E.ON Aktie: Marktprognosen aktuell

Der Energiekonzern E.ON veröffentlicht seinen Jahresbericht. Im Mittelpunkt stehen die bestätigte Jahresprognose und die Pläne für milliardenschwere Investitionen in die Netze.

Kurz zusammengefasst:
  • Veröffentlichung der Jahres- und Q4-Zahlen 2025
  • Überprüfung der bestätigten Jahresprognose
  • Netzinvestitionen trotz regulatorischer Unsicherheit
  • Smart-Meter-Ausbau als strategisches Ziel

E.ON legt am Mittwoch die Karten auf den Tisch. Der Essener Energiekonzern veröffentlicht den Geschäftsbericht 2025 inklusive der Q4-Zahlen – und damit die Antwort auf die Frage, ob die im November bestätigte Prognose tatsächlich erreicht wurde. Parallel dazu dürfte die Analystenkonferenz Aufschluss darüber geben, wie der Konzern seine milliardenschweren Netzinvestitionen angesichts der anhaltenden regulatorischen Unsicherheit in Deutschland vorantreiben will.

Prognose im Fokus

Bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen im November 2025 hatte E.ON die Jahresprognose bekräftigt: Das bereinigte Konzern-EBITDA sollte zwischen 9,6 und 9,8 Milliarden Euro landen, der bereinigte Konzernüberschuss bei 2,85 bis 3,05 Milliarden Euro. Nach neun Monaten stand das EBITDA bei 7,4 Milliarden Euro, der Überschuss bei 2,3 Milliarden Euro. Die Investitionen stiegen auf 5,1 Milliarden Euro, nach 4,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

E.ON

DE000ENAG999
-
Heute: -
7 Tage: -

Die Aktie notierte am Montag bei 18,48 Euro und liegt damit deutlich über ihrem 52-Wochen-Tief von rund 12 Euro im Februar 2025.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei E.ON?

Regulierung als Unsicherheitsfaktor

Ein zentrales Thema bleibt die deutsche Netzregulierung. Analysten von Bernstein hatten im November darauf hingewiesen, dass unklar sei, ob E.ON bis Februar ausreichend Klarheit für erweiterte Investitionsentscheidungen im deutschen Netzgeschäft haben werde. Der Konzern betreibt rund ein Drittel des deutschen Stromverteilnetzes und ist damit direkt von regulatorischen Weichenstellungen betroffen.

Mitte Februar sorgte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mit einem Gesetzesentwurf zur Priorisierung von Netzanschlüssen für Diskussionen. Parallel forderte E.ON-Vertriebsvorstand Marc Spieker eine Pflicht zum Smart-Meter-Einbau in allen deutschen Haushalten. E.ON hatte bis Ende 2025 fast eine Million Geräte installiert, während die bundesweite Quote bei unter vier Prozent lag.

Ausblick auf die Analystenkonferenz

Die Veröffentlichung am Mittwoch wird zeigen, ob die Prognose erreicht wurde und wie konkret E.ON seine Investitionspläne für die kommenden Jahre fasst. Besonders im Fokus dürften die Aussagen zur Netzregulierung stehen – ein Thema, das für die weitere Entwicklung des Konzerns entscheidend sein dürfte. Am 23. April folgt die Hauptversammlung, am 13. Mai die Q1-Zahlen.

E.ON-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue E.ON-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten E.ON-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für E.ON-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

E.ON: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu E.ON

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu E.ON

Neueste News

Alle News

E.ON Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten