Deutsche Telekom Aktie: Neue Defense-Strategie

Die Deutsche Telekom baut ihre Verteidigungssparte aus und stützt den Aktienkurs durch Rückkäufe, während der Fokus auf den anstehenden Jahreszahlen liegt.

Kurz zusammengefasst:
  • T-Systems gründet spezielles Team für Verteidigung
  • Aktienrückkäufe in Höhe von 44,85 Millionen Euro
  • Strategische Beteiligung an Drohnen-Hersteller
  • Aktie notiert knapp über dem Jahrestief

Die Deutsche Telekom fährt aktuell zweigleisig, um den Konzern für die Zukunft aufzustellen. Während das Management den Aktienkurs durch ein laufendes Rückkaufprogramm stützt, wird im Hintergrund ein politisch brisanter Wachstumsmarkt erschlossen. Der Bonner Konzern baut seine Präsenz im Verteidigungssektor gezielt aus – ein strategischer Schritt, der über das klassische Telekommunikationsgeschäft hinausgeht.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Deutsche Telekom

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  • Verteidigungs-Sparte: T-Systems gründet spezialisiertes „Defense-Team“.
  • Aktienrückkauf: 44,85 Millionen Euro in nur einer Woche investiert.
  • Marktlage: Aktie notiert mit 27,42 Euro knapp über dem Jahrestief.
  • Partnerschaft: Strategisches Investment in Drohnen-Hersteller Quantum Systems.

Einstieg in die Sicherheitsarchitektur

Der Konzern sucht offenbar nach neuen Erlösquellen abseits von Mobilfunk und Breitband. Über die Großkundensparte T-Systems wurde ein dediziertes Team für den Verteidigungssektor ins Leben gerufen. Ziel ist es, Dienstleistungen speziell für das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr zu entwickeln.

Dabei positioniert sich die Telekom nicht als Rüstungskonzern im klassischen Sinne, sondern als Anbieter digitaler Infrastruktur. Das Angebot umfasst Cloud-Lösungen, geschützte Kommunikationssysteme und Cyber-Sicherheit. Zwar startet das Kernteam zunächst mit 16 Mitarbeitern, kann jedoch projektbezogen auf bis zu 100 Experten aus dem Konzern zugreifen.

Untermauert wird diese Neuausrichtung durch eine Beteiligung an Quantum Systems. Bereits im Dezember investierte die Telekom über ihren Tech-Fonds in den Hersteller autonomer Überwachungsdrohnen, um gemeinsam Lösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen zu entwickeln.

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Aktienrückkauf als Kursstütze

Parallel zur strategischen Expansion treibt das Management die Pflege des Aktienkurses voran. Das erst Anfang Januar gestartete Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren. Allein in der Woche vom 19. bis 23. Januar erwarb das Unternehmen rund 1,67 Millionen eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von 26,93 Euro.

Diese Maßnahme kommt zur rechten Zeit. Mit einem aktuellen Kurs von 27,42 Euro notiert das Papier zwar leicht über dem erst kürzlich markierten 52-Wochen-Tief von 26,31 Euro, hat aber auf Jahressicht (YTD) noch immer ein Minus von 1,44 Prozent zu verzeichnen. Der kontinuierliche Rückkauf sorgt hier für eine gewisse Bodenbildung und signalisiert das Vertrauen des Managements in die eigene Substanz.

Zahlenwerk im Fokus

Ob die Kombination aus strategischer Neuausrichtung im Defense-Sektor und finanzieller Kurspflege Früchte trägt, wird sich zeitnah zeigen müssen. Investoren blicken nun gespannt auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum veröffentlicht die Deutsche Telekom ihre Jahreszahlen für 2025 und wird sich an den operativen Ergebnissen messen lassen müssen.

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