Adobe Aktie: Böse Überraschung?

Figma übertrifft Umsatzerwartungen und setzt neue KI-Preismodelle durch, was den Wettbewerbsdruck auf Adobe erhöht. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief.

Kurz zusammengefasst:
  • Figma übertrifft Umsatzprognose für 2026
  • Neues KI-Monetarisierungsmodell ab März 2026
  • Adobe Aktie notiert nahe 52-Wochen-Tief
  • Quartalszahlen am 12. März entscheidend

Adobe steckt mitten in einer heiklen Übergangsphase: Die kreative Software soll im KI-Zeitalter wachsen, gleichzeitig drängen neue Wettbewerber mit frischen Geschäftsmodellen auf den Markt. Genau diese Mischung sorgt gerade für spürbaren Gegenwind. Ausgerechnet Figma liefert nun Signale, die den Druck auf Adobe zusätzlich erhöhen.

Figma setzt den Ton im KI-Wettbewerb

Der wichtigste Impuls kam in der vergangenen Woche von Figma. Der Designsoftware-Anbieter legte eine Umsatzprognose für 2026 vor, die klar über den Erwartungen der Wall Street lag. Das ist nicht nur ein guter Moment für Figma – es verschärft auch den Wettbewerb um genau jene Kunden, die lange als „sicheres Terrain“ für Adobe galten.

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Brisant ist dabei ein zweiter Punkt: Figma will ab März 2026 KI-Credit-Limits durchsetzen und damit ein klareres Monetarisierungsmodell für KI-Nutzung etablieren. Was steckt dahinter? KI-Funktionen werden damit stärker an Verbrauch und Zahlungsbereitschaft gekoppelt – ein Ansatz, der in Adobes Kernzielgruppe direkt mitmischt und das Preisschild für Kreativ-Workflows neu verhandelt.

Optionenmarkt: Nervosität – aber ohne neuen Absicherungs-Run

Auch am Derivatemarkt zeigt sich die Unsicherheit. Auswertungen zum Optionshandel deuten darauf hin, dass die Stimmung bei großen Block-Transaktionen zuletzt deutlich ins Negative kippte. Gleichzeitig gab es laut der Analyse einen wichtigen „Haken“: Ein großer Teil der bearishen Trades bezog sich auf Put-Optionen, die bereits am Freitag ausgelaufen sind.

Heißt: Ein Teil des kurzfristigen Absicherungsdrucks ist erst einmal aus dem Markt raus. Und weil die implizite Volatilität laut Bericht relativ geordnet blieb, wirkt es zumindest nicht so, als würden große Adressen jetzt hektisch zusätzliche Crash-Versicherungen nachkaufen.

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Institutionelle Anleger: geteiltes Bild – Blick auf den März

Bei Großanlegern zeigt sich eine klare Spaltung. Während Coatue Management seine Position zum Jahresende 2025 deutlich aufstockte, reduzierte Mubadala im selben Zeitraum spürbar. Solche Gegensätze passen zur aktuellen Story: Adobe wird neu bewertet – nicht mehr nur als Platzhirsch, sondern als Anbieter, der gleichzeitig verteidigen und liefern muss.

An der Börse spiegelt sich das in der Kurslage wider: Der Schlusskurs lag am Freitag bei 219,40 Euro – und damit nur knapp über dem 52‑Wochentief.

Der nächste Fixpunkt ist bereits terminiert: Am 12. März 2026 legt Adobe die Zahlen für das fiskalische erste Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen müssen, ob die KI-Integration – inklusive Firefly und der Enterprise-Ausrichtung – nicht nur gut klingt, sondern auch in messbare Wachstumskennzahlen übersetzt werden kann.

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