Die Aktie des österreichischen Motorenspezialisten schießt heute um 7,10 Prozent auf 33,20 Euro nach oben. Der Grund für die plötzliche Dynamik: Der Großaktionär Mutares hat sich zurückgezogen und den Streubesitz auf 80 Prozent erhöht. Der Markt reagiert mit deutlich gestiegenem Handelsvolumen – ein klares Zeichen für wachsendes institutionelles Interesse.
Aktionärsstruktur öffnet neue Türen
Am 20. November vollzog Mutares den entscheidenden Schritt und reduzierte seine Beteiligung signifikant. Die Folge: Der Free Float kletterte auf 80 Prozent – ein Game Changer für die Bewertung der Aktie.
Was bedeutet das konkret?
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- Institutionelle Käufer kehren zurück: Größere Fonds können nun einsteigen, da die Liquidität deutlich gestiegen ist
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Achterbahn mit Potenzial
Die Volatilität bleibt das bestimmende Merkmal. Auf Jahressicht steht ein beeindruckendes Plus von über 125 Prozent zu Buche. Doch in den vergangenen drei Monaten mussten Anleger einen Rückschlag von 34 Prozent verdauen. Der heutige Sprung über die 33-Euro-Marke könnte technisch eine Bodenbildung einläuten.
Fundamentale Stärke stützt Erholung
Die operative Entwicklung liefert solide Argumente für steigende Kurse. Im Oktober präsentierte das Management die Neun-Monats-Zahlen 2025 mit anhaltendem Umsatzwachstum. Die Wachstumsziele bis 2030 bleiben bestätigt. Das Geschäft mit maßgeschneiderten Hochleistungsmotoren für militärische und zivile Anwendungen läuft rund – die Auftragsbücher sind voll.
Der Titel ist damit klar im Aufwärtstrend. Mit der neuen Aktionärsstruktur fallen alte Belastungsfaktoren weg. Das hohe Handelsvolumen beim heutigen Kurssprung unterstreicht die gewachsene Aufmerksamkeit. Anleger sollten jedoch die nach wie vor hohe Schwankungsbreite einkalkulieren.
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