Altria Aktie: Insider-Käufe!

Mehrere Großinvestoren haben ihre Positionen bei Altria deutlich aufgestockt, während Barron's den Tabakkonzern als sichere Dividendenwahl empfiehlt. Die Quartalszahlen zeigen solide Gewinne trotz Umsatzrückgang.

Kurz zusammengefasst:
  • GMO erhöht Altria-Position um 279 Prozent
  • Barron's kürt Konzern zu sicherer Dividendenaktie
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenerwartungen
  • Gemischte Analystenmeinungen zu Kurszielen

Der US-Tabakgigant Altria gerät am Wochenende ins Visier der Anleger – und zwar aus einem bemerkenswerten Grund: Die Investmentgesellschaft Grantham Mayo Van Otterloo hat ihre Position in der Dividendenaktie massiv aufgestockt. Um satte 279 Prozent. Gleichzeitig kürt das Finanzmagazin Barron’s den Konzern zu einem der „sichersten Dividendenwetten“ am Markt. Steckt hinter diesem Vertrauensbeweis mehr als nur die Jagd nach Rendite?

Institutionelle Großinvestoren greifen zu

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: GMO kaufte zusätzliche 214.998 Aktien und hält nun insgesamt 292.040 Papiere im Wert von rund 17,1 Millionen Dollar. Solche Aufstockungen sind selten Zufall – sie signalisieren Vertrauen in die Defensive eines Unternehmens, gerade in volatilen Marktphasen.

Doch GMO steht nicht allein da. Auch die Country Trust Bank vervierfachte ihre Position, während Anfield Capital Management um über 330 Prozent aufstockte. Ein breiter Konsens also: Altria gilt als solider Anker in unsicheren Zeiten.

Die Anerkennung durch Barron’s verstärkt diesen Eindruck. Neben Conagra und Verizon wird Altria als attraktive Wahl für einkommensorientierte Anleger hervorgehoben – vor allem wegen der robusten Dividendenrendite und des vergleichsweise niedrigen Bewertungsniveaus.

Gemischte Quartalszahlen – aber Gewinn überzeugt

Der optimistische Blick der Institutionellen kommt nicht von ungefähr, doch die Realität bleibt zweischneidig. Im dritten Quartal 2025 lieferte Altria durchwachsene Ergebnisse:

  • Gewinn pro Aktie: 1,45 Dollar – ein Cent über den Erwartungen
  • Umsatz: 5,25 Milliarden Dollar – verfehlt die Prognose von 5,31 Milliarden Dollar
  • Umsatzrückgang: 3,0 Prozent im Jahresvergleich

Die Schere zwischen solider Profitabilität und schrumpfenden Erlösen zeigt das Dilemma der Branche: Steigende Preise können Volumenverluste nur begrenzt ausgleichen. Doch genau diese Mischung aus operativer Effizienz und Aktienrückkäufen macht den Konzern für Dividendenjäger interessant.

Dividendenthese bleibt intakt – aber wohin geht die Reise?

Für das Gesamtjahr 2025 peilt Altria einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 5,37 und 5,45 Dollar an. Kein spektakuläres Wachstum, aber Stabilität – und genau das suchen konservative Anleger.

Technisch steht die Aktie mit ihrem Schlusskurs von 59,01 Dollar oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts, was kurzfristig Stärke signalisiert. Doch die Analystenmeinungen klaffen auseinander: Während Goldman Sachs mit einem Kursziel von 72 Dollar bullish bleibt, sieht Jefferies nur Potenzial bis 47 Dollar.

Die jüngsten Insider-Käufe und die Barron’s-Empfehlung sprechen dennoch eine deutliche Sprache: Altria bleibt ein Fels in der Brandung für Dividendenportfolios – auch wenn die langfristige Volumenerosion im Raum steht.

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