Strategy Aktie: Wende nimmt Fahrt auf

Die Strategy-Aktie zeigt nach starkem Verlust Aufwärtstrend. Bitcoin-Nachkäufe, regulatorische Entspannung und Insider-Käufe deuten auf eine mögliche Bodenbildung hin.

Kurz zusammengefasst:
  • Unternehmen kauft aggressiv Bitcoin nach
  • MSCI entscheidet gegen Index-Ausschluss
  • Direktor tätigt signifikanten Aktienkauf
  • Aktie erholt sich seit Jahresbeginn deutlich

Nach dem dramatischen Absturz im vierten Quartal sendet die Strategy-Aktie deutliche Lebenszeichen. Eine Kombination aus steigenden Bitcoin-Preisen, regulatorischer Entspannung und bemerkenswerten Insider-Käufen treibt den Kurs wieder an. Während die Aktie zuletzt massiv an Wert verlor, deuten die aktuellen Signale darauf hin, dass die Bodenbildung abgeschlossen sein könnte.

Analysten sehen Kaufchance

Die Experten von TD Cowen passten zwar ihr Kursziel von 500 auf 440 US-Dollar an, bekräftigten jedoch ihre Kaufempfehlung. Der Grund für den gesenkten Ausblick liegt laut den Analysten in kurzfristigem Druck auf die Renditekennzahlen. Entscheidend ist jedoch die Reaktion des Managements: Strategy hat die Phase gedrückter Kurse genutzt, um aggressiv Bitcoin nachzukaufen.

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Erst am 12. Januar erwarb das Unternehmen weitere 13.627 Einheiten der Kryptowährung. Damit wächst der Bestand auf beeindruckende 687.410 Bitcoin an. Analysten werten dies als Beweis dafür, dass das Unternehmen seine Strategie auch in schwierigen Marktphasen konsequent fortsetzt.

Index-Sorgen verflüchtigt

Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist zudem entfallen. Der Indexanbieter MSCI entschied Anfang Januar, Unternehmen mit großen Krypto-Beständen nicht aus seinen globalen Indizes zu verbannen. Zuvor befürchteten Marktteilnehmer, dass eine solche Umklassifizierung Zwangsverkäufe in Milliardenhöhe durch Indexfonds hätte auslösen können.

Diese Entwarnung beseitigt ein massives Risiko, das den Aktienkurs im vierten Quartal 2025 stark unter Druck gesetzt hatte. Das Management bezeichnete die Entscheidung als „starkes Ergebnis für neutrale Indexierung und die wirtschaftliche Realität“.

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Insider greifen zu

Besondere Aufmerksamkeit erregt ein Vorgang in der Führungsetage: Direktor Carl Rickertsen kaufte am 12. Januar Aktien im Wert von knapp 780.000 US-Dollar. Es war sein erster Kauf am offenen Markt seit dreieinhalb Jahren. Da dieser Einstieg nahe dem 52-Wochen-Tief erfolgte, interpretieren Marktbeobachter dies als klares Signal, dass die Aktie aus Sicht von Insidern unterbewertet ist.

Aktuell notiert das Papier bei 179,33 US-Dollar und konnte sich seit Jahresbeginn bereits um über 14 Prozent erholen. Rückenwind liefert dabei auch der Bitcoin selbst, der wieder in Richtung der Marke von 97.000 US-Dollar klettert.

Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 3. Februar 2026. Dann wird das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal vorlegen und voraussichtlich weitere Details zur Kapitalallokation und den Bitcoin-Renditen bekannt geben.

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