Ein institutioneller Investor hat seine Position bei Procter & Gamble deutlich ausgebaut – und das in einer Phase, in der das Wachstum des Konsumgüterriesen ins Stocken gerät. Während Insider zuletzt verkauften, setzt Hohimer Wealth Management auf den Langzeittrend.
Massive Aufstockung im dritten Quartal
Hohimer Wealth Management LLC hat seinen Anteil an Procter & Gamble im dritten Quartal um beachtliche 220,1 Prozent erhöht und hält nun 30.686 Aktien. Die Bewegung reiht sich in ein gemischtes Bild bei institutionellen Anlegern ein: Während einige Positionen aufbauen, reduzieren andere ihre Engagements. Institutionelle Investoren halten insgesamt 65,77 Prozent der Anteile.
Der Aufbau der Position steht im Kontrast zu jüngsten Insider-Verkäufen. Allein im Februar trennten sich mehrere Führungskräfte, darunter Chairman Jon Moeller, von Aktien. In den vergangenen drei Monaten verkauften Insider insgesamt 343.069 Papiere.
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Durchwachsene Quartalszahlen
Procter & Gamble meldete für das zweite Geschäftsquartal einen bereinigten Gewinn je Aktie, der knapp über den Analystenschätzungen lag. Der Umsatz blieb mit 22,21 Milliarden Dollar hingegen leicht hinter den Erwartungen zurück, wuchs aber im Jahresvergleich um 1,5 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2026 hält das Management an seiner vorsichtigen Prognose fest: Organisches Umsatzwachstum zwischen null und vier Prozent, ebenso beim Kerngewinn je Aktie. Das Unternehmen rechnet mit einer sequenziellen Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte. Auf der CAGNY-Konferenz stellte Procter & Gamble strategische Initiativen vor, um sich im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld zu behaupten.
Der Aufbau institutioneller Positionen trotz moderater Wachstumsaussichten deutet auf Vertrauen in die Marktstellung und Dividendenkraft hin. Die Quartalsdividende liegt bei 1,0568 Dollar je Aktie.
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