Rocket Lab hat im vierten Quartal 2025 Rekordergebnisse erzielt – doch ein technisches Problem beim Neutron-Raketenprogramm überschattet die starken Zahlen. Die für 2026 geplante Premiere der schweren Trägerrakete verschiebt sich um mehrere Monate.
Starke Bilanz, schwacher Ausblick
Das Unternehmen meldete Rekordumsätze von 180 Millionen Dollar im vierten Quartal und 602 Millionen Dollar für das Gesamtjahr – ein Plus von 38 Prozent. Der Auftragsbestand kletterte um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Mit 21 erfolgreichen Missionen der Electron- und HASTE-Raketen erreichte Rocket Lab eine Erfolgsrate von 100 Prozent.
Dennoch reagierte der Markt enttäuscht. Grund ist die Verschiebung des Neutron-Erstflugs auf das vierte Quartal 2026. Ursprünglich war der Start für Anfang des Jahres geplant. Bei Tests des Haupttreibstofftanks traten strukturelle Probleme auf, die auf Fertigungsmängel eines Zulieferers zurückgeführt wurden.
Die Verzögerung erhöht den Kapitalbedarf und verschiebt künftige Umsätze nach hinten. Neutron soll Rocket Lab vom Spezialisten für Kleinsatelliten zum Anbieter für mittlere und große Nutzlasten machen – ein strategisch entscheidender Schritt.
Breite Aktivität trotz Rückschlag
Parallel zu den Quartalszahlen verkündete Rocket Lab mehrere operative Erfolge. Ende Februar startete das Unternehmen erfolgreich eine Hyperschall-Testmission für die Defense Innovation Unit des Verteidigungsministeriums. Die HASTE-Rakete hält damit eine makellose Erfolgsbilanz über alle sieben Flüge.
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Zudem sicherte sich Rocket Lab einen Auftrag über vier weitere Electron-Starts für den Satellitenbetreiber BlackSky. Mit der Übernahme von Optical Support erweiterte das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten im Bereich Präzisionsoptik. Die NASA-Mission ESCAPADE wurde erfolgreich in Betrieb genommen, beide Satelliten befinden sich auf dem Weg zum Mars.
Liquidität vorhanden, Bewertung unter Druck
Rocket Lab verfügt über mehr als eine Milliarde Dollar Liquidität und prognostiziert für das erste Quartal 2026 Umsätze zwischen 185 und 200 Millionen Dollar – ein Anstieg von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operativen Zahlen bleiben solide, die Nachfrage aus Verteidigung, Raumfahrt und Wissenschaft ist hoch.
Der Markt bewertet die Aktie jedoch neu. Die Neutron-Verzögerung zwingt Investoren, ihre Modelle anzupassen. Statt langfristiger Visionen rückt nun die kurzfristige Umsetzung in den Fokus. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob Rocket Lab die technischen Hürden überwinden und das Vertrauen zurückgewinnen kann.
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