Detroit, MI (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge erwägt nach Hessen und Rheinland-Pfalz auch Nordrhein-Westfalen dem in der Krise befindlichen Autobauer Opel, der deutschen Tochter des größten US-Autokonzerns
General Motors Corp.
(GM) (
ISIN US3704421052 /
WKN 850000 ), eine Staatsbürgschaft zu gewähren. Dies berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) am Freitag vorab aus ihrer Samstagausgabe.
"Die Bereitschaft ist da, mit einer Bürgschaft zu helfen", zitiert die WAZ Branchenkreise. Demnach decke diese Bürgschaft den finanziellen Bedarf bei Opel. Über die genaue Höhe wurde der WAZ zufolge nichts bekannt.
Wie das "Handelsblatt" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe schreibt, überlegt die hessische Landesregierung, eine Bürgschaft in Höhe von 500 Mio. Euro zu übernehmen. Auch Rheinland-Pfalz habe Hilfe angeboten
Zuvor hatte das "Handelsblatt" von Opel-Chef Hans Demant erfahren, dass sich das Management der Adam Opel GmbH an die Deutsche Bundesregierung und die Bundesländer, in denen Opel Werke besitzt (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Hessen) mit der Bitte gewandt habe, um eine staatliche Bürgschaft zu erhalten.
Die GM-Aktie notiert derzeit an der NYSE bei 3,00 Dollar (+1,69 Prozent). (14.11.2008/ac/n/a)
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