Alfen Aktie: Fokus auf Stabilisierung

Alfen konsolidiert nach Umsatzrückgang und setzt auf profitables Wachstum. Die Kostensenkungen und eine stabile Energiespeicher-Sparte sollen die Basis für die Erholung bilden.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz 2025 um 10,7 Prozent gesunken
  • Kostensenkungen bei Personal und Betriebsausgaben
  • Stabilisierungsprognose für das laufende Jahr
  • Energiespeicher-Sparte als robustes Standbein

Alfen hat nach den jüngsten Jahreszahlen eine Phase der Konsolidierung erreicht. Anleger bewerten derzeit, ob die eingeleiteten Stabilisierungsmaßnahmen ausreichen, um das Vertrauen des Marktes nachhaltig zurückzugewinnen. Kann das Unternehmen den Fokus erfolgreich von der vergangenen Umsatzschwäche auf künftige Profitabilität lenken?

  • Umsatz 2025: 435,6 Millionen Euro (-10,7 % zum Vorjahr)
  • Bereinigte EBITDA-Marge: 5,8 %
  • Prognose 2026: 435 bis 475 Millionen Euro Umsatz
  • Kostensenkung: Personalkosten -15 %, Betriebsausgaben -21 %

Strategiewechsel und operative Ziele

Nach dem deutlichen Rückgang der Nachfrage bei Ladelösungen im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen auf eine Neuausrichtung. Die Strategie von CEO Michael Colijn priorisiert profitables Wachstum gegenüber reinem Volumen. Mit einem bestätigten Umsatz von 435,6 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2025 hat Alfen eine neue Basis geschaffen. Die bereinigte EBITDA-Marge von 5,8 % gilt nun als zentraler Richtwert, den Investoren für das laufende Jahr genau beobachten.

Alfen

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Die Prognose für 2026 signalisiert mit einem erwarteten Umsatz zwischen 435 und 475 Millionen Euro eher ein Jahr der Stabilisierung als eine aggressive Expansion. Dabei steht die Umsetzung der im vierten Quartal 2025 eingeleiteten Transformationsmaßnahmen im Vordergrund.

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Kostendisziplin und Marktpotenzial

Während das Geschäft mit E-Ladestationen zuletzt unter Druck stand, erwies sich die Sparte für Energiespeichersysteme (ESS) als robust. Der Auftragsbestand von 127 Millionen Euro soll nun effizient abgearbeitet werden, um Schwächen in anderen Segmenten auszugleichen. Parallel dazu hat das Management die Kostenstruktur gestrafft: Die Personalkosten sanken im letzten Jahr um 15 Prozent, die sonstigen Betriebsausgaben (OPEX) sogar um über 21 Prozent.

Institutionelle Beobachter bleiben vorerst zurückhaltend. Der Konsens der Analysten lautet weiterhin „Hold“, wobei das durchschnittliche Kursziel von 10,43 Euro nur begrenztes Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs von 9,68 Euro bietet. Die breite Spanne zwischen den verschiedenen Kurszielen verdeutlicht die anhaltende Unsicherheit über die Geschwindigkeit der operativen Erholung.

Die Entwicklung in den kommenden Wochen hängt maßgeblich von der allgemeinen Stimmung im europäischen Sektor für grüne Infrastruktur ab. Erste Indikatoren für die Margenstabilität im ersten Quartal werden entscheidend sein, um die Erreichbarkeit des oberen Endes der 2026er-Prognose zu untermauern.

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