Barrick Aktie: Historische Rally

Barrick profitiert vom Goldpreishoch und verzeichnet massive Kursgewinne. Gleichzeitig vollzieht der Konzern eine strategische Neuausrichtung hin zum Kupfergeschäft, um von der globalen Elektrifizierung zu profitieren.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldpreis über 4.400 US-Dollar treibt Aktienrally
  • Strategische Neuausrichtung auf Kupfer als Zukunftsmaterial
  • Operativer Cashflow verdoppelt sich im Quartal
  • Analysten sehen trotz Rally weiteres Kurspotenzial

Der Goldgigant Barrick erlebt an der Börse derzeit goldene Zeiten. Getrieben von einem historischen Edelmetall-Boom markierte das Papier neue Höchststände und hängt die Konkurrenz deutlich ab. Doch hinter den glänzenden Kursgewinnen steckt mehr als nur der Goldpreis: Der Konzern vollzieht im Hintergrund einen strategischen Wandel, den viele Anleger noch unterschätzen.

Goldrausch sorgt für volle Kassen

Fundamentaler Treiber der aktuellen Hausse ist die Explosion des Goldpreises, der mittlerweile die Marke von 4.400 US-Dollar pro Unze überschritten hat. Diese Entwicklung sorgt für eine massive Neubewertung des Sektors, von der Barrick überdurchschnittlich profitiert. Die Aktie konnte auf Jahressicht um gut 167 Prozent zulegen und notiert aktuell bei rund 40,20 Euro.

Die Finanzen spiegeln diesen Rückenwind wider: Der operative Cashflow verdoppelte sich im dritten Quartal auf 2,4 Milliarden Dollar, während der freie Cashflow sogar auf 1,5 Milliarden Dollar sprang. Zum Ende des dritten Quartals 2025 saß das Unternehmen auf liquiden Mitteln von rund 5 Milliarden Dollar.

Strategische Wende zum Kupfer

Das Management ruht sich jedoch nicht auf dem Goldrausch aus. Mit der Umbenennung in „Barrick Mining Corporation“ signalisiert der Konzern eine klare strategische Neuausrichtung. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf Kupfer, um vom massiven Bedarf für KI-Infrastruktur und die globale Elektrifizierung zu profitieren.

Zentrale Bausteine dieser Strategie sind Großprojekte wie die Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia und das Reko-Diq-Projekt in Pakistan. Letzteres soll bis Ende 2028 eine jährliche Kupferkapazität von 460.000 Tonnen erreichen. Barrick versucht damit, das Portfolio breiter aufzustellen und die Abhängigkeit vom reinen Goldpreis zu verringern.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

Trotz der bereits massiven Kursgewinne zeigen sich Analysten weiterhin optimistisch. Institutionen wie die Bank of America und BNP Paribas hoben ihre Kursziele zuletzt an, gestützt durch die günstigen Bewertungskennzahlen. Mit einem erwarteten KGV von 12,8 handelt Barrick weiterhin mit einem leichten Abschlag zur direkten Branchenkonkurrenz. Die Konsensschätzungen gehen für das laufende Jahr von einem Gewinnwachstum von fast 80 Prozent aus.

Operative Hürden bleiben bestehen

Wo viel Licht ist, ist allerdings auch Schatten. Operative Herausforderungen belasten das Bild leicht. Die Förderkosten (AISC) sind auf 1.538 Dollar je Unze gestiegen, während die Goldproduktion im letzten Quartal um 12 Prozent zurückging. Verantwortlich hierfür waren vor allem Unterbrechungen in Mali, die auch die Prognose für das Gesamtjahr drückten.

Für Anleger bleibt der Fokus auf der Kapitalrückführung und der Umsetzung der Expansion. Nach Aktienrückkäufen in Milliardenhöhe und einer deutlichen Dividendenerhöhung liegt die Priorität auf Shareholder Value. Entscheidend für die langfristige Performance wird sein, ob Barrick die Produktionsziele bei den neuen Kupferprojekten ab 2028 fristgerecht erreichen kann.

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