Vulcan Energy Aktie: Kapital steht

Vulcan Energy hat die Finanzierung für die erste Phase seines Lithiumprojekts Lionheart mit einem Eigenkapitalpaket von 545 Mio. Euro abgeschlossen. Industriepartner HOCHTIEF erhöht seine Beteiligung auf über 15 Prozent.

Kurz zusammengefasst:
  • Eigenkapitalpaket von 545 Mio. Euro vollständig platziert
  • HOCHTIEF erhöht strategische Beteiligung auf 15,41 Prozent
  • Gesamtfinanzierung für Projektphase 1 beträgt 2,2 Mrd. Euro
  • Übergang in die Umsetzungsphase des Lionheart-Projekts

Vulcan Energy startet mit einem klaren Schritt in Richtung Umsetzung ins neue Jahr. Das Unternehmen hat sein Aktienpaket über 545 Mio. Euro vollständig platziert und damit die Finanzierung der ersten Phase des Lionheart-Projekts abgesichert. Besonders ins Auge fällt der deutlich höhere Anteil des Industriepartners HOCHTIEF, der die Struktur der Kapitalmaßnahme vereinfacht.

  • Gesamtvolumen Eigenkapitalpaket: 545 Mio. Euro
  • Anteil Retail-Tranche: rund 147 Mio. Euro
  • Neue Aktien: ca. 66 Mio. Stück
  • HOCHTIEF-Beteiligung: etwa 15,41 %
  • Gesamtfinanzierung für Phase 1: 2,2 Mrd. Euro

Eigenkapitalmaßnahme abgeschlossen

Mit dem Jahresbeginn 2026 schließt Vulcan den Übergang von der Entwicklungs- in die Umsetzungsphase ab. Heute meldet das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss der Retail-Komponente seines pro-rata beschleunigten, nicht übertragbaren Bezugsangebots.

Vulcan Energy

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Die Privatanleger-Tranche brachte rund 147 Mio. Euro (263 Mio. AUD) ein. Der Angebotspreis lag bei 4,00 AUD je Aktie. Zusammen mit den bereits platzierten institutionellen Anteilen summiert sich das Eigenkapitalpaket auf 545 Mio. Euro.

Insgesamt wurden etwa 66 Mio. neue Aktien ausgegeben. Diese sollen unmittelbar nach der Feiertagspause in den regulären Handel an der ASX einbezogen werden und vergrößern damit Streubesitz und Liquidität.

HOCHTIEF erhöht Beteiligung

Zentraler Punkt der Transaktion ist die Ausweitung der Beteiligung von HOCHTIEF. Der deutsche Bau- und Ingenieurkonzern stockte seinen Anteil auf rund 15,41 % auf, indem er etwa 58 Mio. Shortfall-Aktien übernahm, also nicht gezeichnete Bezugsrechte auffüllte.

Dieser Schritt hat zwei Folgen: Zum einen wird das Lionheart-Projekt durch einen größeren industriellen Ankeraktionär gestützt. Zum anderen entfällt die zuvor vorgesehene bedingte Zusatzplatzierung, was die Kapitalstruktur vereinfacht.

Zusammen mit Fremdkapitalbausteinen entsteht ein gesicherter Finanzierungskorridor von insgesamt 2,2 Mrd. Euro (3,9 Mrd. AUD). Damit ist die erste Bauphase des Lionheart-Projekts vollständig durchfinanziert – von der Errichtung bis zur Lieferung.

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Einordnung im Marktumfeld

Die abgeschlossene Finanzierung sticht vor dem Hintergrund eines schwierigen Umfelds für kleinere Lithiumwerte heraus, in dem die Kapitalbeschaffung häufig der Engpass ist. Vulcan grenzt sich durch die vollständige Projektfinanzierung für Phase 1 von typischen Frühphasenrisiken vieler Rohstofftitel ab.

Der Angebotspreis von 4,00 AUD je Aktie bildet eine Referenzmarke. Die Aktie notierte zuletzt um 4,36 AUD und damit rund 9 % über dem Emissionspreis. Das deutet auf eine grundsätzlich aufnahmefähige Nachfrage für das Papier hin.

Mit der nun größeren Beteiligung von HOCHTIEF als Cornerstone-Investor und Industriepartner verbindet sich das „Zero Carbon Lithium“-Konzept von Vulcan mit hoher Ingenieurkompetenz. Das ist gerade für den komplexen geothermischen Lithiumabbau im Oberrheingraben ein wichtiger Faktor.

Projekte dieser Größenordnung in Europa unterliegen typischerweise strenger regulatorischer und finanzieller Überprüfung. Die Kombination aus Eigenkapital, Fremdkapital – inklusive Unterstützung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) – und strategischer Beteiligung hebt Vulcan in die Gruppe weniger Batterie-Rohstoffprojekte in Europa mit weitgehend gesicherter Perspektive in Richtung Produktion.

Nächste Schritte im Projekt

Im Fokus steht nun der Aufbau und die Inbetriebnahme des Lionheart-Projekts. Die finale Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) ist getroffen, die Finanzierung für Phase 1 steht. Entsprechend sollen die Aktivitäten auf der Baustelle im ersten Quartal 2026 deutlich anziehen.

In den kommenden Tagen rückt vor allem die Einbindung der rund 65,7 Mio. neuen Aktien in den ASX-Handel in den Vordergrund. Im weiteren Jahresverlauf bilden der technische Fortschritt beim geothermischen Kraftwerk und bei der nachgelagerten Lithiumraffinerie die wesentlichen Kurstreiber.

Die Planung sieht vor, die zweieinhalbjährige Bauphase bis zur angestrebten Aufnahme der kommerziellen Produktion im Jahr 2028 abzuschließen.

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