Vestas Aktie: Britischer Großauftrag

Vestas erhält Großauftrag für 92 Turbinen in Großbritannien und treibt Offshore-Ausbau voran. Der Windkraftkonzern peilt bei Rekordauftragsbestand höhere Margen an.

Kurz zusammengefasst:
  • Lieferung von 92 Hochleistungsturbinen für RWE
  • Rekordauftragsbestand von 71,9 Milliarden Euro
  • Umsatzziel für 2026 bei 20 bis 22 Milliarden Euro
  • Aktienrückkaufprogramm und Dividendenvorschlag

Vestas beschleunigt den Ausbau seiner Offshore-Sparte in Europa. Mit einem massiven neuen Auftrag des Energieversorgers RWE für ein britisches Großprojekt festigt der dänische Windkraftspezialist seine Position im Markt für Hochleistungstechnologie. Doch kann dieser Deal die jüngsten Kursverluste der vergangenen Wochen nachhaltig stoppen?

Details zum Projekt vor der britischen Küste

Die nun finalisierte Vereinbarung betrifft das Windparkprojekt „Vanguard West“ vor der Küste von Norfolk. Vestas wird insgesamt 92 Einheiten seiner V236-15,0-MW-Turbinen liefern, was einer Gesamtkapazität von 1.380 Megawatt entspricht. Neben der reinen Hardware-Lieferung umfasst der Kontrakt einen Servicevertrag über fünf Jahre, um die Betriebseffizienz der Anlagen ab dem Start sicherzustellen.

Vestas Wind Systems

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Die zeitliche Planung für das Vorhaben steht bereits fest: Die finale Investitionsentscheidung wird für den Sommer 2026 erwartet, während die vollständige Inbetriebnahme des Windparks für das Jahr 2029 projektiert ist. Dieser Auftrag unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach leistungsstarker Offshore-Technik, die für die Erreichung der europäischen Klimaziele zentral bleibt.

Rekord-Auftragsbestand und finanzielle Ziele

Der neue Großauftrag aus Großbritannien trifft auf ein Unternehmen, das bereits auf einem historischen Polster sitzt. Ende 2025 erreichte der kombinierte Auftragsbestand von Vestas einen Rekordwert von 71,9 Milliarden Euro. Allein das vierte Quartal des vergangenen Jahres lieferte mit einem Auftragseingang von 6,5 Gigawatt einen starken Beitrag zum Gesamtumsatz von 18,82 Milliarden Euro.

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Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management ambitioniert und peilt einen Umsatz zwischen 20 und 22 Milliarden Euro an. Dabei soll die Profitabilität deutlich gesteigert werden: Die Zielmarke für die EBIT-Marge liegt bei 6 bis 8 Prozent, während das Servicegeschäft sogar Margen von über 15 Prozent erreichen soll.

Kapitalrückführung und Marktreaktion

Trotz der starken operativen Daten stand der Kurs zuletzt unter Druck und verlor seit Jahresbeginn rund 10 Prozent an Wert. Mit einem aktuellen Relative-Stärke-Index (RSI) von 24,2 signalisiert der Titel technisch jedoch eine deutlich überverkaufte Lage. Um den Shareholder Value zu stützen, hat Vestas ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von rund 150 Millionen Euro gestartet, das bis Mai 2026 läuft.

Zusätzlich zur Kurspflege setzt das Unternehmen auf eine klassische Gewinnbeteiligung. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt das Management eine Dividende von 0,74 Dänischen Kronen pro Aktie vor. Über diesen Vorschlag sowie die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre werden die Aktionäre auf der Jahreshauptversammlung am 8. April 2026 final entscheiden. Bis dahin wird der Fokus des Marktes vor allem auf der planmäßigen Umsetzung des enormen Auftragsbestands liegen.

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