Borouge treibt den Wandel zur Kreislaufwirtschaft voran. Mit einer neuen Initiative in Indonesien und einer unmittelbar bevorstehenden Fusion festigt das Unternehmen seine Position im globalen Petrochemie-Sektor.
- Start eines Projekts für integriertes Abfallmanagement in Indonesien.
- Fusion zur „Borouge Group International“ für das erste Quartal 2026 geplant.
- Starkes Geschäftsjahr 2025 mit einer EBITDA-Marge von 37 Prozent.
Kreislaufwirtschaft in Südostasien
Vor wenigen Tagen kündigte Borouge den Start einer umfassenden Initiative in Indonesien an. Gemeinsam mit Partnern wie Borealis und lokalen Unternehmen soll ein geschlossenes System für das Kunststoff-Recycling entstehen. Ziel ist es, den Übergang zu einer strukturellen Kreislaufwirtschaft in der Region zu beschleunigen und dabei gezielt auf lokale Bedürfnisse einzugehen.
Das Vorhaben beginnt mit einer Machbarkeitsstudie, die durch technische Unterstützungsgelder eines Klimafonds finanziert wird. Borouge setzt dabei auf innovative Polyolefin-Lösungen, um Abfälle in der Industrie gezielt zu reduzieren. Dieser Schritt spiegelt den Trend im Petrochemie-Sektor wider, ökologische Verantwortung als Kernbestandteil der langfristigen Strategie zu etablieren.
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Fusion zum globalen Powerhouse
Parallel zu den ökologischen Projekten verfolgt das Management eine bedeutende strategische Konsolidierung. Die geplante Gründung der „Borouge Group International“ steht unmittelbar bevor. Durch den Zusammenschluss von Borouge und Borealis sowie der Übernahme von NOVA Chemicals entsteht ein neuer Branchenriese auf dem Weltmarkt.
Wird dieser Zusammenschluss die Ertragskraft nachhaltig steigern? Das Management erwartet erhebliche Synergieeffekte, die die Marktposition festigen sollen. Da die meisten behördlichen Genehmigungen bereits vorliegen, bleibt das Unternehmen auf Kurs, die Transaktion noch im ersten Quartal 2026 abzuschließen.
Die finanzielle Basis für diese Expansion ist solide. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 meldete Borouge einen Nettogewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 37 Prozent agiert das Unternehmen operativ auf einem stabilen Niveau. Diese Ertragsstärke ermöglicht es, die Nachhaltigkeitsziele und die globale Vergrößerung des Konzerns gleichzeitig zu finanzieren. Die endgültige Formierung der neuen Konzerngruppe ist bis Ende März 2026 vorgesehen.
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