Metaplanet treibt den Ausbau seiner Bitcoin-Reserve mit frischem Kapital spürbar voran. Dafür kombiniert das Unternehmen eine größere Aktienplatzierung mit zusätzlicher Fremdfinanzierung. Entscheidend für die nächsten Schritte ist ein Termin in der kommenden Woche: Dann soll Geld aus der Kapitalmaßnahme zufließen.
Wichtigste Punkte auf einen Blick:
- Geplante Kapitalaufnahme über Aktien: bis zu 137 Mio. US-Dollar (rund 21 Mrd. Yen)
- Zusätzliche Kreditlinie genutzt: 75 Mio. US-Dollar
- Zentrale Frist: Zahlung/Zuteilung am 13. Februar
- Gemeldeter Bestand: rund 35.102 BTC (Stand Ende 2025)
Kapitalerhöhung und Kredit: Zwei Hebel gleichzeitig
Metaplanet setzt auf einen zweigleisigen Ansatz. Zum einen läuft eine Platzierung neuer Aktien sowie von Stock Acquisition Rights im Rahmen einer Zuteilung an Dritte. Laut jüngsten Unterlagen will das Unternehmen damit bis zu 137 Mio. US-Dollar einwerben. Als Zuteilungs- und Zahlungstermin ist der 13. Februar vorgesehen – ein Datum, das Anleger auch wegen möglicher Verwässerung genau im Blick haben dürften.
Zum anderen hat Metaplanet bereits Liquidität vorgezogen. Am 30. Januar wurde bekannt, dass das Unternehmen 75 Mio. US-Dollar aus einer Bitcoin-besicherten Kreditfazilität abgerufen hat. Dieses Geld soll kurzfristige Käufe ermöglichen, noch bevor die Mittel aus der Aktienmaßnahme später im Monat tatsächlich zufließen.
Wofür das Geld vorgesehen ist
Der Großteil der neuen Mittel ist direkt für zusätzliche Bitcoin-Käufe eingeplant. Konkret nennt das Management rund 14 Mrd. Yen aus der Eigenkapitalaufnahme, die in den Ausbau der Bestände fließen sollen. Der restliche Betrag ist für Schuldentilgung und operative Kosten rund um Bitcoin-bezogene Ertragsstrategien vorgesehen, unter anderem Optionsgeschäfte.
Die Größenordnung passt zur Entwicklung der Bilanz: Ende 2025 lagen die gemeldeten Bitcoin-Bestände bei rund 35.102 BTC – deutlich mehr als ein Jahr zuvor.
Kursreaktion und nächster Trigger
Nach den Ankündigungen zeigte die Aktie kurzfristig Schwankungen. Das ist bei großen Aktienausgaben typisch, weil der Markt das zusätzliche Angebot an Aktien gegen die erwarteten Effekte eines wachsenden Bitcoin-Bestands abwägt.
Kann Metaplanet nach dem 13. Februar schnell nachlegen? Genau darauf richtet sich der Fokus: Mit der erfolgreichen Abwicklung der Kapitalmaßnahme wäre der Kapitalzufluss bestätigt – und damit auch die Grundlage für die nächste Welle an Bitcoin-Käufen am Spotmarkt.
Im längerfristigen Ausblick nennt das Unternehmen als Ziel, bis 2027 bis zu 1% des gesamten Bitcoin-Angebots zu erwerben. Dafür wären weitere, anhaltend große Kapitalmaßnahmen notwendig.
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