Ein klares Signal an den Markt zum Jahresauftakt: Ab dem heutigen Montag beginnt die Deutsche Telekom offiziell mit dem Rückkauf eigener Anteile im großen Stil. Das Unternehmen setzt damit seine aktionärsfreundliche Politik nahtlos fort und sorgt für eine künstliche Verknappung des Angebots. Gleichzeitig untermauern neue operative Rekorddaten die fundamentale Stärke des Konzerns.
Rückkauf stützt den Kurs
Das Management macht ernst. Insgesamt bis zu zwei Milliarden Euro stellt der Konzern für das Rückkaufprogramm 2026 bereit. Die Umsetzung beginnt sofort: Die erste Tranche mit einem Volumen von bis zu 550 Millionen Euro läuft ab heute und soll bis spätestens 26. März 2026 abgeschlossen sein.
Ziel der Maßnahme ist überwiegend die Einziehung der Aktien. Durch diese Kapitalherabsetzung verringert sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Papiere, was rechnerisch den Gewinn je Aktie verdichtet – ein klassisches Instrument zur Kurspflege. Der Schritt folgt direkt auf das im Dezember beendete Vorgängerprogramm, bei dem bereits rund 1,3 Prozent des Grundkapitals vom Markt genommen wurden. Diese konstante Nachfrage durch das Unternehmen selbst fungiert oft als stabilisierender Faktor in volatilen Marktphasen.
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Operative Stärke im Kerngeschäft
Dass die Telekom nicht nur Finanzpolitik betreibt, sondern operativ liefert, belegen die jüngsten Zahlen aus der Silvesternacht. Der Datenverkehr im Mobilfunknetz erreichte einen neuen historischen Höchstwert. Zwischen 20:00 Uhr und 03:00 Uhr wurden rund 3.900 Terabyte an Daten übertragen.
Dies entspricht einem massiven Anstieg von fast 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders das Versenden von Videos und Bildern trieb die Upload-Raten in die Höhe. Diese Auslastung bestätigt die Strategie des teuren 5G-Netzausbaus: Die Infrastruktur wird genutzt, die Kundennachfrage ist ungebrochen hoch. Für Investoren ist dies entscheidend, da die Monetarisierung dieser steigenden Datenmengen der wichtigste Hebel für künftiges Umsatzwachstum im Service-Segment bleibt.
Der stetige Aktienrückkauf bietet dem Papier in den kommenden Wochen eine technische Unterstützung um die Marke von 27,80 Euro. Ob sich die hohe Netzauslastung auch in den Bilanzen niederschlägt, zeigt sich am 26. Februar 2026, wenn der Konzern die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert.
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