Die Deutsche Telekom hat ihre selbst gesteckten Ziele für 2025 übertroffen und hebt die Dividende an. Der Bonner Konzern profitiert dabei von seiner starken Positionierung in den USA und dem konsequenten Glasfaserausbau in Europa. Doch wie nachhaltig ist der eingeschlagene Kurs?
Operative Stärke auf breiter Front
Das bereinigte operative Ergebnis inklusive Leasingkosten (EBITDA AL) kletterte auf 45,5 Milliarden Euro und übertraf damit die erst im November angehobene Prognose von 45,3 Milliarden Euro. Auch beim Free Cashflow AL lag das Unternehmen mit 20,2 Milliarden Euro über der Zielmarke.
Der Konzernumsatz wuchs organisch um 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein bereinigter Gewinn von 9,7 Milliarden Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 2,00 Euro entspricht. Als Reaktion plant das Management, die Ausschüttung von 0,90 auf 1,00 Euro je Anteilsschein zu erhöhen.
T-Mobile US als Wachstumsanker
Die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile US lieferte erneut einen substanziellen Beitrag. Mit 7,8 Millionen neuen Vertragskunden im Gesamtjahr untermauert die US-Einheit ihre Marktposition. Der Mutterkonzern hat seinen Anteil an T-Mobile US bis Februar 2026 auf 52,8 Prozent ausgebaut und unterstreicht damit die strategische Bedeutung des US-Geschäfts.
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Parallel dazu zeigt der Glasfaserausbau in Deutschland Wirkung. Über zwei Millionen Haushalte nutzen mittlerweile aktive FTTH-Anschlüsse, nachdem 2025 rund 584.000 neue Kunden hinzukamen. Die Zahl der passierbaren Haushalte im Glasfasernetz erreichte 12,6 Millionen.
Solide Entwicklung in Europa
Die Geschäftskundensparte T-Systems steigerte den Umsatz um 2,5 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL dieser Einheit legte um 15,7 Prozent auf 427 Millionen Euro zu, getrieben durch Cloud-Dienstleistungen, Digitalisierungsprojekte und Mautsysteme. Die europäischen Landesgesellschaften außerhalb Deutschlands verbesserten ihr bereinigtes EBITDA AL organisch um 5,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro.
Ambitionierte Ziele für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Vorstand ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Milliarden Euro an. Der Free Cashflow AL soll bei etwa 19,8 Milliarden Euro liegen, während das bereinigte Ergebnis je Aktie auf circa 2,20 Euro steigen dürfte. Diese Prognosen basieren auf einem Wechselkurs von 1,13 US-Dollar je Euro und fügen sich in die mittelfristigen Ziele ein, die auf dem Kapitalmarkttag 2024 kommuniziert wurden.
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