Bitcoin: Netzwerk schwächelt

Die Bitcoin-Blockchain verzeichnet einen deutlichen Rückgang aktiver Nutzer. Gleichzeitig realisieren Investoren Verluste und institutionelle Anleger bauen ihre Positionen ab.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktive Bitcoin-Adressen um 31 Prozent gesunken
  • Investoren realisieren mehr Verluste als Gewinne
  • Großanleger verkaufen fast 90.000 Bitcoin
  • US-Regulierung könnte langfristig Stabilität bringen

Die größte Kryptowährung der Welt steht unter Druck – und das liegt nicht nur am Kurs. Aktuelle Blockchain-Daten zeigen einen deutlichen Rückgang der Nutzeraktivität, während Investoren im Schnitt Verluste realisieren. Gleichzeitig bauen institutionelle Großanleger ihre Positionen ab. Eine bedenkliche Gemengelage.

Nutzer kehren dem Netzwerk den Rücken

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Zahl der aktiven Bitcoin-Adressen ist im Acht-Tages-Durchschnitt auf rund 535.900 gefallen – ein Rückgang von 31 Prozent seit Mitte August 2025. Seit einem halben Jahr schrumpft die On-Chain-Aktivität kontinuierlich.

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Bemerkenswert dabei: Die Zahl der täglichen Transaktionen ist nicht im gleichen Maße eingebrochen. Das bedeutet: Eine kleinere Gruppe von Teilnehmern wickelt einen stabilen Anteil der Netzwerkaktivität ab. Die Masse der Nutzer jedoch bleibt der Blockchain fern.

Noch deutlicher wird die angespannte Lage beim Blick auf das Realized Profit/Loss Ratio über 90 Tage. Dieser Indikator ist unter eine kritische Schwelle gerutscht – im Durchschnitt realisieren Investoren derzeit mehr Verluste als Gewinne. Historisch folgte auf solche Phasen meist eine monatelange Periode mit gedämpfter Kapitalzuflüsse und defensiver Marktstimmung.

Großinvestoren verkaufen ab

Auch bei den sogenannten Whales – Adressen mit 1.000 bis 10.000 BTC – mehren sich die Verkaufssignale. Innerhalb von nur zwölf Tagen haben diese Großanleger ihre Bestände um fast 90.000 Bitcoin reduziert. Diese Abgaben wirken wie ein Gegenwind für jede nachhaltige Erholung.

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Die in den USA gehandelten Spot-ETFs zeigen ebenfalls ein gemischtes Bild. Im Februar wechselten sich Zu- und Abflüsse ab, was auf kurzfristige, taktische Positionierung hindeutet. Von der stetigen institutionellen Akkumulation, die nach dem ETF-Start 2024 zu beobachten war, ist derzeit wenig zu spüren.

Regulierung als Lichtblick?

Das makroökonomische Umfeld belastet zusätzlich. Bitcoin bewegt sich im Gleichschritt mit risikoreichen Wachstumsaktien und anderen volatilen Assets. Nach einem Zweiwochentief am Montag versucht sich die Kryptowährung derzeit an einer vorsichtigen Stabilisierung.

Ein möglicher Hoffnungsschimmer kommt aus Washington: Der US-Kongress arbeitet am sogenannten CLARITY Act, einem Gesetz zur Regelung der Zuständigkeiten von SEC und CFTC im Kryptomarkt. Sollte es verabschiedet werden, könnte das für mehr regulatorische Klarheit und langfristige Stabilität sorgen – zumindest in der weltgrößten Volkswirtschaft.

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