Die Kryptowährung Cardano sieht sich aktuell mit einer schwierigen Mischung aus charttechnischer Schwäche und politischen Spannungen konfrontiert. Während der Kurs wichtige Durchschnittslinien unterschritten hat, sorgt ein öffentlicher Streit zwischen Gründer Charles Hoskinson und der Ripple-Führung für Unruhe im Sektor. Anleger stehen vor der Frage, ob die kritischen Unterstützungsmarken in diesem Umfeld halten können.
Angeschlagenes Chartbild
Der Kurs notiert derzeit bei rund 0,29 US-Dollar und verzeichnete im letzten Monat einen Rückgang von 12 Prozent. Diese Abwärtsbewegung drückte den Preis unter alle maßgeblichen gleitenden Durchschnitte (EMAs), sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Bereich. Dass es den Käufern bisher nicht gelang, diese Marken zurückzuerobern, bestätigt den vorherrschenden Abwärtstrend.
Technisch richtet sich der Blick nun auf die Unterstützung bei 0,28 Dollar. Marktbeobachter werten diese Marke als essenziell für die kurzfristige Stabilität. Ein Bruch dieses Bodens könnte weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 0,25 Dollar freisetzen. Auf der Oberseite fungiert die Marke von 0,31 Dollar als erster harter Widerstand, den es für eine Erholung zu überwinden gilt. Der Relative Strength Index (RSI) liegt mit einem Wert von knapp 52 im neutralen Bereich und liefert derzeit keine klaren Kaufsignale.
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Streit um den CLARITY Act
Neben den Kursverlusten belastet eine hitzige Debatte um die US-Regulierung die Stimmung. Gestern geriet Charles Hoskinson in einen scharfen Wortwechsel mit Ripple-Technologiechef David Schwartz. Auslöser ist der geplante „CLARITY Act“. Hoskinson warf Ripple vor, mit der Unterstützung dieses Gesetzesentwurfs „die Leiter hinter sich hochzuziehen“. Seine Befürchtung: Das Regelwerk könnte etablierte Akteure bevorteilen und gleichzeitig die Entwicklung des breiteren, dezentralen Ökosystems behindern.
David Schwartz wies die Kritik zurück. Er verteidigte die Position von Ripple unter Verweis auf die jahrelangen Rechtsstreitigkeiten mit der US-Börsenaufsicht SEC. Aus Sicht des Ripple-CTOs ist eine unperfekte gesetzliche Regelung für die Industrie immer noch besser als der aktuelle Zustand ohne klaren legislativen Rahmen. Dieser Konflikt verdeutlicht die tiefe Spaltung der Branche im Umgang mit kommenden Regulierungen.
Vorsichtige Prognosen
Analysten bleiben angesichts dieser Gemengelage zurückhaltend. Kurzfristige Modelle sehen für den laufenden Monat eine Handelsspanne zwischen rund 0,27 und 0,38 Dollar. Erst bei einer Stabilisierung des Gesamtmarktes halten langfristige Prognosen Kurse um 0,53 Dollar wieder für erreichbar. Solange Cardano jedoch unterhalb der 0,31-Dollar-Marke und den gleitenden Durchschnitten handelt, bleibt das technische Setup defensiv geprägt.
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