Bayer Aktie: Erfolgreiche Partnerschaften

Positive Studienergebnisse für Finerenon und eine Kaufempfehlung der UBS treiben die Bayer-Aktie an, während die Glyphosat-Kosten weiterhin den Cashflow belasten.

Kurz zusammengefasst:
  • Erfolgreiche Phase-3-Studie für Wirkstoff Finerenon
  • UBS-Analyst setzt Kursziel von 52 Euro
  • Hohe Rechtskosten führen zu negativem Cashflow
  • Kostenprogramm zeigt erste Einsparungserfolge

Positive Studiendaten und ein Analystenupgrade geben der Bayer-Aktie am Montag kräftigen Schub. Der Titel gehört zu den stärksten Werten im DAX — und das trotz eines fundamentalen Umfelds, das nach wie vor von Milliarden-Rechtskosten geprägt ist.

Finerenon überzeugt in Phase-3-Studie

Der eigentliche Kurstreiber kommt aus der Pharmasparte. Bayer meldete heute positive Ergebnisse aus einer zulassungsrelevanten Phase-3-Studie für den Wirkstoff Finerenon bei nicht-diabetischer chronischer Nierenerkrankung. Das Mittel verlangsamte das Fortschreiten der Krankheit gegenüber der Standardtherapie signifikant — der primäre Endpunkt wurde erreicht, die Verträglichkeit war gut. Bislang ist Finerenon unter dem Markennamen Kerendia nur für die Typ-2-Diabetes-bedingte Variante der Erkrankung zugelassen. Eine Ausweitung der Indikation würde das kommerzielle Potenzial des Präparats erheblich vergrößern.

Bayer

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Flankiert werden die Studiendaten von einer neuen Kaufempfehlung der UBS. Analyst Matthew Weston setzt ein Kursziel von 52 Euro — damit läge der faire Wert sogar oberhalb des bisherigen Jahreshochs von knapp 50 Euro. Mit Blick auf die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten sieht er das Chancen-Risiko-Verhältnis inzwischen positiv gewichtet.

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Glyphosat bleibt die zentrale Unbekannte

Trotz des heutigen Anstiegs auf rund 40 Euro bleibt das Gesamtbild gemischt. Für 2026 plant Bayer einen negativen freien Cashflow von bis zu minus 2,5 Milliarden Euro — allein rund 5 Milliarden Dollar sind für Auszahlungen aus Rechtsstreitigkeiten eingeplant. Im vierten Quartal 2025 fiel ein Nettoverlust von 3,76 Milliarden Euro an, der fast vollständig auf Glyphosat-Aufwendungen zurückzuführen war.

Auf der anderen Seite macht das Kostenprogramm Fortschritte: 700 Millionen Euro an Einsparungen erzielte Bayer 2025, auf dem Weg zu kumulativ 2 Milliarden Euro bis Ende 2026. Und im US-Rechtsstreit könnte ein Grundsatzurteil des Supreme Court im Fall Durnell für Klarheit sorgen — ein Ausgang zugunsten von Bayer würde die Risikoprämie im Kurs spürbar reduzieren.

Charttechnisch notiert die Aktie komfortabel über dem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 32,70 Euro, liegt aber noch rund 18 Prozent unter dem Jahreshoch vom Februar. Der nächste Quartalsbericht folgt am 12. Mai 2026 — bis dahin dürfte die Entwicklung im US-Rechtsstreit der entscheidende Kurstreiber bleiben.

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