Newmont Mining Aktie: Neuste Berichterstattung
Newmont übertrifft Quartalserwartungen deutlich, doch der Kurs leidet unter dem Rückgang des Goldpreises. Analysten sehen die Schwächephase als Einstiegsgelegenheit.

Kurz zusammengefasst
- Starke Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen
- Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen aus
- Goldpreisrückgang belastet Aktienkurs erheblich
- Analystenmehrheit hält an Kaufeinschätzungen fest
Starke Quartalszahlen, wachsendes institutionelles Interesse — und trotzdem steht die Aktie unter Druck. Newmont erlebt gerade einen ungewöhnlichen Widerspruch: Während große Investmenthäuser ihre Positionen ausbauen, hat ein Rückgang der Goldpreise die Aktie zuletzt deutlich belastet.
Starkes Quartal als Fundament
Den Grundstein für das institutionelle Interesse legte Newmont mit seinem Quartalsbericht für das vierte Quartal, der im Februar veröffentlicht wurde. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,52 Dollar — deutlich über der Konsensschätzung von 1,81 Dollar. Der Umsatz stieg um 20,6 Prozent auf 6,82 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Erwartungen. Die Nettomarge lag bei 31,25 Prozent, die Eigenkapitalrendite bei 23,28 Prozent. Begleitet wurden die Zahlen von einer Dividendenerhöhung auf 0,26 Dollar je Quartal.
Auf diese Ergebnisse reagierten mehrere institutionelle Investoren mit Zukäufen. Generate Investment Management baute seine Position im vierten Quartal um 13,2 Prozent auf rund 429.000 Aktien aus. Exchange Traded Concepts erhöhte seinen Anteil sogar um 26,7 Prozent, Enclave Advisors stieg neu ein. Insgesamt befinden sich mittlerweile 68,85 Prozent der ausstehenden Aktien in institutioneller Hand.
Goldpreisrückgang bremst die Aktie
Trotz dieser Rückendeckung geriet die Aktie zuletzt unter erheblichen Druck. Eskalierenden Spannungen rund um den Iran-Konflikt haben den Goldpreis belastet — nach einer Rallye auf Niveaus zwischen 4.100 und 4.500 Dollar je Unze folgte ein Rückgang von rund zehn Prozent innerhalb von anderthalb Wochen. Die Newmont-Aktie verlor in diesem Zeitraum etwa 15 Prozent. Aktuell notiert sie rund 11 Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts.
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Hinzu kommen Insiderverkäufe: David James Fry trennte sich am 16. März von 18.394 Aktien zu durchschnittlich 111,45 Dollar, Peter Toth verkaufte am 18. März 3.000 Aktien zu 108 Dollar.
Analysten bleiben optimistisch
An der grundsätzlich positiven Einschätzung der Analysten hat sich wenig geändert. 84,6 Prozent der aktuellen Ratings lauten auf „Kaufen“, das Konsensziel liegt bei 133,57 Dollar. Die Meinungen über das unmittelbare Kurspotenzial gehen jedoch auseinander: UBS senkte das Kursziel von 150 auf 140 Dollar, während Citi es von 118 auf 150 Dollar anhob.
Ob die Goldpreisschwäche anhält oder nur eine vorübergehende Korrektur nach der vorangegangenen Rallye darstellt, dürfte die entscheidende Variable für den weiteren Kursverlauf sein. Solange die operativen Kennzahlen auf dem Niveau des vierten Quartals bleiben, sehen die meisten Analysten die aktuelle Schwächephase als Einstiegsgelegenheit.
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