Energiekontor setzt sein Aktienrückkaufprogramm planmäßig fort. In der Woche vom 16. bis 20. Februar erwarb der Windpark-Entwickler 1.325 eigene Papiere über die Börse Frankfurt. Seit Programmstart im Juli 2025 summieren sich die Rückkäufe auf 39.049 Aktien – knapp die Hälfte des genehmigten Volumens von 80.000 Stück. Was sich beim Bremer Energiekonzern noch tut und warum die Rückkaufpreise deutlich gefallen sind.
Durchschnittspreise spiegeln Kursentwicklung
Die Kaufpreise der vergangenen Woche bewegten sich zwischen 38,27 und 38,97 Euro. Das Gesamtvolumen belief sich auf rund 51.118 Euro. Die Abwicklung erfolgte über XETRA durch ein beauftragtes Kreditinstitut.
Ein Blick auf die Rückkaufhistorie zeigt die Marktentwicklung: Im Juli 2025 zahlte Energiekontor noch zwischen 46,67 und 50,17 Euro pro Aktie. Ab Oktober sanken die Durchschnittspreise auf 32,40 bis 38,58 Euro – ein Rückgang von fast einem Viertel. Die aktuelle Kaufregion um 38 Euro liegt damit deutlich unter den Einstiegskursen zu Programmbeginn.
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Eigenportfolio wächst auf 450 Megawatt
Parallel zum Rückkaufprogramm treibt das Unternehmen den Ausbau des konzerneigenen Parkportfolios voran. Mitte Februar ging der repowerte Windpark Oederquart ans Netz und erhöhte die Eigenkapazität um 17 Megawatt auf rund 450 Megawatt. Das Portfolio umfasst nun 35 Windparks und vier Solarparks.
Bis Jahresende 2026 sollen weitere Parks mit über 120 Megawatt folgen, darunter zwei Solaranlagen in Mecklenburg-Vorpommern mit langfristigen Stromabnahmeverträgen. Zusätzlich befinden sich Projekte mit etwa 85 Megawatt im Bau, die 2027 in den Eigenbestand überführt werden sollen. Die Zielmarke liegt damit bei rund 650 Megawatt.
Geschäftsbericht Ende März
Am 31. März 2026 veröffentlicht Energiekontor den Geschäftsbericht für 2025. Das Unternehmen hatte zuletzt eine EBT-Spanne von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im Vorjahr erreichte der Gewinn vor Steuern 36,2 Millionen Euro bei einem Umsatz von 126,5 Millionen Euro. Das Rückkaufprogramm läuft noch bis Ende Juni 2026.
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