Apple Aktie: KI-Zeitplan wackelt

Die Einführung der neuen KI-Siri wird verschoben, da technische Probleme bei Tests auftreten. Die Apple-Aktie reagiert auf die Nachricht mit Kursverlusten.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue Siri-Funktionen verschieben sich auf später
  • Technische Hürden bei Sprachmodell-Integration
  • Aktienkurs gerät nach Berichten unter Druck
  • Vollständiges Upgrade erst mit iOS 27 erwartet

Die Apple-Aktie gerät heute unter Druck, nachdem Berichte über erneute Schwierigkeiten bei der Entwicklung der neuen Siri-Generation die Runde machen. Statt des erwarteten KI-Upgrades im März deutet sich eine Verschiebung auf spätere Monate des Jahres 2026 an. Während die finanziellen Kennzahlen stimmen, wachsen am Markt die Zweifel an der Exekutionsgeschwindigkeit im entscheidenden KI-Wettbewerb.

Probleme bei internen Tests

Einem Bericht von Bloomberg zufolge, der sich auf interne Quellen beruft, ist Apple bei den Tests der überarbeiteten Sprachassistenz auf unerwartete Hindernisse gestoßen. Ursprünglich sollten die neuen KI-Funktionen mit dem Update auf iOS 26.4 im März ausgerollt werden. Nun sieht sich der Konzern gezwungen, die Features auf spätere Software-Aktualisierungen zu verteilen.

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Marktbeobachter gehen davon aus, dass erste Teile des Upgrades frühestens mit iOS 26.5 im Mai erscheinen könnten. Andere, komplexere Funktionen dürften sogar erst im September mit iOS 27 und der nächsten iPhone-Generation verfügbar sein.

Technische Hürden im Detail

Die Gründe für die Verzögerung sind technischer Natur. Die neue Architektur, die Apples eigene Sprachmodelle mit Technologie von Googles Gemini verknüpft, läuft offenbar noch nicht stabil genug. Berichten zufolge kämpfen die Entwickler mit folgenden Problemen:

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  • Latenzzeiten: Siri benötigt teilweise zu lange, um Anfragen zu verarbeiten.
  • Zuverlässigkeit: Komplexe Befehle zur Steuerung von Apps werden fehlerhaft ausgeführt.
  • Unterbrechungen: Der Assistent fällt Nutzern ins Wort, bevor diese ihren Befehl beendet haben.
  • Datenschutz: Apple rudert offenbar bei Plänen zurück, Siri weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten wie Textnachrichten zu gewähren.

Diese technischen Mängel wiegen schwer, da Apple das Ziel verfolgt, Siri von einem einfachen Sprachassistenten zu einem modernen Chatbot-ähnlichen System umzubauen.

Solide Zahlen treffen auf Zukunftssorgen

Die Nachricht der Verzögerung trifft zeitlich mit der heutigen Dividendenausschüttung von 0,26 US-Dollar je Aktie zusammen. Finanziell steht der Konzern nach einem Rekordumsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar im ersten Geschäftsquartal zwar glänzend da, doch der Aktienkurs reagiert empfindlich auf Nachrichten zur Produktpipeline.

Nachdem das Papier gestern noch bei knapp 280 US-Dollar notierte, sorgt die Ungewissheit über die KI-Strategie nun für Verkaufsdruck. Für Anleger verschiebt sich der Fokus damit auf den September: Der Launch von iOS 27 muss sitzen, um den Anschluss an die Konkurrenz im Bereich der generativen KI nicht zu verlieren.

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