QuantumScape Aktie: Harter Aufprall!

QuantumScape verzeichnet technologische Fortschritte bei Feststoffbatterien, doch Analysten warnen vor massiven Verzögerungen bis 2031. Der Aktienkurs bricht ein, während Großinvestoren Position aufbauen.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie verliert 23 Prozent innerhalb eines Monats
  • Kommerzialisierung erst zwischen 2029 und 2031 erwartet
  • Cobra-Prozess als technologischer Meilenstein erreicht
  • Bridgewater Associates baut Position im Unternehmen auf

Der Traum von der revolutionären Feststoffbatterie bekommt Risse. Trotz wichtiger technologischer Fortschritte wenden sich Analysten reihenweise ab und warnen vor massiven Verzögerungen bei der Kommerzialisierung. Während der Kurs nachgibt, stellt sich die entscheidende Frage: Handelt es sich um eine berechtigte Neubewertung oder nutzen Großinvestoren die Panik für einen günstigen Einstieg?

Wall Street zieht die Reißleine

Die jüngste Volatilität der Aktie hat einen klaren Auslöser: Die Geduld der Wall Street neigt sich dem Ende zu. Nach einem Minus von rund 23 Prozent in den letzten 30 Tagen wird deutlich, dass die Skepsis überwiegt. Sowohl Evercore als auch HSBC stuften den Titel herab. Der Hauptgrund für den Pessimismus ist der Zeitplan.

Analysten befürchten, dass nennenswerte Umsätze aus dem Automobilgeschäft erst zwischen 2029 und 2031 fließen werden – deutlich später als ursprünglich erhofft. Zudem herrscht Unsicherheit über die Wirtschaftlichkeit der Lizenzverträge. In einem Marktumfeld, in dem Konkurrenten wie BYD, Toyota oder CATL ihre eigenen Entwicklungen massiv vorantreiben, wiegen diese Bedenken schwer. Auch das jüngste Symposium in Japan hinterließ bei Investoren mehr Fragen als Antworten bezüglich konkreter Partnerschaften.

Hoffnungsträger „Cobra“

Doch es ist nicht alles düster. Technologisch konnte QuantumScape einen entscheidenden Meilenstein verkünden: Der sogenannte „Cobra“-Prozess für keramische Separatoren ist nun der Produktionsstandard. Dies ist ein Schlüsselelement für die Effizienz in der Fertigung und zentraler Bestandteil der erweiterten Partnerschaft mit der Volkswagen-Tochter PowerCo.

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Diese Kooperation könnte theoretisch eine Produktionskapazität von bis zu 80 GWh ermöglichen – genug für eine Million Elektrofahrzeuge jährlich. Bereits im dritten Quartal 2025 wurden erste B1-Muster der QSE-5-Zellen ausgeliefert, was den technischen Fortschritt untermauert.

Das große Tauziehen

Die Situation gleicht einem Tauziehen zwischen fundamentaler Skepsis und institutioneller Hoffnung. Während Analysten warnen, hat der Hedgefonds-Gigant Bridgewater Associates eine Position in QuantumScape aufgebaut – ein klares Vertrauensvotum für die langfristigen Aussichten.

Positiv wirkt zudem das finanzielle Polster: Durch die Finanzspritze aus dem PowerCo-Deal reicht die Liquidität („Cash Runway“) nun bis ins Jahr 2029. Dennoch klaffen die Bewertungen weit auseinander. Während skeptische Modelle den fairen Wert bei etwa 10,90 USD sehen, halten Optimisten aufgrund der verbesserten Fertigungsökonomie bis zu 25 USD für möglich. Anleger müssen nun entscheiden, ob sie dem langen Atem der Technologie oder der harten Realität der Zeitpläne mehr Gewicht beimessen.

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