PSI Software Aktie: Handlungsfreie Marktsituation

Die Übernahme von PSI Software durch Warburg Pincus ist abgeschlossen. Der Aktienkurs klebt am Übernahmepreis, während die Liquidität durch den hohen Streubesitzverlust stark eingeschränkt ist.

Kurz zusammengefasst:
  • Finanzinvestor hält über 83 Prozent der Anteile
  • Aktienkurs verharrt auf Übernahmepreisniveau
  • Liquider Handel ist praktisch zum Erliegen gekommen
  • Entkopplung von der aktuellen Börsenrallye

Während der Gesamtmarkt neue Höchststände erklimmt, herrscht bei PSI Software gespenstische Ruhe. Die Aktie bewegt sich keinen Cent vom Fleck und notiert stoisch bei 45,00 Euro. Verantwortlich für diese Nulllinie ist nicht mangelndes Interesse, sondern die nun finalisierte Machtübernahme durch den Finanzinvestor Warburg Pincus.

Mehrheit endgültig gesichert

Das Übernahmevehikel Zest Bidco hat Fakten geschaffen: Warburg Pincus kontrolliert nun 83,24 Prozent aller PSI-Anteile. Damit ist die Übernahme faktisch abgeschlossen und der Streubesitz massiv zusammengeschmolzen.

PSI Software

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Der Aktienkurs klebt infolgedessen am Niveau des Übernahmeangebots. Für verbliebene Aktionäre bedeutet dies das Ende der gewohnten Volatilität. Regulatorische Unsicherheiten bestehen nicht mehr, da das Bundeskartellamt sowohl den Einstieg von Warburg Pincus als auch die wettbewerbliche Beteiligung des Energiekonzerns E.ON bereits im Dezember genehmigt hat.

Entkopplung vom Börsenboom

Die Sondersituation zeigt sich besonders deutlich im Vergleich zum restlichen Markt. Während der DAX auf ein neues Rekordhoch von über 25.400 Punkten klettert, nimmt die PSI-Aktie an dieser Rallye nicht mehr teil.

Die aktuelle Lage im Überblick:
* Kursniveau: 45,00 Euro (Xetra)
* Veränderung: 0,00 %
* Anteil Warburg Pincus: 83,24 %
* Performance 1 Jahr: +108,58 %

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Der enorme Kurszuwachs auf Jahressicht verdeutlicht, dass die Bewertungssprünge bereits in der Vergangenheit liegen und die Übernahmeprämie vollständig im Kurs enthalten ist.

Liquidität am Ende

Das Orderbuch auf Xetra offenbart die Konsequenzen der hohen Eigentümerkonzentration. Auf der Verkaufsseite finden sich kaum noch nennenswerte Stückzahlen. Da über 83 Prozent der Aktien in fester Hand liegen, ist der liquide Handel für institutionelle Investoren praktisch zum Erliegen gekommen.

Aus dem einstigen Handelspapier ist ein reiner Bestandswert geworden. Der Kurs dürfte vorerst auf dem aktuellen Niveau verharren, bis Warburg Pincus die nächsten strategischen Schritte für den Software-Spezialisten verkündet.

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