Bitcoin: Britische Politiker setzen auf BTC
Ehemalige britische Regierungsmitglieder wie Kwasi Kwarteng und Nigel Farage positionieren sich als Bitcoin-Investoren, während institutionelle Käufer trotz Buchverlusten zulegen.

Kurz zusammengefasst
- Ehemalige britische Politiker investieren in Bitcoin
- Strategy erhöht Bestand trotz Milliardenverlusten
- Markt zeigt widersprüchliche Nachfragesignale
- Regulatorische Klärung und Protokoll-Updates geplant
Während Bitcoin zwischen 66.000 und 70.000 Dollar pendelt und der Fear-&-Greed-Index mit einem Wert von 11 extreme Angst signalisiert, kommt ein ungewöhnliches Signal aus dem britischen Politikestablishment: Ehemalige Regierungsmitglieder positionieren sich offen als Bitcoin-Investoren.
Kwarteng und Farage bei Stack BTC
Kwasi Kwarteng, der im September 2022 nur wenige Wochen als britischer Schatzkanzler amtierte, ist heute Executive Chairman des Bitcoin-Treasury-Unternehmens Stack BTC. Das Unternehmen hält derzeit 31 BTC in seiner Bilanz. Kwarteng tritt damit einer Kritik seines früheren Parteikollegen Boris Johnson entgegen, der Bitcoin als „Ponzi“ bezeichnete: „Wir sollten neuen Geldformen mit größerer Offenheit und Flexibilität begegnen.“
Noch auffälliger ist das Engagement von Reform-UK-Chef Nigel Farage. Er investierte £215.000 zu 5 Pence pro Aktie und sicherte sich damit 4,3 Millionen Aktien — eine Beteiligung von 6,31 Prozent und damit sogar mehr als Kwarteng selbst mit 5,43 Prozent.
Strategy kauft weiter, trotz Buchverlusten
Auf institutioneller Seite bleibt Strategy der dominante Akteur. Zwischen dem 1. und 5. April 2026 kaufte das Unternehmen weitere 4.871 Bitcoin für rund 330 Millionen Dollar — zu einem Durchschnittspreis von 67.718 Dollar je BTC. Der Gesamtbestand liegt nun bei 766.970 BTC, mit einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.644 Dollar. Für das erste Quartal 2026 weist Strategy einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden Dollar auf digitale Vermögenswerte aus.
Widersprüchliche Marktsignale
Geopolitik sorgte zuletzt für kurzfristige Erleichterung: Berichte über einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA trieben Bitcoin am Montag zeitweise auf knapp 70.000 Dollar. Halten konnte sich der Kurs dort jedoch nicht.
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Das strukturelle Bild bleibt angespannt. Laut CryptoQuant liegt das 30-Tage-Wachstum der Netto-Nachfrage bei minus 63.000 BTC — trotz beschleunigter ETF- und Strategy-Käufe. Gleichzeitig stieg die Exchange Whale Ratio von 0,34 im Januar auf 0,79 Ende März, was darauf hindeutet, dass große Marktteilnehmer vermehrt Bitcoin an Börsen transferieren — ein klassisches Verteilungssignal.
Regulierung und Protokoll
Auf regulatorischer Seite hat die SEC für den 16. April ein Roundtable-Gespräch zum CLARITY Act angesetzt, der die Zuständigkeitsfrage zwischen SEC und CFTC bei digitalen Vermögenswerten klären soll. Für Bitcoin gilt das als neutral bis positiv. Auf Protokollebene enthält ein März-Entwurf für BIP-360 Vorschläge für quantenresistente Transaktions-Outputs — ein vorausschauender Schritt angesichts der langfristigen Risiken durch Quantencomputing.
Seit seinem Allzeithoch von rund 124.000 Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin rund 45 Prozent korrigiert. Ob die Kombination aus institutionellen Käufen, regulatorischer Klarheit und politischer Symbolik ausreicht, um die strukturelle Nachfrageschwäche zu überwinden, wird sich an der hartnäckigen Widerstandszone um 70.000 Dollar entscheiden.
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