Das US-Verteidigungsministerium hat den chinesischen Elektroautobauer BYD am Wochenende auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, die angeblich militärische Verbindungen zur Volksrepublik China unterhalten. Die Einstufung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der weltweit expandierende Konzern gerade seine internationale Präsenz massiv ausbaut.
Pentagon stuft BYD als Militärunternehmen ein
Am Samstag aktualisierte das US-Verteidigungsministerium seine „Liste chinesischer Militärunternehmen“ – ein vom Kongress vorgeschriebenes Verzeichnis von Firmen, die nach Einschätzung des Pentagon direkt oder indirekt mit dem chinesischen Militär verbunden sind und in den USA operieren.
BYD wurde erstmals auf dieser Liste aufgeführt, zusammen mit weiteren chinesischen Unternehmen. Das Dokument wurde nach Veröffentlichung kurzzeitig zurückgezogen und anschließend unverändert neu publiziert. Die Aufnahme kann erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen und den Zugang zu US-Investitionen sowie Vertragsabschlüssen erschweren.
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Expansion trotz verschärfter Lage
Der Zeitpunkt der Listung ist brisant: BYD verfolgt derzeit eine aggressive Wachstumsstrategie auf internationalen Märkten. In Deutschland plant der Konzern den Ausbau seines Händlernetzes, in Japan sollen kleinere Niederlassungen in regionalen Gebieten entstehen. Diese Schritte zielen darauf ab, die Auslandsverkäufe angesichts eines schwierigen Heimatmarktes zu steigern.
Am selben Tag der Pentagon-Ankündigung verkündete BYD eine mehrjährige Partnerschaft mit Manchester City. Als offizieller Fahrzeugpartner des Premier-League-Clubs wird BYD Elektrofahrzeuge bereitstellen und Lade- sowie Energiespeichersysteme an der Trainings-Akademie des Vereins installieren.
Die Pentagon-Einstufung schafft ein widersprüchliches Umfeld für BYDs globale Ambitionen. Während das Unternehmen hochkarätige Partnerschaften eingeht und seine kommerzielle Reichweite erweitert, entsteht gleichzeitig ein zusätzliches Risiko für Investoren und internationale Partner. Die schwachen Inlandsabsatzzahlen vom Januar verstärken den Druck auf das Management, die Auslandsmärkte erfolgreich zu erschließen.
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