Siemens Aktie: Nvidia-Offensive läuft

Siemens intensiviert die strategische Zusammenarbeit mit Nvidia für industrielle KI und setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort. Analysten bewerten die Aktie vor dem Quartalsbericht unterschiedlich.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategische KI-Allianz mit Nvidia für Industrie
  • Langfristiges Aktienrückkaufprogramm läuft weiter
  • Übernahme von ASTER Technologies abgeschlossen
  • Gemischte Analystenbewertungen vor Quartalszahlen

Siemens treibt den Wandel zum Industriedigitalisierungs-Konzern voran. Während die Aktie nach dem Allzeithoch bei 261 Euro konsolidiert, setzt das Management gleich auf mehrere strategische Hebel: Die Nvidia-Partnerschaft für industrielle KI nimmt Fahrt auf, parallel läuft das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm weiter.

Die Zahlen hinter dem Rückkauf

Seit Februar 2024 kauft Siemens systematisch eigene Aktien zurück. Die jüngsten Transaktionen zwischen dem 12. und 18. Januar umfassten 179.369 Aktien zu Durchschnittskursen zwischen 257 und 261 Euro.

Siemens

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Die Eckdaten des Programms:

  • Gesamtvolumen bisher: 20,6 Millionen Aktien
  • Laufzeit bis 2029
  • Handelsplatz: Ausschließlich Xetra

Das langfristig angelegte Programm unterstreicht die Kapitalstärke des Konzerns. Mit einer Marktkapitalisierung von 192 Milliarden Euro gehört Siemens zu den wertvollsten deutschen Industrieunternehmen.

Industrial AI als Wachstumstreiber

Die auf der CES 2026 angekündigte Partnerschaft mit Nvidia entwickelt sich zum strategischen Eckpfeiler. Beide Unternehmen arbeiten an einem industriellen KI-Betriebssystem, das die Digitalisierung in Fabriken beschleunigen soll. Die Kombination aus Siemens‘ Automatisierungs-Expertise und Nvidias Rechenpower zielt auf einen Milliardenmarkt.

Flankierend hat Siemens die Übernahme von ASTER Technologies abgeschlossen. Die Akquisition stärkt die PCB-Test- und Engineering-Software innerhalb der Xcelerator-Plattform – ein weiterer Baustein für das Digital-Geschäft.

Analysten zwischen Euphorie und Skepsis

Die Einschätzungen der Investmentbanken fallen auseinander. JPMorgan sieht mit einem Kursziel von 300 Euro noch rund 17 Prozent Luft nach oben. Goldman Sachs und UBS liegen mit 264 beziehungsweise 255 Euro nahe am aktuellen Niveau. Barclays bleibt mit einem „Underweight“-Rating und 195 Euro Kursziel skeptisch.

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 255 Euro. Die Bewertung mit einem KGV von 25,8 reflektiert die Erwartungen an das Wachstum im Digitalisierungs- und Software-Geschäft.

Quartalszahlen rücken näher

Am 12. Februar präsentiert Siemens die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026. Einen Tag später steht der Ex-Dividenden-Tag an – erwartet werden 5,35 Euro je Aktie, was einer Rendite von 2,2 Prozent entspricht. Die Kombination aus Technologie-Partnerschaft, solidem Aktienrückkauf und attraktiver Dividende hält die Aktie trotz leichter Konsolidierung im Aufwärtstrend.

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