Adobe Aktie: Verkaufen statt Kaufen

Goldman Sachs stuft Adobe von Kaufen auf Verkaufen herab und verweist auf schwächeres Wachstum. Zwei weitere Banken senkten ihre Ratings zuvor bereits.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldman Sachs dreht Empfehlung auf Verkaufen
  • Wachstum hinter Konkurrenz zurückgeblieben
  • Drei Analystenhäuser senken Ratings in einer Woche
  • KI-Wettbewerb stellt langfristige Herausforderung dar

Goldman Sachs hat am Montag für Aufsehen gesorgt: Die Investmentbank drehte ihre Empfehlung für Adobe um 180 Grad – von „Buy“ auf „Sell“. Die Begründung wiegt schwer: Das Wachstum des Software-Konzerns hinkt dem der Konkurrenz hinterher, sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie. Die Aktie verlor daraufhin 1,90 Prozent auf 327,59 US-Dollar.

Drei Abstufungen in einer Woche

Die Goldman-Entscheidung war nicht die erste negative Nachricht in kurzer Zeit. Bereits am 9. Januar stufte BMO Capital Markets die Aktie von „Outperform“ auf „Market Perform“ herab. Der Grund: wachsender Wettbewerbsdruck im Markt für Kreativ-Software. Nur vier Tage zuvor hatte Jefferies ebenfalls zurückgerudert und das Rating von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt. Die Analyse verwies auf KI-gestützte Alternativen, die eine breitere Nutzerbasis ansprechen.

Adobe

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Drei einflussreiche Häuser, drei Abstufungen innerhalb von acht Tagen – das hinterlässt Spuren. Die Konsensus-Bewertung für die Aktie ist mittlerweile über Kauf-, Halte- und Verkaufsempfehlungen verteilt.

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Die Sorge: KI verändert das Spiel

Die jüngsten Quartalszahlen von Mitte Dezember waren eigentlich solide. Adobe übertraf mit einem Gewinn je Aktie von 5,50 US-Dollar die Erwartungen von 5,40 Dollar. Der Umsatz kletterte um 10,5 Prozent auf 6,19 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über den Prognosen.

Doch die Analysten blicken nach vorne – und dort sehen sie Herausforderungen. Die rasanten Fortschritte im Bereich generativer KI könnten Adobes langjährige Vormachtstellung in der Kreativbranche gefährden. Die zentrale Frage lautet: Kann der Konzern sein Wachstumstempo und seine Margen in diesem veränderten Umfeld halten?

Ausblick auf März

Die nächste Gelegenheit für Adobe, die Bedenken zu zerstreuen, kommt voraussichtlich am 11. oder 12. März 2026. Dann wird der Konzern seine aktuellen Zahlen vorlegen und seine Strategie im Wettbewerb erläutern müssen. Bis dahin dürfte die Aktie zwischen den gegensätzlichen Meinungen der Analysten navigieren.

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