Netflix Aktie: Einflussfaktoren gleichbleibend

Netflix gewährt Paramount ein kurzes Verhandlungsfenster im Kampf um Warner Bros. Discovery, während die Aktionärsabstimmung für März terminiert ist. Der Preiskampf und regulatorische Bedenken spitzen sich zu.

Kurz zusammengefasst:
  • Sieben-Tage-Frist für Paramount-Verhandlungen
  • Netflix bietet 27,75 Dollar, Paramount 30 Dollar
  • Kritik an ausländischer Finanzierung des Konkurrenzangebots
  • Entscheidende Aktionärsabstimmung am 20. März

Der Kampf um Warner Bros. Discovery (WBD) spitzt sich dramatisch zu. Netflix gewährt überraschend ein kurzes Zeitfenster für Verhandlungen mit dem Rivalen Paramount, obwohl der eigene Deal bereits auf dem Tisch liegt. Droht die geplante Übernahme der Studio- und Streaming-Assets zu platzen oder ist dies nur ein taktischer Schachzug vor der entscheidenden Abstimmung?

Taktisches Manöver vor der Frist

Am Dienstag räumte Netflix dem Übernahmekandidaten WBD einen begrenzten, siebentägigen Verzicht auf bestimmte Exklusivitätsklauseln ein. Diese Ausnahmeregelung endet am 23. Februar und erlaubt es WBD, Gespräche mit Paramount Skydance zu führen. Der Verwaltungsrat von WBD forderte daraufhin das „beste und finale Angebot“ von Paramount an, empfiehlt den Aktionären jedoch weiterhin einstimmig die Annahme der Netflix-Offerte. Parallel wurde der 20. März als Termin für die entscheidende Aktionärsabstimmung festgesetzt.

Netflix

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Harter Preiskampf

Die Fronten zwischen den Bietern sind klar gezogen:
* Netflix bietet 27,75 US-Dollar je Aktie in bar, beschränkt sich dabei jedoch auf die Studio- und Streaming-Vermögenswerte von WBD.
* Paramount hält mit einem feindlichen Übernahmeangebot von 30 US-Dollar je Aktie dagegen, welches das gesamte Unternehmen inklusive der Kabelsparte und CNN umfasst.
* Signale: Laut Berichten deutete ein Paramount-Vertreter an, das Gebot bei Wiederaufnahme der Gespräche auf 31 US-Dollar erhöhen zu können.

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Kritik an Finanzierung und Strategie

Netflix-Co-CEO Ted Sarandos kritisierte das Vorgehen der Konkurrenz scharf und warf Paramount vor, „Verwirrung bei den Aktionären zu stiften“. Ein zentraler Streitpunkt ist die Finanzierung: Netflix warnte in einer Stellungnahme vor der Beteiligung ausländischer Geldgeber am Paramount-Angebot. Konkret geht es um Mittel von Staatsfonds aus Saudi-Arabien, Abu Dhabi und Katar.

Das Management erwartet, dass eine solche Konstruktion die US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) auf den Plan rufen würde. Sarandos betonte im Gegensatz dazu die regulatorische Stabilität von Netflix als „bekannte und vertrauenswürdige Größe“ bei den Behörden in den USA und Europa.

Die kommenden Tage sind entscheidend. Bis zum Ablauf der Frist am 23. Februar muss Paramount liefern. Sollte ein überlegenes Angebot eingehen, behält sich Netflix vertraglich das Recht vor, mit einer eigenen Erhöhung gleichzuziehen.

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