Die Deutsche Telekom legt Zahlen vor, die Anleger nicht vom Hocker reißen – aber das müssen sie auch nicht. Der DAX-Konzern bestätigt seinen Kurs und profitiert weiter von der starken US-Tochter T-Mobile. Die Aktie reagiert mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 33,71 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits über 20 Prozent zugelegt.
Im Geschäftsjahr 2025 steigerte die Telekom den Umsatz um 2,9 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Währungseffekte, lag das Wachstum bei 4,2 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda AL) kletterte um 2,8 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro, organisch sogar um 4,7 Prozent. Der schwache Dollar bremste die ausgewiesenen Zahlen deutlich – der Währungseffekt kostete allein beim Ebitda rund 1,18 Milliarden Euro.
Unter dem Strich verdiente der Konzern 9,6 Milliarden Euro, nach 11,2 Milliarden im Vorjahr. Der freie Cashflow legte um 2 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg von 1,90 auf 2,00 Euro.
Deutschland zieht wieder an
Besonders interessant: Der Heimatmarkt zeigt Lebenszeichen. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz in Deutschland um 2,7 Prozent – nach einem Rückgang von 1,8 Prozent im dritten Quartal. Analysten hatten befürchtet, das schwache dritte Quartal könnte ein Trendwende signalisieren. Offenbar war es nur ein Ausreißer.
Beim Glasfaserausbau gibt die Telekom Gas: 2,5 Millionen neue Anschlüsse in 2025 – mehr als alle Wettbewerber zusammen. Insgesamt liegen die Glasfaserkabel nun bei 12,6 Millionen Haushalten. Bis 2030 sollen es mindestens 25 Millionen sein. Die Auslastungsquote kletterte auf 16,4 Prozent, nach 14,8 Prozent im Vorjahr. Im vierten Quartal gewann die Telekom 164.000 Glasfaserkunden – Rekord.
Ausblick bleibt ambitioniert
Für 2026 peilt Konzernchef Timotheus Höttges ein Ebitda-Wachstum von 7 Prozent auf rund 47,4 Milliarden Euro an. Der freie Cashflow soll auf 19,8 Milliarden Euro steigen, das Ergebnis je Aktie auf 2,20 Euro. Die Prognose basiert auf konstanten Wechselkursen – der Dollar wurde mit 1,13 je Euro angesetzt.
Höttges bekräftigte die mittelfristigen Ziele: Bis 2027 will die Telekom beim Umsatz jährlich um durchschnittlich 4 Prozent wachsen, beim Ebitda um 4 bis 6 Prozent. Der freie Cashflow soll 2027 bei rund 21 Milliarden Euro liegen. Das Ergebnis je Aktie soll um mehr als 11 Prozent pro Jahr zulegen.
Analysten zeigen sich zufrieden. Andrew Lee von Goldman Sachs betont die Stabilität außerhalb der USA und das wieder anziehende Wachstum in Deutschland. Die US-Bank belässt die Aktie auf „Buy“ mit Kursziel 40 Euro – knapp 19 Prozent Potenzial vom aktuellen Niveau.
Die Dividende steigt auf 1,00 Euro je Aktie, ein neuer Rekord. Zusätzlich plant das Management für 2026 Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro. Für Anleger bleibt die Deutsche Telekom damit ein solider Wert mit attraktiver Ausschüttung.
Deutsche Telekom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Telekom-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Telekom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Telekom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
