Intel Aktie: Geöffnetes Buch!

Intels Quartalsbericht am 22. Januar wird als Richtungsentscheidung für die Aktie gesehen. Der Markt erwartet hohe Volatilität bei gemischten Prognosen und Fokus auf dem Foundry-Geschäft.

Kurz zusammengefasst:
  • Hohe erwartete Kursvolatilität nach Ergebnisveröffentlichung
  • Analysten-Kursziele reichen von 39 bis 60 Dollar
  • Foundry-Geschäft profitiert von Engpässen bei TSMC
  • Fokus auf Ausblick 2026 und Nvidia-Partnerschaft

Die Intel-Aktie zeigt sich aktuell trügerisch ruhig, doch Optionsmärkte signalisieren bereits turbulente Tage. Vor den Quartalszahlen am Donnerstag sind sich Analysten uneinig wie selten zuvor. Gelingt dem Chip-Riesen der erhoffte Turnaround oder folgt die nächste Enttäuschung für Anleger?

Anleger stellen sich auf ein binäres Ereignis ein, wenn Intel am 22. Januar die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt. Handelsdaten deuten auf eine mögliche Schwankungsbreite von rund 7,5 Prozent nach der Veröffentlichung hin. Dies könnte den Kurs entweder über die Marke von 50,50 Dollar treiben oder zu einem signifikanten Rücksetzer führen.

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Die Prognosen fallen gemischt aus. Während Intel selbst einen Non-GAAP-Gewinn von 0,08 Dollar je Aktie anpeilt, erwarten Analysten im Durchschnitt einen Umsatz von rund 13,40 Milliarden Dollar. Die Diskrepanz bei den Kurszielen verdeutlicht die Unsicherheit am Markt: KeyCorp sieht mit einem Ziel von 60 Dollar rund 28 Prozent Aufwärtspotenzial. Der Konsens bei MarketBeat steht hingegen auf „Reduzieren“ mit einem Ziel von lediglich 39,46 Dollar.

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Kampf im Foundry-Geschäft

Engpässe beim Marktführer TSMC könnten eine Chance für Intel Foundry Services (IFS) bieten. Citi stufte die Aktie kürzlich auf „Neutral“ mit einem Ziel von 50 Dollar hoch, da sich durch die hohe Nachfrage nach KI-Chips ein Zeitfenster für Intel öffne. Doch es gibt Gegenwind: Ein Bericht der Deutschen Bank legt nahe, dass Kunden wie Apple oder AMD teilweise Samsung als Alternative bevorzugen und auf Ausführungsprobleme bei Intel verweisen.

Ungeachtet dessen setzt Intel auf seinen 18A-Prozessknoten, der bereits in die Serienproduktion gegangen ist. Die kommenden Panther Lake CPUs sollen die Vielfältigkeit der Technologie beweisen. Zudem stützt die staatliche Förderung von bis zu 7,86 Milliarden Dollar durch den U.S. CHIPS Act den Expansionskurs. Der Markt honoriert die Bemühungen unter CEO Lip-Bu Tan zunehmend, was sich in der Erholung von den Tiefstständen des Jahres 2024 widerspiegelt. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine mögliche Rückkehr in die Gewinnzone prognostiziert.

Am 22. Januar richtet sich der Fokus primär auf den Ausblick für 2026 und Updates zur Partnerschaft mit Nvidia, nachdem diese eine Kapitalbeteiligung von 5 Milliarden Dollar eingegangen ist. Technisch bildet das 52-Wochen-Hoch bei 50,39 Dollar einen wichtigen Widerstand. Ein Übertreffen der Erwartungen könnte den Weg Richtung 56 Dollar ebnen, während enttäuschende Nachrichten zum Foundry-Geschäft einen Rücksetzer auf das Konsens-Kursziel von rund 39 Dollar auslösen dürften.

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