Siemens Gamesa verbucht einen neuen Erfolg im deutschen Heimatmarkt. Der Infrastrukturdienstleister GETEC hat Turbinen für ein 21-Megawatt-Projekt geordert. Kann dieser Auftrag die lang ersehnte operative Wende in der Windsparte von Siemens Energy endgültig besiegeln?
Rückenwind durch Ausbauziele
Deutschland hinkt seinen ambitionierten Ausbauzielen für Windenergie derzeit noch hinterher. Mit einer installierten Onshore-Leistung von rund 64 Gigawatt verfehlte die Bundesrepublik das Zwischenziel für 2024 knapp. Um das nationale Ziel von 115 Gigawatt bis zum Jahr 2030 zu erreichen, ist laut Experten des Thinktanks Agora Energiewende ab 2025 ein jährlicher Zubau von mindestens 7,5 Gigawatt erforderlich.
Aufträge wie das GETEC-Projekt sind daher essenzielle Bausteine in der notwendigen Kapazitätspipeline. Sie unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach Infrastrukturkomponenten im Inland, während der Druck auf die Genehmigungsverfahren für neue Projekte wächst.
Operative Erholung im Fokus
In der Windsparte von Siemens Energy zeichnet sich eine finanzielle Stabilisierung ab. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 konnte die Division Siemens Gamesa neue Aufträge im Wert von 1,5 Milliarden Euro verbuchen. Das operative Ergebnis verbesserte sich im selben Zeitraum auf minus 46 Millionen Euro, was die Profitabilität des Gesamtkonzerns stützte.
Trotz Forderungen von aktivistischen Investoren hält Konzernchef Christian Bruch an der aktuellen Struktur fest. Einem Spin-off der krisengeplagten Windtochter erteilte das Management eine klare Absage. Statt struktureller Veränderungen priorisiert die Führungsebene den Abschluss des laufenden operativen Turnarounds.
Die kommenden Tage werden für Aktionäre wegweisend. Am Donnerstag, den 26. Februar, findet die ordentliche Hauptversammlung von Siemens Energy statt. Dort muss das Management darlegen, wie die Windsparte dauerhaft in die Gewinnzone zurückkehren soll.
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