SK Hynix Aktie: Fab M15X startet zweite Jahreshälfte 2026
SK Hynix startet zwei neue Fabriken zur HBM-Produktion und festigt seine Marktführerschaft bei KI-Speicherchips.

Kurz zusammengefasst
- Zwei neue Fertigungsstandorte geplant
- Marktanteil von 58 Prozent bei HBM
- Aktie steigt 2026 um 206 Prozent
- Produktionsstart von M15X im Sommer
Der Boom bei KI-Chips treibt SK Hynix zu einer der größten Expansionen der Unternehmensgeschichte. Zwei neue Fertigungsstandorte sollen die Produktionskapazität massiv steigern — zu einem Zeitpunkt, an dem Analysten DRAM-Engpässe bis mindestens 2030 erwarten.
Zwei Fabriken, ein Ziel
Das Fab M15X in Cheongju nimmt in der zweiten Jahreshälfte 2026 den Betrieb auf. Die Anfangskapazität liegt bei 40.000 Wafern pro Monat. Bis 2027 soll sie auf 80.000 Wafer pro Monat verdoppelt werden.
Parallel dazu entsteht im Yongin Semiconductor Cluster ein weiterer Standort. Dort startet die Geräteinstallation im ersten Reinraum im Februar 2027. Zusammen sollen beide Projekte SK Hynix in die Lage versetzen, die wachsende Nachfrage nach High Bandwidth Memory zu bedienen.
Marktführer bei HBM
HBM ist das Herzstück moderner KI-Infrastruktur. Ohne diese Speicherchips laufen große Sprachmodelle und Grafikprozessoren nicht effizient. SK Hynix hält im ersten Quartal 2026 einen Marktanteil von 58 Prozent im globalen HBM-Segment — eine Dominanz, die den Konzern zum unverzichtbaren Zulieferer für Nvidia und andere KI-Chip-Hersteller macht.
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Kurs mit Schwindel erregender Jahresperformance
Die Aktie spiegelt den Rückenwind wider. Seit Jahresbeginn hat sie rund 206 Prozent zugelegt — ein Anstieg, der die Erwartungen an den KI-Superzyklus einpreist. Zuletzt schloss das Papier bei 2.215.000 KRW, rund 14 Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs vom 2. Juni 2026. Die annualisierte Volatilität von rund 102 Prozent zeigt, wie nervös der Markt bei jedem Stimmungswechsel reagiert.
Mit dem Start von M15X in wenigen Monaten bekommt die Investmentgeschichte ihren ersten konkreten Praxistest: Läuft die Produktion planmäßig an, dürfte das die Kapazitätsbedenken der Investoren deutlich dämpfen.
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