BMW muss weltweit rund 575.000 Fahrzeuge zurückrufen. Grund ist eine potenzielle Brandgefahr, die auf defekte Anlassermotoren zurückgeht. Für Anleger stellt sich damit vor allem eine Frage: Wie groß ist das finanzielle Risiko dieses Rückrufs?
- Umfang: ca. 575.000 Fahrzeuge weltweit
- Ursache: Verschleiß im Magnetschalter des Anlassers
- Risiko: Kurzschluss, lokale Überhitzung, mögliche Brandgefahr (auch während der Fahrt)
- Maßnahme: Austausch des Anlassers, teils auch der Batterie
- Nächster Termin: Jahreskonferenz mit Zahlen für 2025 am 12. März 2026
Ursache: Verschleiß im Magnetschalter
Nach Angaben des Unternehmens wurde das Problem durch Produktinspektionen und Kundenbeschwerden sichtbar. Konkret kann der Anlasser nach vielen Startvorgängen ausfallen, weil der Magnetschalter übermäßig verschleißt.
Betroffen sind Fahrzeuge mit Anlassern aus einer Produktion zwischen Juli 2020 und Juli 2022. Im ungünstigsten Fall kann der Defekt einen Kurzschluss auslösen. Das kann den Anlasser lokal überhitzen – und damit das Brandrisiko erhöhen.
Breite Modellpalette betroffen – inklusive Toyota Supra
Der Rückruf zieht sich durch 16 Modellreihen – von 2er bis 7er sowie mehrere X-Modelle und der Z4. Genannt werden unter anderem 3er, 4er, 5er, 6er GT, 7er, X3 bis X6 und der Z4.
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Auch der Toyota Supra ist eingeschlossen, weil er den BMW-Antriebsstrang nutzt. In den USA umfasst die Rückrufaktion laut Mitteilung der zuständigen Behörde insgesamt rund 87.000 Fahrzeuge von BMW und Toyota zusammen.
Reparatur, Vorsichtshinweis – und Einordnung der Kosten
Bis zur Reparatur rät BMW, betroffene Fahrzeuge nach dem Starten – insbesondere nach einem Fernstart – nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen zu lassen. In den Werkstätten soll der Anlasser ersetzt werden, in einigen Fällen zusätzlich die Batterie. Die Reparatur kann laut ADAC-Angaben bis zu zwei Stunden dauern.
Finanziell klingt das zunächst nach einem klaren Kostenthema. Ein Sprecher sagte jedoch, der Rückruf werde voraussichtlich geringe bis keine Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Der nächste wichtige Fixpunkt ist damit die Jahreskonferenz am 12. März, wenn BMW die Geschäftszahlen für 2025 vorlegt.
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