Assertio Therapeutics steuert auf eine wegweisende Phase zu. Nachdem das Unternehmen zuletzt regulatorische Hürden nehmen konnte, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger nun auf die operative Dynamik der Kernprodukte. Können die Wachstumsträger Rolvedon und Sympazan im kommenden Quartalsbericht die Erwartungen untermauern?
- Nasdaq-Compliance: Seit Mitte Januar erfüllt Assertio wieder die Mindestanforderungen der Börse.
- Umsatzplus: Das Medikament Rolvedon lieferte zuletzt ein deutliches Wachstum.
- Termin: Die Veröffentlichung der Q4-Zahlen ist für Mitte März geplant.
Rückkehr zur Nasdaq-Compliance
Ein wichtiges Etappenziel erreichte das Management bereits am 12. Januar. Seit diesem Tag erfüllt Assertio wieder die Mindestkursanforderungen der Nasdaq. Vorausgegangen war ein im Dezember durchgeführter Aktiensplit (Reverse Stock Split), der den Kurs optisch über die geforderte Ein-Dollar-Marke hob. Damit ist das Risiko eines drohenden Delistings vorerst beseitigt, was für die Stabilität des Titels im institutionellen Umfeld entscheidend ist.
Operative Trends bei den Kernprodukten
Der Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr zeigt eine positive Tendenz bei den wichtigsten Umsatzbringern. Im dritten Quartal 2025 erzielte das Medikament Rolvedon einen Nettoumsatz von 38,6 Millionen US-Dollar. Dieser Wert lag über dem Vorjahresniveau, wobei das Unternehmen einräumte, dass die Zahlen durch Vorratskäufe von Distributoren im Zuge der operativen Integration beeinflusst waren.
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Auch das Präparat Sympazan verzeichnete Zuwächse. In der Folge verfeinerte Assertio im November seine Prognosen für den Jahresumsatz und das bereinigte EBITDA. Parallel dazu gab es personelle Veränderungen an der Spitze: Paul Schwichtenberg wurde im November zum Präsidenten befördert und soll die strategische Ausrichtung in den Bereichen Onkologie, Neurologie und Schmerztherapie weiter vorantreiben.
Ausblick auf den März-Termin
Anleger warten nun auf konkrete Daten zum Jahresabschluss 2025. Die Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal wird für den 11. März erwartet. Im Fokus wird dabei stehen, ob sich das Absatzwachstum bei Rolvedon ohne die Sondereffekte aus Vorratskäufen fortgesetzt hat. Zudem dürften neue Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2026 darüber entscheiden, ob die Aktie nach der regulatorischen Stabilisierung auch eine fundamentale Neubewertung erfährt.
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