DroneShield Aktie: Chefetage geräumt!
Der Drohnenabwehr-Spezialist meldet historische Umsätze, während der überraschende Abgang der Doppelspitze massive Leerverkäufe auslöst. Das operative Geschäft boomt mit einer Milliarden-Pipeline.

Kurz zusammengefasst
- Stärkstes erstes Quartal mit Umsatzplus von 88 Prozent
- Überraschender Abgang von CEO und Verwaltungsratschef
- Leerverkäufe erreichen 11,5 Prozent der Aktien
- Gefüllte Auftragspipeline im Wert von 2,2 Milliarden Dollar
Starke Nachfrage, wachsende Zweifel — bei DroneShield prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Der Spezialist für Drohnenabwehr meldet das stärkste erste Quartal der Unternehmensgeschichte. Parallel dazu zieht der überraschende Abgang der Doppelspitze aus CEO und Verwaltungsratschef massiv Leerverkäufer an.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 2,18 Euro. Auf Wochensicht steht ein Plus von knapp fünf Prozent auf der Anzeigetafel. Das grenzt die Verluste der vergangenen 30 Tage auf rund 15 Prozent ein. Der plötzliche Rücktritt von CEO Oleg Vornik und Chairman Peter James Anfang April hatte den Kurs zuvor stark belastet.
Marktbeobachter sehen in dem Führungswechsel und früheren Insiderverkäufen den Grund für die hohe Skepsis. Aktuell sind 11,5 Prozent der ausstehenden Aktien leerverkauft. Die Volatilität bleibt mit annualisiert 66 Prozent entsprechend hoch.
Rekordzahlen trotz Umbruch
Operativ läuft das Geschäft auf Hochtouren. Das abgelaufene Quartal brachte einen Umsatz von 62,6 Millionen Australischen Dollar (AUD) — ein Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kundeneinzahlungen erreichten mit 77,4 Millionen AUD einen neuen Bestwert.
Für das Gesamtjahr stehen bereits gesicherte Einnahmen von 140 Millionen AUD in den Büchern. Den künftigen Kurs soll nun Angus Bean als neuer CEO vorgeben. Ihm zur Seite steht ab Mai Hamish McLennan als unabhängiger Chairman.
Das neue Duo übernimmt eine prall gefüllte Vertriebspipeline im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar. Davon entfällt rund die Hälfte auf Europa und Großbritannien. Der US-Markt steuert weitere 268 Millionen US-Dollar bei.
Massive Kapazitätsausweitung
Um diese Aufträge abzuarbeiten, baut DroneShield seine Produktion massiv aus. Die erweiterte Europazentrale in Amsterdam soll die jährliche Fertigungskapazität verfünffachen. Bis Ende 2026 peilt das Management ein Volumen von 2,4 Milliarden AUD an.
Rückenwind kommt von staatlicher Seite. Die australische Regierung plant Investitionen von bis zu 8,1 Milliarden AUD in luftgestützte autonome Systeme. In den USA unterzeichneten das Verteidigungsministerium und die Luftfahrtbehörde FAA kürzlich ein Sicherheitsabkommen für den Einsatz von Laser-Drohnenabwehr.
Die operative Basis steht, das Marktumfeld wächst. Am 29. Mai findet die Hauptversammlung mit der offiziellen Amtsübergabe statt. Zuvor liefert der anstehende Quartalsbericht (4C) Ende April harte Fakten zur Profitabilität. Fällt der Cashflow positiv aus, geraten die Leerverkäufer massiv unter Zugzwang.
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