ServiceNow Aktie: Marktlage folgen

ServiceNow meldet starke Quartalszahlen und schließt KI-Allianzen mit OpenAI und Anthropic. Trotzdem belastet die Sorge vor einer Aushöhlung des SaaS-Geschäfts die Aktienbewertung.

Kurz zusammengefasst:
  • Subscription-Umsätze steigen um 21 Prozent
  • Partnerschaften mit OpenAI und Anthropic verkündet
  • Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Dollar
  • Branchenweite Verunsicherung belastet Aktienkurs

ServiceNow investiert massiv in künstliche Intelligenz – doch die Börse reagiert verhalten. Trotz starker Quartalszahlen und neuer Partnerschaften mit OpenAI und Anthropic verlor die Aktie zuletzt deutlich an Wert. Der Grund: Anleger fürchten, dass ausgerechnet KI das etablierte SaaS-Geschäft der Branche gefährden könnte.

Starke Zahlen, schwache Reaktion

Am 28. Januar 2026 legte ServiceNow beeindruckende Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Die Subscription-Umsätze kletterten um 21 Prozent im Jahresvergleich. Besonders stark entwickelten sich die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (cRPO): Sie wuchsen um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden Dollar – zwei Prozentpunkte über der eigenen Prognose.

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Parallel dazu genehmigte der Verwaltungsrat ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Dollar. Trotzdem gab die Aktie nach der Bekanntgabe nach. Der Markt scheint die Ausblicke als nicht ambitioniert genug zu bewerten – vor allem angesichts der hohen Erwartungen an KI-getriebenes Wachstum.

Doppelte KI-Strategie mit OpenAI und Anthropic

ServiceNow setzt voll auf künstliche Intelligenz. Am 20. Januar 2026 verkündete das Unternehmen eine mehrjährige Partnerschaft mit OpenAI, die dessen Modelle als bevorzugte Intelligenz-Schicht auf der Plattform etabliert. Keine zehn Tage später folgte am 28. Januar eine vertiefte Zusammenarbeit mit Anthropic, um dessen KI-Modelle noch enger in ServiceNow-Workflows zu integrieren.

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Parallel dazu stellte das Unternehmen erfolgreiche KI-Projekte mit Panasonic Avionics und eine erweiterte Vereinbarung mit Fiserv vor. Um Partner besser bei der Entwicklung von KI-Agenten zu unterstützen, wurde zudem das Partnerprogramm grundlegend überarbeitet.

Branchenweite Verunsicherung belastet

Die negative Kursentwicklung der vergangenen Wochen spiegelt weniger die Fundamentaldaten von ServiceNow als vielmehr eine grundlegende Verunsicherung im gesamten Enterprise-Software-Sektor wider. Investoren diskutieren intensiv, ob KI traditionelle SaaS-Geschäftsmodelle mittelfristig aushöhlen könnte – eine Sorge, die auch andere Branchenvertreter belastet.

Die kommenden Quartale werden zeigen müssen, ob ServiceNow die KI-Transformation als Chance nutzen kann oder ob die Technologie tatsächlich zur Bedrohung für etablierte Umsatzströme wird.

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