European Lithium setzt seine strategische Neuausrichtung konsequent fort und stärkt dabei signifikant die Bilanz. Durch einen weiteren Teilverkauf der Beteiligung an Critical Metals Corp fließen Millionen in die Kasse, während gleichzeitig der Einstieg ins Titanium-Geschäft vorangetrieben wird. Doch wie nachhaltig ist diese Strategie der Diversifizierung?
Millionenerlös durch Aktienverkauf
Am 4. Februar vollzog European Lithium den Verkauf von 2,5 Millionen Aktien der an der Nasdaq notierten Critical Metals Corp. (CRML). Dieser Schritt spülte rund 45 Millionen Australische Dollar (AUD) in die Unternehmenskasse. In Kombination mit einem vorangegangenen Verkauf im Januar, der bereits 124 Millionen AUD einbrachte, belaufen sich die Barreserven nun auf beachtliche 356 Millionen AUD.
Trotz dieser Verkäufe bleibt European Lithium der dominierende Akteur bei Critical Metals. Das Unternehmen hält weiterhin über 45,5 Millionen Aktien, was beim aktuellen Kurs einem Wert von knapp 690 Millionen US-Dollar (ca. 985 Millionen AUD) entspricht. Executive Chairman Tony Sage stellte klar, dass in den kommenden vier Monaten keine weiteren Anteilsverkäufe geplant sind. Man wolle den strategischen Einfluss bei potenziellen Unternehmenstransaktionen in diesem Zeitraum wahren.
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Expansion in den Titanium-Sektor
Die finanzielle Stärke flankiert eine deutliche Erweiterung des Geschäftsmodells. Bereits Ende Januar kündigte European Lithium die Übernahme der US-Firma Velta Holding an. Velta betreibt Bergbau- und Verarbeitungsanlagen in der Ukraine, darunter den Burzulivsky-Komplex. Die Transaktion soll vollständig über die Ausgabe von rund 173 Millionen neuen European-Lithium-Aktien abgewickelt werden.
Der Zukauf ist strategisch brisant: Velta deckt etwa zwei Prozent des globalen Titanium-Rohstoffmarktes ab und steht auf der Liste der Prioritätsprojekte im Rahmen des US-ukrainischen Mineralienabkommens. Für European Lithium bedeutet dies eine Diversifizierung weg vom reinen Lithium-Fokus hin zu kritischen Mineralien, die in der Luftfahrt, Rüstung und Medizintechnik essenziell sind.
Fazit
European Lithium nutzt die hohe Bewertung seiner CRML-Beteiligung geschickt, um Liquidität zu generieren, ohne die strategische Kontrolle vollständig aufzugeben. Mit prall gefüllten Kassen und dem Einstieg in den Titanium-Markt hat sich das Unternehmen finanziell und operativ breit aufgestellt. Nun liegt der Fokus auf der erfolgreichen Integration der Velta-Assets und der weiteren Hebung von Synergien im Portfolio kritischer Mineralien.
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