Aventis Energy will am Corvo-Uranprojekt nach über 40 Jahren wieder den Bohrer ansetzen. Der entscheidende Punkt: Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, das Winterprogramm ist durchgeplant – und die Teams sollen bereits Anfang Februar ins Feld. Kann daraus kurzfristig wirklich ein greifbarer Fortschritt werden?
Vermessung abgeschlossen, Programm steht
Laut Unternehmensmitteilung vom 13. Januar hat Aventis eine hochauflösende Boden-Gravimetrie über dem Corvo-Projekt in Saskatchewans östlichem Athabasca-Becken abgeschlossen. Dienstleister MWH Geo-Surveys (Canada) Ltd. erfasste dabei mehr als 29 Kilometer entlang elektromagnetischer Leiterstrukturen – mit über 5.000 einzelnen Messstationen.
Parallel dazu sei die finale Planung des ersten Winter-Bohrprogramms fertig. Die Mobilisierung der Diamantbohr-Teams habe demnach bereits Ende Januar begonnen, um Zugang und Infrastruktur vor Ort aufzubauen. Der eigentliche Start im Feld ist für Anfang Februar vorgesehen – und damit nach Unternehmensangaben früher als ursprünglich geplant.
Worauf Aventis jetzt zielt
Geplant sind rund 2.500 bis 3.000 Meter Diamantbohrungen verteilt auf 8 bis 10 Bohrlöcher. Im Fokus stehen mehrere Zielbereiche:
- Manhattan Showing als bislang unbebautes Ziel (noch nie gebohrt), mit historischen Oberflächenproben von bis zu 8,10% U₃O₈
- Flache, grundgebirgsgebundene Uran-Ziele in etwa 200 bis 300 Metern Tiefe
- Weitere neu identifizierte radioaktive Vorkommen auf dem Areal
Damit wäre es das erste Bohrprogramm auf Corvo seit mehr als vier Jahrzehnten. Genau das macht die nächsten Wochen so relevant: Erst die Bohrkerne werden zeigen, ob die geophysikalischen Hinweise und historischen Proben auch in der Tiefe Substanz haben.
Finanzierung und Deal-Struktur
Aventis will das Bohrprogramm nach eigenen Angaben zu 100% finanzieren, um die Ausgabenanforderungen im ersten Jahr einer Optionsvereinbarung mit Standard Uranium zu erfüllen. Die Struktur sieht vor, dass sich Aventis über drei Jahre durch insgesamt 6 Mio. CAD an Explorationsausgaben bis zu 75% am Projekt verdienen kann.
Zur Finanzierung hatte das Unternehmen Ende 2025 rund 2,5 Mio. CAD über eine zweigeteilte Flow-Through-Privatplatzierung eingesammelt (Ausgabepreis: 0,41 CAD je Einheit).
Zum Marktbild passt: Die Aktie notiert aktuell bei 0,15 € (nach 0,14 € gestern) – auffällig ist dabei der RSI von 73,3, der auf kurzfristig überhitzte Dynamik hindeutet.
Im Kalender ist die nächste Wegmarke klar: Anfang Februar soll die Exploration ins Feld gehen – und mit den ersten Bohrmetern beginnt der Teil der Story, bei dem aus Planung belastbare Daten werden.
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