Nasdaq: Zehnmal in Folge
Der Nasdaq-Index verzeichnet den zehnten Anstieg in Serie und erreicht einen Zweimonatshöchststand, getrieben von geopolitischer Entspannung und günstigen Inflationssignalen.

Kurz zusammengefasst
- Zehnter positiver Handelstag für den NASDAQ
- Entspannung im Nahen Osten dämpft Ölpreis
- Broadcom profitiert von KI-Partnerschaft mit Meta
- US-Produzentenpreise steigen weniger als erwartet
Der Schwung an den US-Börsen hält an. Der Nasdaq verzeichnete gestern seinen zehnten Gewinntag in Serie, legte 2,0 Prozent auf 23.639 Punkte zu und markierte damit den höchsten Schlussstand seit über zwei Monaten. Heute setzt der technologielastige Index seinen Lauf fort und notiert intraday bei rund 23.879 Punkten – ein Plus von nochmals 1,0 Prozent.
Treiber der aktuellen Bewegung ist eine deutliche Entspannung im Nahen Osten. Hoffnungen auf eine Neuauflage der US-Iran-Friedensgespräche haben den Ölpreis erheblich unter Druck gebracht – US-Rohöl verlor allein gestern rund 7 Prozent. Günstigere Energiepreise dämpfen Inflationssorgen, was Wachstumswerten wieder Rückenwind gibt.
Broadcom treibt Tech voran
Heute liefert Broadcom einen zusätzlichen Schub. Die Chip-Aktie springt um knapp 3,0 Prozent, nachdem das Unternehmen eine mehrjährige strategische KI-Partnerschaft mit Meta bekannt gegeben hat. Software-Titel ziehen ebenfalls kräftig an – der Dow Jones U.S. Software Index gewinnt heute rund 3,8 Prozent.
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Inflationsdaten nehmen Druck raus
Zusätzliche Unterstützung lieferten gestern die US-Produzentenpreise für März. Der entsprechende Index stieg um 0,5 Prozent – erwartet worden war ein Anstieg von 1,2 Prozent. Das signalisiert, dass der Preisdruck trotz des laufenden Konflikts noch nicht vollständig in der Lieferkette angekommen ist.
Der zehnjährige US-Treasury-Yield notiert heute bei 4,28 Prozent, nach einem Rückgang auf ein Monatstief von 4,26 Prozent gestern. Auch das globale Umfeld stützt: Asiatische Märkte schlossen mehrheitlich fester, der japanische Nikkei kletterte auf 58.561 Punkte – in Reichweite seines Rekordhochs.
Gegenwind kommt heute von Goldaktien, die nach dem Rückgang des Goldpreises nachgeben, sowie von Transportwerten und Pharmatiteln. Der Dow Jones Industrial Average hinkt mit einem Minus von 0,3 Prozent hinterher, gebremst vor allem durch Caterpillar mit einem Tagesverlust von 3,6 Prozent.
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