Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat einen Großauftrag an Land gezogen. Die britische Regierung bestellt 23 Hubschrauber vom Typ AW149 für die Streitkräfte – Auftragswert: eine Milliarde Pfund. Das sind umgerechnet rund 1,15 Milliarden Euro. Analysten reagieren prompt und heben ihre Kursziele an.
Analysten werden optimistischer
Die Investmentbank Citi hat ihr Kursziel für Leonardo von zuvor 48,40 Euro auf nun 60 Euro erhöht. Die Einstufung bleibt bei „Neutral“. Grund für die Anpassung: Die Analysten rechnen mit 7 bis 8 Prozent höheren Gewinnen und erwarten mehr Eurofighter-Auslieferungen in den kommenden Jahren. Für die Hubschrauber-Sparte prognostiziert Citi ein Umsatzplus von 5 Prozent. Zusätzlich sollen Anzahlungen der Kunden den freien Cashflow stärken.
Für den Zeitraum 2026 bis 2031 kalkuliert die Bank mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum von etwa 9 Prozent. Die Cash-Conversion-Rate soll dabei nahe 90 Prozent liegen. Auch Intermonte bleibt bei ihrer positiven Einschätzung und bekräftigt das Rating „Outperform“ mit einem Kursziel von 63 Euro. Die Analysten schätzen, dass der aktuelle Auftrag rund 5 Prozent der jährlichen Bestellungen von Leonardo ausmacht.
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US-Tochter profitiert mit
Der Großauftrag wirkt sich auch auf die amerikanische Tochtergesellschaft Leonardo DRS aus. Deren Aktie legte um 4,7 Prozent auf 45,43 US-Dollar zu. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von 30,6 Prozent zu Buche – die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch.
Leonardo DRS hatte zuletzt Quartalszahlen vorgelegt, die über den Erwartungen lagen. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,42 US-Dollar bei einem Umsatz von 1,06 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt nur mit 0,37 US-Dollar je Aktie gerechnet. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 1,20 und 1,26 US-Dollar in Aussicht. Zudem wurde eine vierteljährliche Dividende von 0,09 US-Dollar je Aktie angekündigt.
Rüstungsbranche im Aufwind
Die gesamte Verteidigungsindustrie profitiert derzeit von einem günstigen Umfeld. Geopolitische Spannungen und militärische Konflikte befeuern die Nachfrage nach Rüstungsgütern weltweit. Dieser Rückenwind kommt Herstellern wie Leonardo zugute – der Hubschrauber-Deal mit Großbritannien unterstreicht die solide Auftragslage des Konzerns.
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