Bitcoin gerät am Donnerstag weiter unter Druck und fällt unter die Marke von 67.000 Dollar. Der Auslöser: Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung vom Januar zeigt eine zunehmend gespaltene Notenbank – und lässt Anleger nervös werden.
Die Kryptowährung notiert aktuell bei 66.964 Dollar, ein Minus von 1,3 Prozent. Damit setzt sich die Schwäche der vergangenen Tage fort. Besonders bitter: Während Gold von den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Iran profitiert und als sicherer Hafen gefragt ist, bleiben Kryptos außen vor. Auch die Technologierally, mit der Bitcoin historisch oft korreliert, verpufft diesmal wirkungslos.
Zinsangst belastet spekulative Assets
Das Fed-Protokoll liefert wenig Grund zur Entwarnung. Mehrere Mitglieder äußerten sich besorgt über die hartnäckige Inflation und schlossen sogar Zinserhöhungen nicht aus, sollte der Preisauftrieb anhalten. Die Unsicherheit über den langfristigen Zinspfad wächst – und das trifft spekulative Anlagen wie Bitcoin besonders hart.
Hinzu kommt: Die Fed-Vertreter zeigten sich uneins über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Wirtschaftswachstum und Inflation. Diese Unklarheit über fundamentale ökonomische Entwicklungen verstärkt die Verunsicherung. Nach Veröffentlichung des Protokolls setzten Trader verstärkt auf den Dollar – auf Kosten risikoreicherer Assets.
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Goldman-Chef mit vorsichtiger Haltung
Auch aus der Finanzbranche kommen keine euphorischen Signale. Goldman Sachs-CEO David Solomon ließ auf dem World Liberty Forum am Mittwoch wissen, dass er persönlich kaum Bitcoin besitze. Zwar verfolge er die Entwicklung mit Interesse und könne sich vorstellen, dass Goldman unter der Trump-Administration mit klareren Regulierungen stärker in Krypto einsteige. Doch die Zurückhaltung der Wall-Street-Größe spricht für sich.
Der breitere Kryptomarkt zeigt sich ebenfalls schwach. Ether verliert 1,1 Prozent auf 1.981 Dollar, XRP sackt sogar um vier Prozent auf 1,42 Dollar ab. Solana, Cardano und BNB geben zwischen 0,4 und drei Prozent nach. Selbst Memecoins wie Dogecoin (minus 2,5 Prozent) und der Trump-Coin (minus 1,7 Prozent) können sich dem Abwärtssog nicht entziehen.
Anleger richten ihren Blick nun auf die PCE-Daten am Freitag – das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. Erst dann dürfte klarer werden, ob die Zinsunsicherheit berechtigt ist oder nur eine vorübergehende Nervosität.
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