Madrid (aktiencheck.de AG) - Die spanische Telefonica S.A. (
ISIN ES0178430E18 /
WKN 850775 ), die zweitgrößte Telefongesellschaft in Europa, teilte am Freitag mit, dass sich ihr Gewinn im dritten Quartal um 50 Prozent verringert hat, was auf einen Einmalertrag im Vorjahr aus dem Endemol-Verkauf zurückzuführen ist.
Der Nettogewinn belief sich auf 2,00 Mrd. Euro, im Vergleich zu 4,02 Mrd. Euro im Vorjahr.
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 2,06 Mrd. Euro ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich von 14,19 Mrd. Euro auf 14,99 Mrd. Euro.
Der OIBDA (Operating Income Before Depreciation and Amortization) nahm um 15,4 Prozent auf 5,90 Mrd. Euro ab. Analysten hatten zuvor ein OIBDA von 5,87 Mrd. Euro erwartet. Das operative Ergebnis sank um 23,1 Prozent auf 3,62 Mrd. Euro, während das Ergebnis vor Steuern um 28 Prozent auf 2,93 Mrd. Euro abnahm.
Auf Basis konstanter Währungen und ohne Akquisitionen rechnet der Konzern für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und einer OIBDA-Steigerung von 7,5 bis 11 Prozent.
Die Aktie von Telefonica notiert in Madrid aktuell bei 15,27 Euro (+3,67 Prozent). (14.11.2008/ac/n/a)