Ondas: 199 Millionen für Omnisys
Ondas Holdings kauft den israelischen KI-Spezialisten Omnisys in einem Aktiendeal. Die Aktie fällt zunächst, während der Umsatz im ersten Quartal die Erwartungen übertrifft.

Kurz zusammengefasst
- Übernahme von Omnisys für 199 Mio. Dollar
- Zahlung erfolgt vollständig in Aktien
- Aktie fällt um rund sieben Prozent
- Umsatz im ersten Quartal übertrifft Erwartungen
Ondas Holdings baut sein Rüstungsgeschäft massiv aus. Der US-Konzern übernimmt den israelischen Softwareentwickler Omnisys für 199 Millionen US-Dollar. Ondas bezahlt die Transaktion vollständig in eigenen Aktien.
Am Markt sorgt der Deal zunächst für Verkaufsdruck. Die Aktie fällt am Montag um gut sieben Prozent auf 8,39 Euro. Kurzfristige Rücksetzer sind bei dem Papier allerdings keine Seltenheit. Auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein massives Plus von 867 Prozent.
Struktur der Übernahme
Die Bezahlung erfolgt in mehreren Schritten. Zum geplanten Abschluss im zweiten Quartal 2026 fließen zunächst Aktien im Wert von 29 Millionen Dollar. Weitere Tranchen folgen später. Erreicht Omnisys bestimmte Ziele, winken zusätzliche Papiere für bis zu 60 Millionen Dollar.
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Omnisys entwickelt KI-gestützte Software zur Optimierung von Kampfeinsätzen. Das Hauptprodukt ist seit 25 Jahren im Einsatz. Ondas will diese Technologie nun in seine eigenen Systeme integrieren. Das Ziel: ein lückenloses Netzwerk für Drohnenabwehr und Aufklärung.
Starkes Wachstum und Aktienverkäufe
Operativ läuft es für Ondas bereits rund. Im ersten Quartal 2026 übertraf der Umsatz mit 50,1 Millionen Dollar die Erwartungen deutlich. Parallel dazu bereitet das Management den Markt auf mögliche Aktienverkäufe vor. Altaktionäre aus der früheren Mistral-Übernahme dürfen rund 2,2 Millionen Papiere abstoßen.
Um den Kurs zu schonen, greift eine Sperre. Die Verkäufer dürfen täglich maximal zehn Prozent des durchschnittlichen Handelsvolumens auf den Markt werfen. Für die Omnisys-Übernahme tickt derweil die Uhr. Bis Mitte Juni 2026 muss der Deal final besiegelt sein.
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