Fortescue Aktie: Grüner Meilenstein

Fortescue nimmt erste batterieelektrische Lokomotiven im Pilbara-Netz in Betrieb und unterstreitet damit seine Dekarbonisierungsambitionen bis 2030. Ein 6,2-Milliarden-Dollar-Programm soll die komplette Umstellung ermöglichen.

Kurz zusammengefasst:
  • Zwei Batterie-Lokomotiven mit 14,5 MWh Kapazität starten Testbetrieb
  • Energierückgewinnung von 60 Prozent durch regeneratives Bremsen
  • 6,2 Milliarden Dollar für Dekarbonisierung der Pilbara-Standorte
  • Diversifizierung in grünen Wasserstoff und Ammoniak geplant

Fortescue treibt die ökologische Transformation seiner Logistik voran. Mit der Inbetriebnahme der ersten batterieelektrischen Lokomotiven im australischen Pilbara-Netz markiert der Konzern einen wichtigen Punkt in seiner Dekarbonisierungsstrategie. Kann die konsequente Umstellung auf grüne Technologien den Bergbau-Riesen langfristig wettbewerbsfähiger machen?

  • Projekt: Start des Testbetriebs für zwei Batterie-Lokomotiven.
  • Effizienz: Rückgewinnung von bis zu 60 % der Energie durch regeneratives Bremsen.
  • Einsparung: Reduktion des Dieselverbrauchs um rund eine Million Liter pro Jahr.
  • Ziel: Vollständige Emissionsfreiheit (Scope 1 und 2) bis zum Jahr 2030.

Effizienz auf Schienen

Vor zwei Tagen begann die Inbetriebnahme der neuen Einheiten, die vom Caterpillar-Tochterunternehmen Progress Rail geliefert wurden. Die Lokomotiven verfügen über eine Batteriekapazität von 14,5 Megawattstunden. Laut Fortescue handelt es sich dabei um die größten landmobilen Batterien weltweit.

Fortescue

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Der Strom für den Betrieb stammt aus konzerneigenen Solarparks. Durch die Integration in das „Pilbara Energy Connect“-Programm nutzt Fortescue regenerative Energie direkt für den Abtransport des Eisenerzes. CEO Dino Otranto verwies auf die enorme technische Herausforderung, Lasten von 40.000 Tonnen über weite Strecken und Höhenunterschiede rein elektrisch zu bewegen.

Milliarden für die Energiewende

Die Maßnahme ist Teil eines massiven Investitionsprogramms in Höhe von 6,2 Milliarden US-Dollar. Ziel ist die vollständige Dekarbonisierung der Standorte in der Pilbara-Region. Parallel zum Schienennetz baut Fortescue seine Energieinfrastruktur aus: Der Solarpark Cloudbreak ist zu zwei Dritteln fertiggestellt, während für das Windprojekt Nullagine bereits die Bauarbeiten laufen.

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Zusätzlich rüstet das Unternehmen seinen Maschinenpark um. Erste elektrische Bohrsysteme und Bagger sind bereits im Einsatz. Strategische Zukäufe wie Nabrawind sollen zudem die Entwicklung künftiger Windkraftprojekte unterstützen und die technologische Unabhängigkeit sichern.

Strategische Diversifizierung

Trotz des Fokus auf grüne Energie bleibt das Kerngeschäft stabil. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Fortescue eine Fördermenge von 195 bis 205 Millionen Tonnen Eisenerz. Das Unternehmen nutzt den Cashflow aus dem Rohstoffgeschäft jedoch verstärkt für den Aufbau neuer Geschäftsbereiche.

Neben der Exploration von Kupfer, Lithium und Seltenen Erden forciert der Konzern den Einstieg in den Markt für grünen Wasserstoff und Ammoniak. Diese Diversifizierung zielt darauf ab, Fortescue als breit aufgestellten Energielieferanten und Rohstoffproduzenten in einem sich wandelnden Marktumfeld zu positionieren. Ob die hohen Investitionen die Margen kurzfristig belasten oder den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb sichern, wird sich an der Umsetzung der kommenden Großprojekte zeigen.

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