Während die Trade Desk-Aktie auf ein Jahrestief von rund 39 Dollar abgestürzt ist – ein brutaler Einbruch von über 70 Prozent seit Jahresbeginn – passiert hinter den Kulissen etwas Bemerkenswertes: Institutionelle Großinvestoren kaufen massiv zu. Am Freitag, dem 28. November, wurden mehrere aggressive Positionsaufstockungen bekannt, während gleichzeitig das neue 500-Millionen-Dollar-Rückkaufprogramm des Unternehmens für Aufsehen sorgt. Steckt im Trümmerhaufen etwa eine der größten Einstiegschancen des Jahres?
Institutionelle Käufer schlagen zu
Die am Freitag veröffentlichten Meldungen und Marktdaten zeichnen ein klares Bild: Während Kleinanleger in Panik verkaufen, greifen die großen Player zu. Korea Investment CORP stockte seine Position um 2,9 Prozent auf – das entspricht 19.839 zusätzlichen Aktien. Noch spektakulärer: Laurel Wealth Advisors LLC erhöhte seine Beteiligung um sage und schreibe 7.000 Prozent und erwarb 21.297 Aktien.
Auch der Optionsmarkt sendet Signale: Benzinga-Scanner meldeten am Freitag „außergewöhnliche Optionsaktivität“ mit auffällig bullischen Positionierungen. Solche Bewegungen von „Smart Money“ gelten häufig als Vorboten einer Trendwende oder zumindest erhöhter Volatilität. Die zentrale Frage: Wissen diese Profis etwas, das der Markt übersieht?
Bewertung auf Normalniveau gefallen
Der dramatische Kurssturz hat die Bewertung der Trade Desk-Aktie fundamental verändert. Das Unternehmen, das jahrelang mit Premium-Multiples gehandelt wurde, notiert nun bei einem Forward-KGV von etwa 29. Zum Vergleich: Das Trailing-KGV liegt noch bei 44, doch die Analystenschätzungen für die kommenden Quartale lassen das Bewertungsniveau deutlich sinken.
Ein Forward-KGV von 29 ist für ein Wachstumsunternehmen mit zweistelligen Umsatzsteigerungen ungewöhnlich niedrig. Kritiker, die jahrelang auf die hohe Bewertung hinwiesen, dürften nun verstummen – die Aktie handelt mittlerweile eher wie ein etablierter Tech-Wert als wie ein riskanter Growth-Titel.
Operative Stärke trotz Börsendebakel
Während die Aktie crasht, läuft das Geschäft weiterhin rund. Die am 6. November vorgelegten Q3-Zahlen übertrafen die Erwartungen deutlich:
- Umsatz: 739,43 Millionen Dollar (plus 17,7 Prozent zum Vorjahr)
- Gewinn je Aktie: 0,45 Dollar (über den geschätzten 0,44 Dollar)
- Q4-Prognose: Mindestens 13 Prozent Umsatzwachstum erwartet
- Aktienrückkauf: 500 Millionen Dollar genehmigt – ein deutliches Signal, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält
Das Unternehmen wächst also weiterhin zweistellig und bleibt profitabel. Die Diskrepanz zwischen operativer Performance und Aktienkurs könnte kaum größer sein.
Analysten sehen Verdopplungspotenzial
Der Konsens der Analysten liegt bei einem durchschnittlichen Kursziel von rund 77 Dollar – nahezu das Doppelte des aktuellen Kurses von 39 Dollar. Die Einstufung bleibt mehrheitlich bei „Moderate Buy“, obwohl die Aktie seit Monaten nur eine Richtung kennt: nach unten.
Diese extreme Divergenz zwischen Marktpreis und Analystenmeinung ist selten. Entweder liegen die Experten kollektiv falsch, oder der Markt übertreibt die Risiken massiv. Das aggressive Einsteigen institutioneller Käufer deutet auf Letzteres hin.
Bodenbildung oder weiterer Absturz?
Technisch befindet sich die Trade Desk-Aktie weiterhin in einem klaren Abwärtstrend. Doch die Ereignisse vom Freitag könnten einen Wendepunkt markieren: komprimierte Bewertung, frisches Institutionenkapital und ein aktives Rückkaufprogramm. Die Unterstützung bei 38 Dollar wird nun zum entscheidenden Level. Hält diese Marke, könnte das „Big Money“ recht behalten – und aus dem Crash eine der spektakulärsten Erholungen des Jahres werden.
The Trade Desk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue The Trade Desk-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:
Die neusten The Trade Desk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für The Trade Desk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
The Trade Desk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
