Almonty: Hauptsitz nach Dillon verlegt
Nach fast 149 Prozent Kursplus seit Jahresbeginn konsolidiert der Wolfram-Produzent. Der Fokus liegt auf dem Hochlauf der Sangdong-Mine.

Kurz zusammengefasst
- Kursanstieg von 149 Prozent seit Januar
- Wolfram-Preise als zentraler Treiber
- Sangdong-Mine als nächster Katalysator
- Analysten sehen Aktie über ihrem Kursziel
Nach einem Kursanstieg von fast 149 Prozent seit Jahresbeginn legt Almonty Industries eine Pause ein. Das Allzeithoch von 32,07 CAD vom 17. April liegt nur rund 7 Prozent über dem aktuellen Kurs von 29,94 CAD. Kein Dramatik-Alarm — aber ein Moment, der Fragen aufwirft.
Was den Kurs antreibt
Hinter dem Anstieg steckt ein fundamentaler Treiber: Wolfram-APT-Preise sind in diesem Jahr deutlich gestiegen. Almonty gilt als einer der wenigen westlichen Produzenten des strategischen Rohstoffs. Das macht das Unternehmen für Regierungsbehörden und Rüstungskonzerne interessant — und für Investoren attraktiv.
Passend dazu verlegte Almonty am 13. April seinen US-Hauptsitz nach Dillon, Montana. Der Schritt bringt das Unternehmen näher an staatliche Auftraggeber und Industriepartner. Eine symbolische Geste, aber auch eine strategische.
Technisches Bild: überkauft, aber stabil
Der RSI liegt bei 76,7 — technisch überkauft. Die 30-Tage-Volatilität von über 100 Prozent zeigt, wie dynamisch der Kurs zuletzt schwankte. Auf der TSX notiert die Aktie rund 21 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 24,77 CAD. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 13,58 CAD — weit unter dem aktuellen Niveau.
Technische Unterstützung findet sich bei rund 26,34 CAD und 25,17 CAD. Bricht der Kurs darunter, wäre die nächste Auffangzone bei 24,82 CAD.
Analysten und institutionelle Investoren
Das Analystenbild ist gespalten. Fünf Experten empfehlen die Aktie zum Kauf, einer rät zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 18,38 USD — deutlich unter dem aktuellen Handelsniveau. Das bedeutet: Der Markt hat die Erwartungen der meisten Analysten bereits überholt.
Mehrere institutionelle Investoren, darunter Huntleigh Advisors und Old West Investment Management, haben im dritten Quartal neue Positionen aufgebaut.
Sangdong als nächster Katalysator
Der operative Ausblick hängt stark an der Sangdong-Mine in Südkorea. Der kommerzielle Hochlauf steht unmittelbar bevor. Gelingt er planmäßig, dürfte die Jahresproduktion spürbar steigen. Parallel arbeitet Almonty an der Panasqueira-Mine in Portugal, um höhergradige Erzzonen zu erschließen und die Lebensdauer der Mine zu verlängern.
Wann genau Sangdong in den Regelbetrieb geht, wird zum entscheidenden Gradmesser für die nächste Kursphase.
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