Der Schweizer Nahrungsmittelriese startet im Geschäft mit altersgerechter Ernährung durch. Mit der neuen Produktlinie „Vital“ betritt Nestlé einen Markt, der angesichts der demografischen Entwicklung erhebliches Potenzial verspricht. Parallel meldet der Konzern Fortschritte beim Klimaschutz – während andere Nachhaltigkeitsziele verfehlt wurden.
Gezielter Vorstoß ins Premium-Segment
Die „Vital“-Reihe richtet sich an gesundheitsbewusste Konsumenten ab 50 Jahren. Jedes Produkt enthält 23 Gramm Protein, sechs Gramm Ballaststoffe sowie 21 Vitamine und Mineralien. Zunächst kommen zwei Varianten auf den Markt: „Morning Routine“ für Energie und Konzentration, „Evening Routine“ zur Schlafförderung. Der Rollout beginnt 2026 in Lateinamerika, Europa und Asien sollen folgen.
Klimaziele übertroffen, Plastikproblem bleibt
Beim CO₂-Ausstoß liegt Nestlé über Plan: Die Treibhausgasemissionen sanken seit 2018 um 24,52 Prozent. Das selbst gesteckte Zwischenziel für 2025 lag bei 20 Prozent. Weniger erfreulich: Die Vorgaben zur Plastikreduktion und für eine komplett entwaldungsfreie Lieferkette wurden verfehlt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nestle?
Konzernumbau läuft auf Hochtouren
Unter CEO Philipp Navratil verschlankt sich die Konzernstruktur radikal. Künftig konzentriert sich Nestlé auf vier Kernbereiche: Kaffee, Tiernahrung, Ernährung sowie Lebensmittel und Snacks. Das verbliebene Speiseeisgeschäft steht vor dem Verkauf an das Joint-Venture Froneri. Bis 2027 will der Konzern zudem vollständig aus dem Wasser- und Premium-Getränkesegment aussteigen.
Das Geschäftsjahr 2025 schloss mit einem Umsatz von 89,5 Milliarden Schweizer Franken ab. Während der Gesamtumsatz um zwei Prozent sank, betrug das organische Wachstum 3,5 Prozent. Der Nettogewinn fiel um 17 Prozent auf 9,0 Milliarden Franken. Zur Hauptversammlung am 16. April schlägt der Vorstand eine erhöhte Dividende von 3,10 Franken vor.
Die Analystenmeinungen divergieren: Die DZ Bank empfiehlt die Aktie mit „Kaufen“ und einem Kursziel von 94 Franken. Jefferies bleibt bei „Hold“ und 76 Franken – die Strategie biete derzeit keine neuen Kurstreiber.
Nestle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nestle-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nestle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nestle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nestle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
