Solana: Kampf um Trendwende

Solanas Kurs kämpft um Stabilisierung, während ein Short-Squeeze und stetige ETF-Zuflüsse institutioneller Investoren eine Richtungsentscheidung erzwingen. Der Ausbruch über 129 US-Dollar ist entscheidend.

Kurz zusammengefasst:
  • Massive Glattstellung von Short-Positionen ausgelöst
  • Institutionelle ETF-Zuflüsse trotz Kursschwäche
  • Entscheidende Chart-Hürde bei 129 US-Dollar
  • Historisches Muster deutet auf starken Januar hin

Der Start in das Jahr 2026 verläuft für Solana alles andere als ruhig. Nach einem enttäuschenden Dezember ringt der Kurs um eine Stabilisierung, begleitet von massiven Liquidierungen bei Short-Positionen. Während Bären auf weitere Verluste setzten, zeigen institutionelle Investoren über ETF-Zuflüsse weiterhin Zuversicht – eine brisante Mischung, die nun eine Richtungsentscheidung erzwingt.

Short-Squeeze trifft auf Bärenlager

Zum Jahresauftakt dominiert ein Ungleichgewicht am Terminmarkt das Geschehen. Daten von CoinGlass zeigen, dass Leerverkäufer, die auf fallende Kurse spekulierten, von einem plötzlichen Preisanstieg überrascht wurden. Innerhalb einer einzigen Stunde wurden Short-Positionen im Wert von über 300.000 US-Dollar glattgestellt, als der Kurs kurzzeitig anzog.

Solana

CRYPTO000SOL
-
Heute: -
7 Tage: -

Diese Eindeckungskäufe treffen auf eine zuvor extrem negative Marktstimmung. Im Dezember hatte sich eine hohe Anzahl an Wetten auf fallende Kurse angesammelt, wobei über die Hälfte der offenen Positionen auf der Short-Seite lagen. Diese Konstellation macht den Markt anfällig für schnelle Aufwärtsbewegungen, wenn Leerverkäufer gezwungen sind, ihre Positionen zu schließen.

Institutionelle Anleger kaufen zu

Im Kontrast zur Nervosität im kurzfristigen Handel steht das Verhalten institutioneller Investoren. Die Solana-Spot-ETFs verzeichneten die zweite Woche in Folge Nettozuflüsse. Trotz der jüngsten Kursschwäche flossen zuletzt über 13 Millionen US-Dollar in die Produkte. Seit deren Auflegung gab es keine einzige Woche mit Nettoabflüssen.

Marktbeobachter werten diese Divergenz zwischen volatilem Kurs und stetigen Zuflüssen als Zeichen einer geduldigen Akkumulationsphase. Während kurzfristige Händler auf die Charttechnik reagieren, scheinen Großanleger die niedrigeren Bewertungen für den Einstieg zu nutzen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solana?

Historisches Muster und Charttechnik

Technisch spitzt sich die Lage für Solana zu. Der Coin notiert aktuell bei rund 125 US-Dollar und damit etwa 46 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Analysten blicken gespannt auf die Widerstandszone bei 129 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde nicht nur das technische Bild aufhellen, sondern könnte den Weg in Richtung 150 US-Dollar ebnen.

Hoffnung macht zudem die Statistik: Historisch folgte auf einen schwachen Dezember oft ein starker Januar für Solana, mit durchschnittlichen Gewinnen von fast 60 Prozent. Dieses „Roter Dezember, Grüner Januar“-Muster könnte sich wiederholen, sofern die fundamentale Unterstützung hält.

Wichtige Marken im Fokus

Für die kommenden Wochen bleibt die Marke von 129 US-Dollar die entscheidende Hürde für die Bullen. Gelingt der Ausbruch, dürften die Short-Squeeze-Dynamik und ETF-Käufe den Kurs weiter stützen. Scheitert der Angriff jedoch und unterschreitet der Kurs die Unterstützung bei 116 US-Dollar, wäre das saisonale Erholungsszenario vorerst vom Tisch und weitere Abgaben bis 110 US-Dollar drohen.

Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 1. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Weitere Artikel zu Solana

Neueste News

Alle News

Solana Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten