Der amerikanische Rüstungskonzern hat derzeit alle Hände voll zu tun und meldet eine ganze Reihe neuer Projektfortschritte. Angesichts eines Rekord-Auftragsbestands von 194 Milliarden US-Dollar zum Jahresende 2025 baut das Unternehmen nun sogar seine Produktionskapazitäten massiv aus. Laufende internationale Beschaffungsprogramme und erfolgreiche Systemtests untermauern das operative Momentum.
F-35-Programm bringt Millionen
Einen wesentlichen Teil der jüngsten Erfolgsmeldungen macht die Kampfjet-Sparte aus. Für 111,5 Millionen US-Dollar liefert der Konzern spezielle Bremsschirmsysteme an internationale Kunden und Nicht-US-Verteidigungspartner. Parallel dazu fließen weitere 700,4 Millionen US-Dollar in die Beschaffung von Vorabmaterialien und Komponenten für künftige Flugzeug-Chargen. Diese Vereinbarungen sichern die kontinuierliche Produktion für Partnerländer wie Dänemark bis in den Oktober 2030.
Radarsysteme und Raketentests
Auch abseits der Luftfahrt verzeichnet der Hersteller handfeste Fortschritte. Am 12. März übergab das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Mitsubishi Corporation das zweite Aegis-Radarsystem an das japanische Verteidigungsministerium. Gleichzeitig absolvierte die neue Präzisionsschlagrakete (PrSM) für die US-Armee erfolgreich ihren ersten Flugtest. Dieser Meilenstein erweitert gezielt die Fähigkeiten des Programms zur Bekämpfung von maritimen und beweglichen Zielen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
Kapazitätsausbau stützt Aufwärtstrend
Um die gewaltige Auftragslage abzuarbeiten, muss die Infrastruktur mitwachsen. In Alabama investiert der Hersteller in den kommenden fünf Jahren über 150 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Werks in Pike County, wo unter anderem THAAD-Abwehrsysteme gefertigt werden. Diese operative Stärke spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Mit einem Jahresplus von knapp 34 Prozent notiert das Papier aktuell bei 567,40 Euro und bewegt sich damit nur gut zwei Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Die Kombination aus internationalen Großaufträgen und dem Ausbau der heimischen Produktion zementiert die Marktstellung. Da das F-35-Programm derzeit eine fünfmal höhere Produktionsrate aufweist als jedes andere verbündete Kampfflugzeug, garantieren die neu geschlossenen Komponentenverträge eine hohe Auslastung der erweiterten US-Werke für die kommenden Jahre.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 13. März liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
