EANS-News: Oberbank AG / Ausgezeichnetes Halbjahresergebnis 2014


20.08.14 14:32
Meldung
 

EANS-News: OBERBANK AG / Ausgezeichnetes Halbjahresergebnis 2014

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Geschäftszahlen/Bilanz/Oberbank AG / Ausgezeichnetes Halbjahresergebnis

Neuerliche Ergebnissteigerung auf höchstem Niveau!

Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger konnte für das erste Halbjahr 2014 erneut eine hervorragende Entwicklung seines Hauses präsentieren. Das Ergebnis vor und nach Steuern ist deutlich gestiegen, bei Krediten und Einlagen wurden weitere Marktanteile gewonnen.

Betriebsergebnis weiterhin deutlich besser als im Markt

Das Betriebsergebnis der Oberbank war mit 123 Mio. Euro um 11,0 % höher als im 1. Halbjahr 2013. Die Betriebsergebnisspanne, der Anteil des Betriebsergebnisses an der Bilanzsumme, liegt bei der Oberbank mit 1,40 % klar über dem Gesamtmarkt mit etwa 0,7 %.

Der Überschuss vor Steuern stieg um 11,0 % auf 87,2 Mio. Euro, der Überschuss nach Steuern um 10,8 % auf 73,6 Mio. Der Return on Equity betrug damit vor Steuern 12,05 %, nach Steuern 10,18 %. Diese Rendite lag zuletzt bei den europäischen Banken im Schnitt bei nur 4 %.

Insgesamt stiegen die Erträge im 1. Halbjahr um 6,4 % auf 239,4 Mio. Euro, die Kosten nur moderat um 2,0 % auf 116,4 Mio. Euro. Daraus resultiert eine Cost-income-ratio von 48,6 %, nach 50,8 % im Vorjahr.

Kreditwachstum über dem Markt: + 3,6 % auf 12,1 Mrd. Euro!

In Österreich ist die Kreditnachfrage weiterhin verhalten.

Die Kommerzkredite stagnieren im Gesamtmarkt (+ 0,3 %), im Euroraum waren sie zuletzt sogar rückläufig. Dennoch konnte die Oberbank das Kommerzkreditvolumen um 2,7 % auf 9.784,9 Mio. Euro steigern. Gründe dafür sind ein neuerlicher Rekord bei geförderten Investitionsfinanzierungen sowie deutliche Zuwächse im Leasing.

Auch die Privatkreditnachfrage war in Österreich zuletzt schwach, das Wachstum betrug nur 1,3 %. Die Oberbank-Privatkredite sind hingegen im 1. Halbjahr 2014 im Jahresabstand um 7,8 % auf 2.313 Mio. Euro gewachsen, das bedeutet einen weiteren Marktanteilsgewinn.

Das Kreditwachstum wird sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft von allen Regionen der Oberbank getragen.

Günstiges Kreditrisiko als wesentliches Erfolgskriterium

Trotz des überdurchschnittlichen Kreditwachstums ist das Kreditrisiko der Oberbank seit Jahren günstiger als im Markt. Zuletzt betrug die Wertberichtigungsquote nur 0,6 %, das bedeutet, dass bei einer Million Euro an Krediten nur 6.000 Euro wertberichtigt werden müssen. Der Marktdurchschnitt lag zuletzt bei 3,5 %.

22,8 Mrd. Euro betreute Kundenvermögen beweisen das Vertrauen der Anleger!

Die Primäreinlagen waren zuletzt mit 11,7 Mrd. Euro leicht höher als im Vorjahr, das Depotvolumen der KundInnen stieg sogar um 11,3 %. auf 11,0 Mrd. Euro. Damit vertrauen die KundInnen der Oberbank knapp 23 Mrd. Euro an, um 5,2 % oder über eine Milliarde mehr als Mitte 2013.

Erhöhtes Expansionstempo, acht Filialgründungen 2014

Im 1. Halbjahr hat die Oberbank bereits drei Filialen eröffnet, in Jihlava (Tschechien) und Eggenfelden und Freising (Bayern). Zusätzlich sind 2014 fünf weitere Filialeröffnungen geplant: eine in Wien, zwei in Tschechien, eine in Ungarn und Darmstadt in Hessen. Damit führt die Oberbank Ende 2014 158 Filialen. Erfurt und Jena (Thüringen) und Ulm (Baden-Württemberg) sind in Vorbereitung, weiters Szekesfehervar in Ungarn und eine Filiale in Wien.

Die Oberbank bewegt sich mit ihrer Expansionspolitik gegen den Mainstream. Während viele andere Banken aus Kostengründen auf das online-Banking setzen und Filialen schließen, wird die Oberbank ihre Filialexpansion ungebrochen fortsetzen.

Gasselsberger: ,,Das Bankgeschäft ist ein Vertrauensgeschäft - deshalb warte ich schon auf den Tag, an dem die Filialen bei anderen Banken eine Renaissance erleben werden!"

Neue Zentrale an der Donaulände

Die Errichtung der vergrößerten Oberbank-Zentrale an der Linzer Donaulände verläuft plangemäß. Der Baubeginn ist für November 2014 vorgesehen, die Fertigstellung Ende 2016. Die bisher genutzten Gebäude an vier Standorten in Linz wurden mit 1.7.2014 verkauft, bis zur Inbetriebnahme des neuen Gebäudes bleibt die Oberbank Mieter der Altobjekte. Durch den Neubau entstehen 12.000 m2 Nutzfläche und eine Tiefgarage, die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf rund 67 Mio. Euro.

Weiterhin aktuell: die österreichische Bankenabgabe

Franz Gasselsberger fordert eine Abschaffung oder zumindest eine Anrechnung der österreichischen Bankenabgabe auf die europäischen Einlagensicherungs- und Abwicklungsfonds: ,,Unsere Abgabe soll, wie in Deutschland, den Finanzsektor stabilisieren und nicht in diversen Budgetlöchern verschwinden!" Wenn das nicht geschieht, müssten die Banken die Kreditvergabe verteuern oder sogar einschränken oder in vermeintlich ertragreichere, aber auch riskantere Geschäfte einsteigen!

Gasselsberger: ,,Die Vorgangsweise des Finanzministers ist unverzeihlich: Solide Regionalbanken werden überproportional belastet, alleine die Oberbank muss heuer mit 14 Mio. Euro doppelt so viel Bankenabgabe wie im Vorjahr zahlen!"

Ausblick / 2. Halbjahr 2014

Trotz der zuletzt weniger optimistischen Konjunkturprognosen hat sich die Kreditnachfrage bei der Oberbank in den letzten Monaten deutlich verbessert. Bei den Privatkrediten wurde der für das Gesamtjahr budgetierte Zuwachs bereits erreicht, bei den Firmenkrediten ist die Pipeline gut gefüllt.

Um diesen positiven Trend zu verstärken, bietet die Oberbank das ,,Oberbank-Wachstumspaket für KMU" an. Ab sofort sind - bonitätsabhängig - Fixzinskredite ab 1 % möglich, zusätzlich bietet die Oberbank Risiko- und Eigenkapitalfinanzierungen an. In Summe stellt die Oberbank 200 Mio. Euro Kredite und bis zu 150 Mio. Euro Risikokapital zur Verfügung!

Geschäfts-/ Ergebnisausblick 2014

Für das Gesamtjahr erwartet Gasselsberger ein solides Kreditwachstum, die Einlagenpolitik wird sich an der Kreditentwicklung orientieren. Das Zinsergebnis wird etwa dem des Vorjahres entsprechen, im Dienstleistungsergebnis wird ein Zuwachs erwartet. Die Risikosituation der Oberbank ist ungebrochen gut.

Die erhöhte Bankenabgabe wird das Ergebnis 2014 spürbar beeinflussen. Dennoch wird ein Ergebnis angestrebt das es erlaubt, die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken, das Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren und eine angemessene Dividende auszuschütten.

Rückfragehinweis: Oberbank AG

Mag. Frank Helmkamp

0043 / 732 / 7802 - 37247

frank.helmkamp@oberbank.at

Unternehmen: Oberbank AG Untere Donaulände 28 A-4020 Linz Telefon: +43(0)732/78 02-0 FAX: +43(0)732/78 58 10 Email: sek@oberbank.at WWW: www.oberbank.at Branche: Banken ISIN: AT0000625108, AT0000625132 Indizes: WBI Börsen: Geregelter Freiverkehr: Wien Sprache: Deutsch



 

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