Coinbase Aktie: Goldman sieht Potenzial

Goldman Sachs hebt Coinbase auf 'Buy' und sieht 18 Prozent Kurschance. Die Investmentbank lobt die Diversifizierung weg vom reinen Krypto-Handel hin zu stabilen Infrastruktur-Einnahmen.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldman Sachs hebt Kursziel auf 303 US-Dollar an
  • Stabile Einnahmen durch USDC und Infrastruktur wachsen
  • Fiat-Dienste in Argentinien werden eingestellt
  • Regulatorische Klarheit in den USA rückt näher

Lange Zeit galt Coinbase primär als Handelsplatz, dessen Wohl und Wehe fast ausschließlich an den Launen und dem Volumen des Kryptomarktes hing. Doch diese Wahrnehmung wandelt sich fundamental. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sorgt nun für Aufsehen, indem sie den Fokus auf die wachsende Infrastruktur-Sparte des Unternehmens lenkt und die Aktie mit einer Kaufempfehlung neu bewertet.

Weg von der reinen Trading-Abhängigkeit

Verantwortlich für den Stimmungsumschwung ist eine strategische Neubewertung durch Analyst James Yaro. Goldman Sachs stufte die Papiere am gestrigen Dienstag von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel von 294 auf 303 US-Dollar an. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus ein Aufwärtspotenzial von knapp 18 Prozent.

Coinbase

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Der entscheidende Treiber für diese Einschätzung ist die Diversifizierung des Geschäftsmodells. Statt sich nur auf schwankungsanfällige Transaktionsgebühren zu verlassen, etabliert Coinbase zunehmend stetige Einnahmequellen. Besonders hervorgehoben werden hierbei:
* Stablecoin-Erträge: Allein im dritten Quartal 2025 generierte das Unternehmen 355 Millionen US-Dollar durch USDC.
* Infrastruktur: Das Ethereum-Layer-2-Netzwerk „Base“ und Tokenisierungs-Dienste zeigen starkes Wachstum.
* Neue Märkte: Partnerschaften im Bereich der Prognosemärkte eröffnen zusätzliche Umsatzkanäle.

Diese Entwicklung hin zu „Subscription and Services“ macht die Ertragslage für institutionelle Investoren berechenbarer.

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Strategische Anpassungen und Marktumfeld

Während Coinbase global expandiert, wird an anderer Stelle der Rotstift angesetzt, um die Margen zu schützen. In Argentinien stellt das Unternehmen zum 31. Januar 2026 die Fiat-Dienste ein. Nutzer können dann keine Pesos mehr für den Kauf von USDC verwenden oder auf lokale Bankkonten auszahlen. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Steuer von 1,2 Prozent auf Peso-Einlagen, die das Geschäft in der Region unrentabel macht. Der reine Krypto-Handel bleibt davon unberührt.

Dieser Fokus auf Profitabilität trifft auf ein äußerst robustes Marktumfeld. Allein in den ersten beiden Handelstagen des Jahres 2026 flossen über 1,2 Milliarden US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs. Zudem sorgt die Politik für Fantasie: Senator Tim Scott bestätigte, dass der „Digital Asset Market Clarity Act“ am 15. Januar zur Abstimmung im Ausschuss steht – ein potenzieller Meilenstein für die regulatorische Klarheit in den USA.

Mit einem aktuellen Kurs von 250,56 US-Dollar und einem Plus von knapp 11 Prozent in den letzten sieben Tagen spiegelt die Aktie den zurückgekehrten Optimismus bereits wider. Anleger blicken nun gespannt auf die Marke von 255 US-Dollar, die als technischer Widerstand gilt, während Analysten wie Monness, Crespi, Hardt & Co. mit einem Ziel von 375 US-Dollar sogar noch deutlich mehr Luft nach oben sehen.

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