Eldorado Gold hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer operativen Punktlandung und einer Überraschung für die Aktionäre abgeschlossen. Während die Produktion am oberen Ende der Erwartungen lag und erstmals eine Dividende gezahlt wird, sorgt eine Verzögerung beim Prestigeobjekt Skouries für Diskussionsstoff. Kann das geplante Wachstum in den kommenden Jahren die aktuellen Mehrkosten auffangen?
Starke Zahlen und erste Dividende
Im vierten Quartal 2025 übertraf der Bergbaukonzern mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,63 US-Dollar die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt von 0,52 US-Dollar ausgegangen waren. Auch der Quartalsumsatz von rund 577 Millionen US-Dollar fiel höher aus als prognostiziert. Die solide operative Entwicklung spiegelt sich in der Gesamtjahresbilanz wider: Mit einer Goldproduktion von 488.268 Unzen erreichte das Unternehmen das obere Ende seiner eigenen Zielvorgabe.
Diese finanzielle Stabilität nutzt das Management, um die Aktionäre direkt am Erfolg zu beteiligen. Neben Aktienrückkäufen im Volumen von 204 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr kündigte Eldorado Gold die erste Quartalsdividende der Firmengeschichte an. Anleger können Mitte März 2026 mit einer Zahlung von 0,075 US-Dollar pro Aktie rechnen. Die Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um über 22 Prozent zulegen konnte, reagierte heute stabil und notiert bei rund 37,03 Euro.
Verzögerungen beim Skouries-Projekt
Ein zentraler Aspekt für die langfristige Bewertung ist die Entwicklung der Skouries-Kupfer-Gold-Mine in Griechenland. Hier musste das Unternehmen den Zeitplan anpassen: Die erste Produktion von Konzentrat verschiebt sich auf das dritte Quartal 2026, während der kommerzielle Betrieb erst im vierten Quartal starten soll. Diese Verzögerung führt zu geschätzten Mehrkosten für den Bau von etwa 50 Millionen US-Dollar.
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Trotz der zeitlichen Verschiebung bleibt die strategische Bedeutung des Projekts hoch. Eldorado Gold konnte sich bereits Abnahmeverträge für rund 80 Prozent der erwarteten Kupferkonzentrat-Produktion der ersten Betriebsjahre sichern. Diese Vereinbarungen zu günstigen Konditionen unterstreichen das Marktinteresse an den künftigen Fördermengen der Mine.
Fokus auf das Produktionswachstum
Analysten reagierten auf die neuen Zeitpläne mit einer leichten Korrektur ihrer Erwartungen. Die Experten von TD Cowen und TD Securities senkten ihre Kursziele von 47,00 auf 45,00 US-Dollar, behielten ihre Einstufung jedoch bei. Der Markt scheint die kurzfristigen Mehrkosten gegen das langfristige Potenzial abzuwägen, da das Unternehmen für 2026 eine Goldproduktion von bis zu 590.000 Unzen anstrebt.
Die kommenden zwei Jahre stehen im Zeichen des Kapazitätsausbaus. Bis 2027 plant Eldorado Gold eine Steigerung der jährlichen Förderung auf bis zu 720.000 Unzen Gold. Um dieses Ziel zu untermauern, wurde das Budget für Explorationen im Jahr 2026 auf bis zu 85 Millionen US-Dollar festgesetzt. Der Fokus der Marktteilnehmer wird in den nächsten Quartalen vor allem auf der Einhaltung des revidierten Zeitplans für Skouries liegen, da dieses Projekt der entscheidende Hebel für das Erreichen der ambitionierten Wachstumsziele ist.
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