Realty Income Aktie: Institutionelle greifen zu

Trotz kurzfristiger Kursrückgänge zeigen Großinvestoren Vertrauen in Realty Income und bauen ihre Anteile aus. Die Erwartungen vor dem Quartalsbericht sind hoch.

Kurz zusammengefasst:
  • Resona Asset Management erhöht Beteiligung um 6,7 Prozent
  • Aktie verzeichnet monatliches Plus von rund 6,5 Prozent
  • Analysten erwarten Umsatzwachstum von gut 9 Prozent
  • Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 5,3 Prozent

Realty Income gilt bei Anlegern als verlässliche Größe für regelmäßige Ausschüttungen. Während der Kurs zuletzt kurzfristig unter Druck geriet, zeigen sich Großinvestoren von der Substanz überzeugt und bauten ihre Positionen aus. Doch vor den anstehenden Quartalszahlen herrscht am Markt eine spürbare Zurückhaltung: Kann der Immobilienkonzern die Erwartungen erfüllen?

Profis bauen Positionen aus

Ein wesentliches Signal für die langfristige Stabilität des Unternehmens kommt von der Investorenseite. Jüngste Daten zeigen, dass Resona Asset Management das Engagement bei Realty Income im dritten Quartal deutlich verstärkt hat. Der Vermögensverwalter erwarb über 38.000 zusätzliche Anteile, was einer Aufstockung der Position um 6,7 Prozent entspricht.

Realty Income

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Dieser Schritt reiht sich in das Gesamtbild ein: Rund 70,8 Prozent der Aktien befinden sich aktuell in den Händen institutioneller Anleger. Solche Zukäufe werden von Marktbeobachtern oft als Vertrauensbeweis in das Geschäftsmodell und die künftige Ertragskraft gewertet, insbesondere in einem komplexen Marktumfeld.

Diskrepanz zwischen Trend und Tagesform

Die Aktie zeigte zuletzt ein zweigeteiltes Bild. Während das Papier am Freitag mit einem Minus von 1,61 Prozent bei 60,38 US-Dollar aus dem Handel ging und damit schwächer als der breite Markt abschnitt, ist der mittelfristige Trend intakt. Auf Monatssicht steht ein Plus von rund 6,5 Prozent zu Buche – damit entwickelte sich der REIT (Real Estate Investment Trust) besser als der allgemeine Finanzsektor.

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Die Diskrepanz zwischen den kurzfristigen Gewinnmitnahmen und der monatlichen Performance deutet darauf hin, dass Anleger vor den neuen Finanzdaten vorsichtiger agieren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 61,55 US-Dollar ist mit knapp 2 Prozent jedoch weiterhin gering.

Blick auf Dividende und Prognosen

Im Fokus stehen nun die operativen Kennzahlen. Analysten erwarten für den kommenden Bericht einen bereinigten FFO (Funds From Operations) von 1,08 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut 9 Prozent auf 1,46 Milliarden US-Dollar steigen.

Das zentrale Argument für die Aktie bleibt die Dividendenpolitik. Die monatliche Ausschüttung von 0,27 US-Dollar entspricht aktuell einer jährlichen Rendite von etwa 5,3 Prozent. Analysten bewerten die Aktie im Konsens derzeit mit „Hold“ und sehen ein mittleres Kursziel von 62,71 US-Dollar. Ob dieses Potenzial gehoben werden kann, hängt maßgeblich davon ab, ob Realty Income die Umsatzprognose bestätigen und die operative Effizienz in den kommenden Zahlen nachweisen kann.

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