Die Broadcom-Aktie steht im Zentrum der Aufmerksamkeit: Während Top-Analysten ihre bullishen Einschätzungen bekräftigen und prominente Investoren ihre Positionen ausbauen, zeichnet sich ein möglicher Weg zur 2-Billionen-Dollar-Bewertung ab. Der Halbleiter- und Software-Konzern profitiert dabei vor allem von einem Boom im KI-Chip-Geschäft.
Bernstein sieht 475 Dollar als Ziel
Am 9. Januar bekräftigte Bernstein-Analyst Stacy Rasgon sein „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 475 Dollar. Das deutliche Aufwärtspotenzial begründet Rasgon mit der beschleunigten Dynamik im Geschäft mit maßgeschneiderten KI-Chips. Konkret verweist er auf die steigenden Auslieferungen der TPU-v7-Chips an Google, die 2026 „viele Millionen“ Einheiten erreichen sollen. Broadcom zementiert damit seine zentrale Rolle in der Lieferkette für hyperscale KI-Infrastruktur.
Cathie Wood steigt ein
Parallel zur Analysteneinschätzung zeigen sich auch institutionelle Investoren aktiv. ARK Invest unter Cathie Wood kaufte am 14. Januar 143.089 Aktien – eine bemerkenswerte Umschichtung, die zeitlich mit dem Abbau von Tesla-Positionen zusammenfiel. Der Schritt deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin: ARK setzt verstärkt auf Broadcoms unmittelbare Umsätze aus der KI-Infrastruktur.
Die Zahlen sprechen für sich
Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 1,7 Billionen Dollar liegt Broadcom auf Kurs zur 2-Billionen-Marke. Die fundamentalen Treiber dahinter:
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- Q4 2025: KI-Chip-Umsatz stieg um 74 Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar
- Q1 2026 (Prognose): Management erwartet rund 8,2 Milliarden Dollar
- Auftragsbestand: Massiver Backlog sorgt für hohe Planungssicherheit
Die Kombination aus stabilem Legacy-Geschäft in Software und Netzwerktechnik sowie dem explosiven Wachstum im Custom-AI-Bereich verleiht dem Konzern eine robuste Basis.
Leerverkäufer werden aktiver
Nicht alle Marktteilnehmer teilen den Optimismus: Zum Stichtag 15. Dezember 2025 stieg die Zahl der leerverkauften Aktien um 23,8 Prozent von 56,35 auf 69,79 Millionen. Dieser deutliche Anstieg signalisiert, dass ein Teil des Marktes auf fallende Kurse setzt – ein Spannungsfeld, das Anleger im Blick behalten sollten. Jüngere Daten für Ende Dezember zeigten allerdings bereits wieder einen Rückgang der Short-Positionen.
Mit bestätigten Großaufträgen von wichtigen Partnern und starkem institutionellem Rückhalt bleibt Broadcom einer der zentralen Werte im KI-Boom 2026. Die kommenden Quartalszahlen dürften zeigen, ob die ambitionierten Wachstumsprognosen eingelöst werden können.
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