Nordex Aktie: Hoffnungsschimmer verstärkt!

Der Windkraftanlagenhersteller Nordex verzeichnete 2025 einen historischen Auftragseingang und schloss einen wichtigen Rahmenvertrag. Die Aktie erreicht ein neues Jahreshoch.

Kurz zusammengefasst:
  • Historischer Auftragseingang mit über 10.000 MW
  • Langfristiger Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch
  • Stabile Preise trotz starken Volumenwachstums

Rekord-Auftragseingang, ein großer Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power und ein frisches Mehrjahreshoch an der Börse: Nordex startet mit spürbarem Rückenwind ins Jahr 2026. Die zentrale Frage: Wie solide ist dieser Aufschwung fundamental untermauert?

Rekordjahr beim Auftragseingang

Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete Nordex einen historischen Auftragseingang. Laut Mitteilung vom 13. Januar 2026 summierte sich das Volumen auf 10.214 Megawatt – ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber 2024 (8.336 MW).

Nordex

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Besonders stark fiel das vierte Quartal aus:
Zwischen Oktober und Dezember sicherte sich der Konzern Aufträge über 3.552 MW, rund 9,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragswert kletterte dabei auf 3.175 Millionen Euro nach 2.889 Millionen Euro im Schlussquartal 2024.

Wichtig: Trotz des kräftigen Volumenwachstums blieb das Preisniveau stabil bis leicht verbessert. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) lag

  • im Gesamtjahr 2025 bei 0,91 Mio. Euro je MW (2024: 0,90 Mio. Euro/MW)
  • im vierten Quartal 2025 bei 0,89 Mio. Euro je MW

Damit zeigt Nordex, dass das Wachstum nicht über aggressive Preissenkungen erkauft wurde.

Die zentralen Fakten

  • Auftragseingang 2025: 10.214 MW (+22,5 % gegenüber 2024)
  • Q4 2025: 3.552 MW Aufträge, Auftragswert 3.175 Mio. Euro
  • ASP 2025: 0,91 Mio. Euro/MW (leicht über Vorjahr)
  • Marktanteil Onshore-Neuinstallationen in Deutschland 2025: rund 32 %
  • Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power über bis zu 700 MW bis 2030

VERBUND-Deal stärkt Pipeline bis 2030

Am 19. Januar 2026 meldete Nordex einen mehrjährigen Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power. Die Vereinbarung sieht die mögliche Lieferung von bis zu 700 MW Onshore-Windkapazität vor, was bis zu 105 Turbinen entspricht.

Der Vertrag umfasst sechs europäische Kernmärkte:

  • Österreich
  • Deutschland
  • Spanien
  • Italien
  • Rumänien
  • Albanien

Die Laufzeit reicht bis 2030. Nach Unternehmensangaben deckt das geplante Volumen rund 50 Prozent der aktuellen Wind-Projektpipeline von VERBUND Green Power ab. Für Nordex bedeutet das zusätzliche Visibilität über mehrere Jahre und eine gestärkte Position im europäischen Onshore-Geschäft.

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Starke Stellung im Heimatmarkt

Auch im deutschen Markt hat Nordex 2025 zugelegt. Nach Angaben vom 15. Januar 2026 entfielen rund 32 Prozent der neu installierten Onshore-Windleistung in Deutschland auf Anlagen des Konzerns.

Damit unterstreicht das Unternehmen seine Rolle als einer der führenden Anbieter im Heimatmarkt – ein strategisch wichtiger Anker in einem stark regulierten und politisch geprägten Segment.

Aktie auf Mehrjahreshoch

An der Börse spiegelt sich die verbesserte Auftragslage bereits deutlich wider. Die Aktie notiert heute bei 34,46 Euro und markiert damit zugleich das 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten ergibt sich ein Kursplus von rund 214 Prozent.

Auch technisch zeigt sich das starke Momentum:
Der aktuelle Kurs liegt etwa 46 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 23,59 Euro. Gleichzeitig signalisiert ein 14-Tage-RSI von 32,0, dass die jüngste Rallye zuletzt etwas an Tempo verloren hat, ohne dass bislang deutliche Überhitzungszeichen dominieren.

Was als Nächstes wichtig wird

Die operativen Weichen sind mit Rekord-Auftragseingang, stabiler Preisdisziplin und einem langfristigen Rahmenvertrag gestellt. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürfte nun sein, wie stark sich diese Auftragsdynamik in den kommenden Zahlen niederschlägt.

Konkrete Termine:

    1. Februar 2026: Jahresfinanzbericht 2025
    1. April 2026: Quartalsmitteilung Q1/2026
    1. Mai 2026: Hauptversammlung

Vor allem mit dem Jahresbericht Ende Februar wird deutlich werden, in welchem Umfang der Rekord-Auftragseingang bereits in Umsatz und Ergebnis durchschlägt und ob Nordex die aktuelle Bewertung mit entsprechenden Margen und Cashflows untermauern kann.

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