austriamicrosystems gibt Ergebnisse fürs zweite Quartal u.


27.07.10 08:59
Meldung
 
Unterpremstätten (aktiencheck.de AG) - AUSTRIAMICROSYSTEMS (ISIN AT0000920863 / WKN 632638 ) (SIX: AMS), ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von Analog-ICs für Kommunikations-, Consumer-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen, weist für das zweite Quartal und erste Halbjahr 2010 ein starkes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis aus, dank einer hohen Volumennachfrage in wichtigen Marktbereichen und sämtlichen Regionen.
austriamicrosystems erwartet weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum in der zweiten Jahreshälfte und erhöht daher seine Umsatzprognose für das Jahr 2010.

Der Gruppenumsatz im zweiten Quartal betrug EUR 51,7 Mio., ein Anstieg um 83% gegenüber EUR 28,3 Mio. im Vorjahresquartal. Gegenüber dem ersten Quartal erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 18%. Der Gruppenumsatz im ersten Halbjahr 2010 betrug EUR 95,7 Mio. und lag damit 78% höher als im ersten Halbjahr 2009 (EUR 53,8 Mio.). Auf Basis konstanter Wechselkurse lag der Umsatz im zweiten Quartal 75% höher als im Vorjahresquartal und der Umsatz im ersten Halbjahr 77% höher als im ersten Halbjahr 2009.

Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich im abgelaufenen Quartal auf 47%, ein Anstieg um 25 Prozentpunkte gegenüber 22% im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg zeigt den positiven Effekt der Rückkehr zu hohen Auslastungsniveaus in der Produktion. Die Bruttogewinnmarge für das erste Halbjahr stieg auf 46% verglichen mit 26% in der ersten Jahreshälfte 2009. Das Betriebsergebnis (EBIT) des zweiten Quartals zeigte einen Gewinn von EUR 5,3 Mio., verglichen mit einem Verlust von EUR 10,8 Mio. im zweiten Quartal 2009. Dieses positive Ergebnis ergab sich hauptsächlich aus einer deutlich höheren Bruttogewinnmarge, die aus einer höheren Kapazitätsauslastung und besseren Produktmargen resultierte. Für das erste Halbjahr 2010 weist austriamicrosystems als Betriebsergebnis einen Gewinn von EUR 8,4 Mio. aus, verglichen mit einem Verlust von EUR 20,6 Mio. in der Vorjahresperiode.

Das Nettoergebnis des zweiten Quartals 2010 zeigte einen Gewinn von EUR 3,6 Mio., verglichen mit einem Verlust von EUR 10,7 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie im Berichtsquartal betrug CHF 0,50 / EUR 0,36 (verwässert und unverwässert, 2009: CHF -1,52 / EUR -1,00). Der Nettogewinn des ersten Halbjahres betrug EUR 5,7 Mio. (CHF 0,79 / EUR 0,55 je Aktie, verwässert und unverwässert), verglichen mit einem Verlust von EUR 18,7 Mio. (CHF -2,64 / EUR -1,76 je Aktie) im Vorjahreszeitraum.

Der operative Cash Flow im zweiten Quartal betrug EUR 7,6 Mio., das ist ein Anstieg um EUR 9,0 Mio. gegenüber dem Vorjahresquartal. Der operative Cash Flow für das erste Halbjahr lag bei EUR 15,6 Mio., EUR 16,9 Mio. höher als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtauftragsbestand (ohne Konsignationslagervereinbarungen) zum 30. Juni 2010 belief sich auf EUR 80,9 Mio., ein deutlicher Anstieg verglichen mit EUR 65,5 Mio. am Ende des ersten Quartals (EUR 35,1 Mio. am 30. Juni 2009).

Im Consumer- und Kommunikationsgeschäft von austriamicrosystems setzte sich im zweiten Quartal das aktive Bestellverhalten der Kunden über die verschiedenen Produktbereiche hinweg fort. austriamicrosystems lieferte hohe Volumina seiner ICs für das Beleuchtungs- und Stromversorgungs­management an führende OEM-Hersteller von Mobiltelefonen und anderen portablen Geräten. Diese profitieren dank der ICs von austriamicrosystems von Einsparungen beim Stromverbrauch, einer besseren Differenzierung gegenüber der Konkurrenz sowie einer eindrucksvollen Benutzererfahrung für ihre Produkte. austriamicrosystems' branchenweit führende LED-Treiber für die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern werden in sehr hohen Stückzahlen ausgeliefert, da sich die Umstellung auf LED-Hintergrundbeleuchtung weiter beschleunigt. Das Unternehmen erwartet, dass im kommenden Jahr bereits mehr als 50% aller LCD-Fernseher eine LED-basierte Beleuchtung verwenden. austriamicrosystems verfügt als wichtiger Lieferant führender Anbieter über einen bedeutenden Anteil an diesem Markt und stärkt seine Position durch neue, in der Entwicklung stehende Produkte.

Auch die Liefermengen für MEMS-Mikrofon-Treiber zeigen weiterhin einen starken Aufwärtstrend im Einklang mit den Erwartungen von austriamicrosystems. Diese gehen von einem starken Wachstum in diesem Markt, in dem das Unternehmen klarer Marktführer ist, aus. Im Bereich neuer Anwendungen wurden die ersten Endgeräte mit EasyPoint™, der Joystick-Lösung von austriamicrosystems für mobile Geräte, auf den Markt gebracht. Zugleich evaluieren erste OEM-Kunden die ultradünne Autofokus-Lösung von austriamicrosystems für Mobiltelefonkameras. Erste Volumenlieferungen werden hier für Mitte des kommenden Jahres erwartet. Als eines seiner Design-ins im zweiten Quartal konnte austriamicrosystems einen führenden Anbieter im Smartphone-Markt als neuen Kunden für eine innovative Anwendung gewinnen.

Der Bereich Industrie & Medizintechnik erzielte im zweiten Quartal gute Resultate; diese wurden im Industriemarkt maßgeblich von anziehenden Volumina im Sensor- und Encoder-Geschäft bestimmt. Die Liefermengen haben sich hier inzwischen auf frühere Niveaus zurück bewegt, da die Kunden in ihren Endmärkten wieder ein zuversichtlicheres Bestellverhalten registrieren. Insgesamt kann austriamicrosystems eine positive Entwicklung der Nachfrage bei einer wachsenden Zahl industrieller Anwendungen feststellen. Das Medizintechnikgeschäft des Unternehmens zeigte eine weiterhin gesunde Nachfrage in den Hauptbereichen digitale bildgebende Verfahren und tragbare medizinische Geräte. Die Entwicklung von Sensorlösungen der nächsten Generation schreitet planmäßig voran, dabei bietet austriamicrosystems mit seinem einzigartigen Sensor-Know-how sowie der Erfahrung im Design für geringes Rauschen und niedrigen Stromverbrauch seinen Kunden echte Innovation und deutliche Wettbewerbsvorteile.

Auch der Bereich Automotive entwickelte sich positiv, da Liefermengen und Kundenbestellungen sich weiterhin zügig in Richtung früherer Niveaus bewegen. Diese erfreuliche Entwicklung wird angetrieben von der Nachfrage nach Sensorlösungen für sicherheitskritische Bordsysteme und weltweit zunehmende Produktionsvolumina. Neue Designprojekte für magnetische Encoder bei Zulieferern ersten Ranges ergänzen diese Erholung und stärken die Position von austriamicrosystems im Markt für analoge Automotive-ICs. Das Foundry-Geschäft leistete im zweiten Quartal und ersten Halbjahr wieder einen attraktiven Beitrag zum Gesamtgeschäft und konnte in einem Umfeld mit knappem Angebot von seiner Konzentration auf Spezialprozesse profitieren.

Als einer der ersten Halbleiteranbieter hat austriamicrosystems die hochinnovative Through-Silicon-Via (TSV)-Architektur für eine anspruchsvolle Bildsensorlösung im Medizinbereich industrialisiert und so seine Technologieführerschaft unter Beweis gestellt. In einer Patentklage gegen Melexis erreichte das Unternehmen ein positives erstinstanzliches Urteil. Darin wird bestätigt, dass bestimmte Produkte von Melexis ein von austriamicrosystems gehaltenes Patent für magnetische Encodertechnologie verletzen. Im Bereich Produktion erhöhte sich im zweiten Quartal die Kapazitätsauslastung der Waferfertigung und der Testanlagen von austriamicrosystems weiter und bewegte sich damit rasch auf Niveaus vor der Krise zu. Eine Reihe geplanter Investitionen in die Waferfertigung zur Bedienung der derzeitigen und künftigen Wafernachfrage wurde erfolgreich abgeschlossen und resultiert in einer erhöhten Fertigungseffizienz. austriamicrosystems profitiert zudem von seinem verteilten Produktionsmodell, das eine Kombination von Eigen- und Fremdfertigung zur Optimierung der Kapazitätsauslastung und der Produktionskosten ermöglicht.

Auf Basis verfügbarer Informationen erwartet austriamicrosystems in der zweiten Jahreshälfte weiterhin ein attraktives Wachstum seines Geschäfts aufgrund der unverändert hohen Nachfrage in seinen Zielmärkten. Das Unternehmen verzeichnet fortlaufend gute Auftragseingänge, die den hohen und diversifizierten Auftragsbestand für das zweite Halbjahr ergänzen. austriamicrosystems hebt daher seine Prognose an und erwartet ein Jahresumsatzwachstum für 2010 von mehr als 45% im Vergleich zu 2009. Ebenso wird eine weitere Verbesserung der Bruttogewinnmarge und des Betriebsergebnisses in den restlichen Quartalen 2010 erwartet. Durch die Kombination von Kapazität in der eigenen Fertigung und zugesagter Kapazität bei Produktionspartnern kann austriamicrosystems seine Kunden auch im Rahmen des weiteren Geschäftswachstums zuverlässig beliefern.

Der vollständige Semesterbericht 2010 mit detaillierten Finanzinformationen ist auf der Website von austriamicrosystems unter http://www.austriamicrosystems.com/eng/Investor/Financial-Reports verfügbar.

Rückfragehinweis:

Moritz M. Gmeiner
Director Investor Relations
Tel: +43 3136 500-5970
Fax: +43 3136 500-5420
Email: investor@austriamicrosystems.com (Ad hoc vom 26.07.2010) (27.07.2010/ac/n/a)


 

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