Die Erste Group hat zu Jahresbeginn Vollzug gemeldet: Der Einstieg bei der drittgrößten polnischen Bank ist besiegelt. Mit dem Kauf eines beherrschenden 49-Prozent-Anteils an der Santander Bank Polska sichert sich das österreichische Institut Zugang zu einem der dynamischsten Bankenmärkte Europas. Parallel dazu stockt die Gruppe ihre Immobilienfinanzierung in Ungarn deutlich auf.
Die wichtigsten Fakten:
– Erste Group übernimmt 49% an Santander Bank Polska
– Status: Hauptaktionär der drittgrößten polnischen Bank
– Zusätzlich: 120 Millionen Euro neue Finanzierung für Ungarn-Portfolio
Strategischer Zugang zu Polens Wachstumsmarkt
Anfang Januar wurden die letzten regulatorischen Hürden genommen. Die bereits Ende Dezember 2025 erteilten Genehmigungen ebneten den Weg für den Transaktionsabschluss. Für die Erste Group bedeutet der Schritt mehr als nur eine Portfolio-Erweiterung: Polen gilt als einer der wenigen europäischen Märkte mit strukturell starkem Bankenwachstum.
Als neue Hauptaktionärin der Santander Bank Polska verschafft sich die Gruppe operative Kontrolle über ein Institut mit signifikanter Marktstellung. Die Akquisition fügt sich in die langjährige Strategie ein, in Zentral- und Osteuropa gezielt zu expandieren.
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Parallele Offensive in Ungarn
Nur wenige Wochen nach dem Polen-Deal folgte der nächste Schritt: Ende Januar vereinbarte die Erste Group mit der CPI Europe AG eine erweiterte Finanzierung über 120 Millionen Euro. Die auf fünf Jahre ausgelegte Vereinbarung wird gemeinsam mit der ungarischen Tochter Erste Bank Hungary bereitgestellt.
Konkret geht es um die Refinanzierung des Stop.Shop-Portfolios – 14 Fachmarktsparks in Ungarn. Die Aufstockung signalisiert Vertrauen in den lokalen Immobilienmarkt und stärkt die Position im gewerblichen Kreditgeschäft.
Blick nach vorne
Am 26. Februar legt die Erste Group die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor. Anleger dürften besonders auf erste Signale zur Integration der polnischen Tochter und zur Entwicklung in den osteuropäischen Kernmärkten achten. Die erwartete Konjunkturerholung in Zentral- und Osteuropa könnte der Bank dabei in die Karten spielen.
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