Bayer Aktie: DZ Bank dreht die Meinung
Die DZ Bank stuft die Bayer-Aktie auf Halten hoch und sieht die größten Risiken eingepreist. Die UBS bleibt mit einem höheren Kursziel optimistischer.

Kurz zusammengefasst
- Rating-Hochstufung von Verkaufen auf Halten
- Pharma-Sparte skizziert konkreten Wachstumspfad
- Wichtige Produktzulassungen stärken das Portfolio
- Hauptversammlung und Quartalszahlen stehen an
Lange rieten die Analysten der DZ Bank zum Verkauf. Jetzt haben sie ihre Meinung geändert — und das treibt die Bayer-Aktie in eine freundlichere Richtung.
Die DZ Bank stufte das Papier von „Verkaufen“ auf „Halten“ hoch und setzt den fairen Wert auf 44 Euro. Das ist keine euphorische Kaufempfehlung, aber ein klares Signal: Die schlimmsten Befürchtungen scheinen eingepreist. Die UBS bleibt derweil optimistischer und hält an ihrer Kaufempfehlung mit Kursziel 52 Euro fest — rund 28 Prozent über dem aktuellen Kurs von 40,61 Euro. Auf Jahressicht hat die Aktie bereits fast 95 Prozent zugelegt, ausgehend von einem Tief bei 20,80 Euro im April 2025.
Pharma-Pipeline als Fundament
Hinter der veränderten Stimmung steckt mehr als Analysten-Arithmetik. Beim Pharma Media Day Anfang April skizzierte Pharmaceuticals-Chef Stefan Oelrich einen konkreten Wachstumspfad: Ab 2027 soll das Segment wieder mittleres einstelliges Wachstum liefern, bis 2030 eine operative Marge von rund 30 Prozent erreichen.
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Konkrete Produkte untermauern diesen Anspruch. Kerendia und Nubeqa gewinnen an Bedeutung, das Kontrastmittel Gadoquatrane erhielt jüngst die Zulassung in Japan. Diese Meilensteine geben der Pharma-Sparte Substanz — gerade weil das Agrargeschäft weiterhin unter Druck steht und die Unsicherheiten dort nicht verschwunden sind.
Zwei Termine prägen die nächsten Wochen
Am 24. April findet die Hauptversammlung statt — erneut als virtuelles Event. Auf der Tagesordnung steht eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie für 2025. Außerdem scheiden Paul Achleitner und Colleen Goggins aus dem Aufsichtsrat aus; als Nachfolger sind OMV-Chef Alfred Stern und Marcel Smits vorgeschlagen. Ein Wechsel, der das Gremium merklich umgestaltet.
Knapp drei Wochen später, am 12. Mai, legt Bayer die Zahlen zum ersten Quartal 2026 vor. Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von rund 4,29 Euro. Wie belastbar das operative Geschäft zu Jahresbeginn wirklich war — und ob die Agrarsparte makroökonomischen Gegenwind spürte — beantwortet erst dieser Bericht.
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