Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Deutlich unter Druck stehen derzeit die Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (
ISIN GB0007547838 /
WKN 865142 ).
Hintergrund sind Gerüchte über mögliche Liquiditätsengpässe bei einigen der führenden britischen Großbanken. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian" gebe es Spekulationen darüber, dass die RBS, die britsche Bankgesellschaft Barclays plc (
ISIN GB0031348658 /
WKN 850403 ) sowie Lloyds TSB Group plc (
ISIN GB0008706128 /
WKN 871784 ) insgesamt 50 Mrd. Britische Pfund (GBP) benötigen würden, die vom Staat zur Verfügung gestellt werden sollten. Dabei habe es am Vorabend ein Treffen von Vertretern der drei britischen Großbanken mit dem britischen Schatzkanzler Alistair Darling gegeben, auf dem man über die derzeitige Situation beraten habe. Dabei werde eine staatliche Intervention nicht ausgeschlossen, hieß es in dem Artikel.
Zusätzlich belastet wird die Aktie von RBS durch eine Abstufung des Counterparty-
Ratings der Bankgesellschaft durch die Ratingagentur Standard & Poors.
Die Aktie der Royal Bank of Scotland verliert in London aktuell 32,55 Prozent auf 99,90 Pence. (07.10.2008/ac/n/a)
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