BASF Aktie: Handelsmechanismen im Vergleich
Nach Q1-Zahlen und Dividendenabschlag zeigt sich die BASF-Aktie uneinheitlich. Analysten sehen Kurspotenzial bis 63 Euro oder Risiken bis 40 Euro.

Kurz zusammengefasst
- Dividendenabschlag belastet Aktienkurs
- Analystenmeinungen stark auseinander
- Goldman Sachs sieht Kurspotenzial
- Barclays warnt vor Abwärtsrisiko
Nach der Hauptversammlung und dem Dividendenabschlag notiert die BASF-Aktie rund vier Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch — und Analysten sind sich uneins, wohin die Reise geht. Goldman Sachs und Barclays liegen dabei meilenweit auseinander.
Dividendenabschlag drückt Kurs
Am Montag nach der Hauptversammlung vom 30. April wurde der Dividendenabschlag von 2,25 Euro je Aktie wirksam — der Hauptgrund für den Kursrückgang auf zuletzt 52,69 Euro. Auf Jahressicht bleibt das Bild dennoch freundlich: Seit Januar legte die Aktie knapp 18 Prozent zu, auf zwölf Monate sogar rund 24 Prozent.
Das laufende Aktienrückkaufprogramm ruhte in der Woche vom 27. April bis 1. Mai. Seit dem Programmstart im November 2025 hat BASF insgesamt knapp 19,5 Millionen eigene Aktien zurückgekauft.
Analysten zwischen 40 und 63 Euro
Die Q1-Zahlen liefern Stoff für beide Lager. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 16,02 Milliarden Euro, das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel auf 2,356 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg allerdings von 0,91 auf 1,06 Euro — ein Zeichen, dass das Sparprogramm Wirkung zeigt.
Die Bewertungen der Analysten klaffen entsprechend weit auseinander:
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- Goldman Sachs: „Buy“, Kursziel 63 Euro
- Bernstein Research: „Outperform“, Kursziel 61 Euro
- Deutsche Bank: „Buy“, Kursziel 55 Euro
- Barclays: „Underweight“, Kursziel 40 Euro
Analystin Katie Richards von Barclays sieht damit erhebliches Abwärtspotenzial — ein Ausreißer, der das pessimistischste Bild zeichnet.
Milliarden für Aktionäre bis 2028
Das Management hält an seiner Ausschüttungsstrategie fest. Zwischen 2025 und 2028 sollen mindestens 12 Milliarden Euro an Aktionäre fließen: rund 8 Milliarden über Dividenden, etwa 4 Milliarden über Rückkäufe. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 ist für den 6. Mai zur Auszahlung vorgesehen.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Den nächsten konkreten Datenpunkt liefern die Q2-Zahlen am 29. Juli 2026 — dann wird sich zeigen, ob der Umsatzrückgang aus dem ersten Quartal ein Ausrutscher war oder sich verfestigt.
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