European Lithium hat einen entscheidenden Schritt in der Übernahme des ukrainischen Titankonzerns Velta vollzogen. Über die Tochtergesellschaft LLC „European Lithium Ukraine“ sicherte sich das Unternehmen ausstehende Schuldforderungen für umgerechnet rund 894,8 Millionen Ukrainische Hrywnja. Die Transaktion erfolgte im Rahmen einer holländischen Auktion, die vom ukrainischen Einlagensicherungsfonds durchgeführt wurde.
Schulden für Bruchteil des Ausgangswerts
Die erworbenen Forderungen stammen aus Kreditverträgen, die Velta 2011 und 2013 mit der mittlerweile in Liquidation befindlichen Prominvestbank abgeschlossen hatte. European Lithium zahlte dabei nur einen Bruchteil des ursprünglichen Ausschreibungspreises von 8,95 Milliarden Hrywnja.
Die Schuldenübernahme folgt direkt auf eine im Januar angekündigte bindende Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile an Velta Holding, einer US-amerikanischen Gesellschaft, die die Berg- und Produktionsanlagen in der Ukraine hält. Im Rahmen des damaligen Aktientauschs sollten Veltas Anteilseigner eine zehnprozentige Beteiligung am australischen Unternehmen erhalten.
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Integration in größere Konzernstruktur
Die Übernahme ist Teil einer umfassenderen Expansionsstrategie. European Lithium plant, Velta in die US-australische Critical Metals Corp. einzugliedern. Ende Januar 2026 hielt European Lithium bereits eine Beteiligung von knapp 45 Prozent an Critical Metals mit einem geschätzten Marktwert von rund 879 Millionen US-Dollar.
Velta erklärte, die Schuldenregelung sei Teil des gesetzlich vorgeschriebenen Bankliquidationsprozesses. Die Produktion laufe weiter. Zudem arbeite man an der Finalisierung einer internationalen Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Rohstoffprojekte. Die ursprünglichen Kreditverpflichtungen waren über ein Jahrzehnt alt und wurden 2023 bereits umstrukturiert.
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