollen Anteile im Wert von bis zu 20 Milliarden JPY erworben werden. Dies ergänzt ein deutlich größeres Programm vom Mai des Vorjahres, bei dem bereits Aktien für rund 150 Milliarden JPY zurückgekauft wurden.
Das Unternehmen strebt für das aktuelle Jahr eine Gesamtausschüttungsquote von 52 % an. Bereits am 1. Januar vollzog der Konzern zudem einen Aktiensplit im Verhältnis 1:5, um die optische Attraktivität und Handelbarkeit der Papiere zu erhöhen.
Die aktuelle Rückkaufphase ist zeitlich eng begrenzt und endet zeitgleich mit dem Geschäftsjahr am 31. März. Investoren fokussieren sich nun darauf, ob das starke Konsumgeschäft die Volatilität der Rohstoffpreise bis zum finalen Jahresabschluss weiterhin erfolgreich ausgleichen kann.
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