Daimler Truck setzt bei emissionsfreien Lkw gleich auf zwei Karten: Batterie und Wasserstoff. Neue Details zum NextGenH2 Truck und ein Härtetest für den eActros 600 schärfen das Bild der Strategie – doch der nächste Prüfstein kommt erst mit den Zahlen. Entscheidend wird, wie sich Technologie-Fortschritt und Nachfrage in den Kernmärkten wirklich zusammenfügen.
Wasserstoff und E-Lkw: Was jetzt konkret ist
Beim Wasserstoff macht Daimler Truck den nächsten Schritt Richtung Praxisbetrieb. Der Hersteller hat neue Informationen zum Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz NextGenH2 Truck veröffentlicht. Das Fahrzeug soll mit Flüssigwasserstoff Reichweiten von über 1.000 Kilometern ermöglichen.
Geplant ist eine Kleinserie von 100 Einheiten, die ab Ende 2026 bei Kunden laufen soll. Unterstützung kommt dabei über Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums. Das ist wichtig, weil es zeigt: Das Projekt ist nicht nur Labor, sondern auf ersten realen Einsatz ausgelegt.
Auch bei Batterie-Lkw setzt das Unternehmen sichtbare Signale. Der eActros 600 hat laut Unternehmensangaben seine Leistungsfähigkeit unter extremen Bedingungen bei der eNordkapp Challenge demonstriert. Zusätzlich meldete Daimler Truck eine Partnerschaft mit IKEA Italien zum Einsatz von E-Lkw.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
– NextGenH2 Truck mit Flüssigwasserstoff und >1.000 km Reichweite (Ziel)
– 100 Fahrzeuge Kleinserie, ab Ende 2026 im Kundeneinsatz geplant
– Förderung durch das Bundesverkehrsministerium genannt
– eActros 600 mit Testeinsatz bei der eNordkapp Challenge
– Neue Zusammenarbeit: IKEA Italien für E-Lkw-Einsatz
Worauf der Markt bis März schaut
Technologie-News sind das eine – die operative Lage das andere. Im Fokus stehen die kommenden Unternehmensberichte, weil sie ein klareres Bild liefern sollen, wie sich die konjunkturelle Entwicklung in Nordamerika und Europa auf die Nachfrage nach Lkw und Bussen auswirkt.
Und wie passt die aktuelle Kursdynamik dazu? Der Schlusskurs von gestern (Donnerstag) lag bei 44,18 Euro – damit notiert das Papier nur 0,47% unter dem 52‑Wochen-Hoch. Das unterstreicht, dass Anleger die strategische Stoßrichtung derzeit eher positiv einpreisen.
Sektor im Umbau – und der nächste Termin
Der Nutzfahrzeugsektor steckt mitten in der Transformation hin zu nachhaltigeren Transportlösungen. Dabei geht es nicht nur um die Fahrzeuge selbst, sondern auch um den Ausbau von Lade- und Wasserstoff-Tankinfrastruktur, der für den breiten Einsatz entscheidend bleibt.
Der nächste konkrete Fixpunkt für Anleger ist die voraussichtliche Veröffentlichung der Q4‑Zahlen 2025 Mitte März 2026. Dann wird sich zeigen, wie robust das Geschäft in den Schlüsselmärkten gelaufen ist – und wie Daimler Truck die Umsetzung bei batterieelektrischen und wasserstoffbasierten Antrieben im Bericht untermauert.
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