Bitcoin: Seitwärtsphase hält an

Die größte Kryptowährung verharrt in einer Seitwärtsbewegung, da institutionelle Zuflüsse nachlassen und Privatanlegerinteresse schwindet. Der Markt sammelt Energie für die nächste größere Bewegung.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurs pendelt in enger Spanne um 90.700 Dollar
  • Großinvestoren reduzieren ihre Long-Positionen
  • ETF-Kapitalzuflüsse auf Sechs-Wochen-Tief
  • 90.000-Dollar-Marke als zentrale Unterstützung

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich zum Wochenausklang in einer engen Spanne um die 90.700-Dollar-Marke. Nach turbulenten Wochen zu Jahresbeginn hat sich die weltweit größte Kryptowährung in einen Konsolidierungsmodus begeben – und das aus gutem Grund: Institutionelle Anleger agieren vorsichtig, während das Interesse von Privatanlegern merklich nachlässt.

Marktdynamik unter der Lupe

Am Sonntag notiert Bitcoin bei rund 90.800 Dollar und damit leicht im Plus. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 1,81 Billionen Dollar, was einer Dominanz von 58 Prozent gegenüber dem gesamten Kryptomarkt entspricht. Doch die Handelsvolumina sind über das Wochenende deutlich zurückgegangen – ein Zeichen für abwartende Marktteilnehmer.

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Technisch bewegt sich der Kurs in einem Seitwärtskanal. Bei 91.500 Dollar wartet der nächste Widerstand, darüber wird es bei 94.500 Dollar noch herausfordernder. Nach unten bildet die Zone zwischen 89.000 und 90.000 Dollar eine wichtige Unterstützung, die bislang standhält.

Wale reduzieren Positionen

On-Chain-Daten zeigen eine interessante Entwicklung: Großinvestoren, sogenannte Whales, haben auf Börsen wie Bitfinex zuletzt Long-Positionen abgebaut. Ein solcher Schritt wird häufig als defensive Maßnahme gegen mögliche kurzfristige Volatilität interpretiert.

Gleichzeitig bleiben langfristig orientierte Investoren ihren Beständen treu – ein positives Signal. Doch das Privatanleger-Interesse scheint auf einem Jahrestief angelangt zu sein. Suchtrends und die Zahl aktiver Adressen sind deutlich gefallen. Der Markt wird aktuell primär von institutionellen Playern gesteuert.

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Institutionelle Zuflüsse verlangsamen sich

Die Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs haben einen Tiefstand erreicht – den niedrigsten seit sechs Wochen. Nach Monaten aggressiver Akkumulation zeigt sich nun eine spürbare Zurückhaltung beim Kapitalzufluss. Der Financial Conditions Index (FCI) deutet zwar auf ein leicht unterstützendes Umfeld für Risikoanlagen hin, doch für einen klaren Ausbruch fehlt die Kraft.

Analysten sprechen von einer „Wait-and-See“-Haltung. Die Marktteilnehmer warten auf entscheidende makroökonomische Daten oder regulatorische Klarheit, bevor sie größere Positionen eingehen.

Ausblick: Energie für die nächste Bewegung

Bitcoin verharrt in einer Phase der Stabilität und Vorsicht. Die 90.000-Dollar-Marke bleibt die zentrale Verteidigungslinie für die Bullen. Solange diese hält, ist das Fundament intakt – auch wenn der Schwung für einen nachhaltigen Durchbruch derzeit fehlt. Der Markt scheint Energie für seinen nächsten großen Schritt zu sammeln.

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