Zinzino legt vor Handelsbeginn beeindruckende Vorabzahlen für 2025 vor. Nach dem Feiertag in Stockholm ist der heutige Handelstag die erste Chance, die neuen Daten im Kurs einzupreisen. Vor allem das hohe Umsatzwachstum dürfte für Bewegung in der Aktie sorgen.
Ausgangslage am Markt
Die jetzt im Fokus stehende „Preliminary Sales Report 2025“ wurde kurz nach Handelsschluss am Montag veröffentlicht. Am Dienstag blieb die Börse wegen des Feiertags geschlossen, der Schlusskurs vom Montag bildet die neuen Informationen daher noch nicht ab.
Die Aktie schloss am Montag bei 155,60 SEK leicht im Minus in einer verkürzten Sitzung – bevor die Kennzahlen bekannt wurden. Mit den nun gemeldeten Wachstumsraten steht eine mögliche Neubewertung im Raum, weil die Diskrepanz zwischen ruhigem Feiertagshandel und operativer Dynamik deutlich geworden ist.
Die Zahlen im Überblick
Der vorläufige Bericht weist zweistellige Zuwächse in allen zentralen Kennziffern aus:
- Dezember-Umsatz in den Verkaufsmärkten: +35 % auf 334,4 Mio. SEK
- Konzernumsatz Q4: +46 % auf 1.042,4 Mio. SEK
- Gesamtumsatz 2025: +51 % auf 3.344,5 Mio. SEK
- Umsatz in Verkaufsmärkten: +50 % in Q4, +56 % im Gesamtjahr
Diese Entwicklung unterstreicht, dass die Expansionsstrategie deutlich über den üblichen organischen Wachstumsraten der Branche liegt.
Regionale Wachstumstreiber
Ein Blick auf die Regionen zeigt, woher der Schub kommt. Das Wachstum verteilt sich klar unterschiedlich, mit starken Impulsen aus internationalen Märkten.
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Zentraleuropa steigerte den Jahresumsatz um 67 % auf 995,4 Mio. SEK und stellt damit einen wichtigen Anteil am Konzernumsatz. In Nordamerika legte der Umsatz sogar um 172 % auf 545,7 Mio. SEK zu.
Im nordischen Heimatmarkt verzeichnete Zinzino ein reiferes, aber weiterhin solides Wachstum von 10 % im Jahresvergleich. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung im Asien-Pazifik-Raum: Dort stieg der Jahresumsatz um 254 % auf 299,4 Mio. SEK. Das bestätigt die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells in neuen Märkten.
Auswirkungen auf die Aktie
Die Veröffentlichung der Zahlen nach Börsenschluss am Montag und der anschließende Feiertag haben zu einer verzögerten Reaktion geführt. Das Erreichen der Umsatzmarke von rund 3,3 Mrd. SEK und die anhaltend hohen Wachstumsraten stellen die bisherige Bewertung aus dem ruhigen Feiertagshandel grundsätzlich infrage.
Dämpfend wirkt lediglich der Rückgang der externen Umsätze bei der Tochter Faun Pharma, die im Jahresverlauf um 51 % sanken. Der Effekt auf den Gesamtkonzern bleibt jedoch gering, da die übrige Entwicklung klar positiv ist.
Für die Aktie ist nun entscheidend, wie schnell das gemeldete Umsatzwachstum von 51 % im Kurs abgebildet wird. Aus Anlegersicht präsentiert sich ein Unternehmen, das sein Direktvertriebsmodell weltweit skaliert hat und dessen Dynamik zum Jahresende eher zugenommen als nachgelassen hat – die kommenden Handelstage werden zeigen, in welchem Tempo sich diese operative Stärke im Börsenwert widerspiegelt.
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