Stifel hebt das Kursziel für Valneva auf 10 Euro an – das entspricht einem Potenzial von über 140 Prozent vom aktuellen Niveau. Gleichzeitig sichert sich das Biotech-Unternehmen die vollen Rechte an seinem Chikungunya-Impfstoff zurück. Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung von zeitweise über 8 Prozent.
Die wichtigsten Fakten:
* Kursziel von 9,50 auf 10,00 Euro erhöht
* 80 Prozent Erfolgswahrscheinlichkeit für Phase-3-Studie zu VLA15
* Umsatzprognose von bis zu 1,9 Milliarden Euro jährlich bei Zulassung
* Volle Kontrolle über Chikungunya-Impfstoff zurückgewonnen
Phase-3-Daten als Wendepunkt
Der Optimismus der Analysten gründet vor allem auf dem Borreliose-Impfstoff VLA15, den Valneva gemeinsam mit Pfizer entwickelt. Stifel rechnet mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent für positive Studienergebnisse. Die entscheidenden Phase-3-Daten werden im ersten Halbjahr 2026 erwartet.
Sollte die Zulassung gelingen, könnte VLA15 jährliche Spitzenumsätze von 1,9 Milliarden Euro erreichen. Die Investmentbank stuft das Chance-Risiko-Verhältnis als eines der attraktivsten im europäischen Biotech-Sektor ein. Bei Erfolg beziffern die Analysten das Kurspotenzial auf 200 Prozent, während ein Scheitern ein Abwärtsrisiko von etwa 25 Prozent bergen würde.
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Strategische Weichenstellung bei Chikungunya
Parallel zur Analystenmeinung stärkt Valneva seine operative Position. Das Unternehmen beendete die Lizenzvereinbarung mit dem Serum Institute of India für seinen Chikungunya-Impfstoff einvernehmlich. Damit kontrolliert Valneva nun die komplette Lieferkette und Vermarktung des bereits in den USA zugelassenen Vakzins Ixchiq – besonders für Märkte mit hohem Endemierisiko.
Die Rückgewinnung der weltweiten Rechte ermöglicht eine direktere Steuerung der globalen Expansionsstrategie ohne externe Partner.
Marktreaktion und Ausblick
Mit dem Sprung über die Marke von 4 Euro setzte die Aktie ein wichtiges technisches Signal. Das deutlich gestiegene Handelsvolumen unterstreicht das institutionelle Interesse. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die hohen Erwartungen gerechtfertigt sind. Die VLA15-Daten im ersten Halbjahr 2026 entscheiden über die weitere Bewertung des Unternehmens.
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