UBS Aktie: Juristischer Erfolg

Ein Schweizer Bundesgericht wies die Berufung in einem Altfall zurück, was die UBS juristisch entlastet. Parallel setzt die Bank auf Wachstum in Asien mit einer Konferenz und positiver Wirtschaftsprognose.

Kurz zusammengefasst:
  • Freispruch in Credit-Suisse-Geldwäschefall bestätigt
  • Rechtliche Altlasten und Risiken reduziert
  • UBS veranstaltet großen Investorengipfel in Singapur
  • Wachstumsprognose von 4,9% für ASEAN-6-Staaten

Die UBS zieht bei der Aufarbeitung der Credit-Suisse-Vergangenheit einen wichtigen Punkt von der Liste. Ein Schweizer Gericht hat den Freispruch in einem Geldwäscheverfahren bestätigt – und damit eine konkrete Rechtsunsicherheit aus der Übernahmezeit entschärft. Doch was heißt das praktisch für die Integration der ehemaligen Credit Suisse?

Gericht bestätigt Freispruch

Die Berufungskammer des Schweizerischen Bundesstrafgerichts hat am Dienstag den Freispruch in einem weitreichenden Geldwäscheverfahren bestätigt. Im Kern ging es um Vorwürfe, die sich gegen die frühere Credit Suisse richteten: Die Bank soll in der Vergangenheit in Geldwäscheaktivitäten einer bulgarischen Kokainschmuggler-Bande verwickelt gewesen sein.

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Mit der Notübernahme der Credit Suisse waren solche Verfahren und Risiken auf das fusionierte Institut übergegangen. Die UBS begrüßte die Entscheidung und betonte zugleich ihren Rechtsstandpunkt: Aus Sicht der Bank hätte das Verfahren ohnehin eingestellt werden müssen, weil eine strafrechtliche Haftung nach einer Fusion nicht auf den Rechtsnachfolger übertragbar sei.

Warum das für die Integration zählt

Die Bestätigung des Freispruchs setzt in diesem konkreten Fall einen juristischen Schlusspunkt. Für die UBS ist das vor allem deshalb relevant, weil die Abwicklung von Credit-Suisse-Altlasten weiterhin Ressourcen bindet – personell wie finanziell – und damit ein Baustein im laufenden Integrationsprozess bleibt.

Zugleich senkt der rechtskräftige Freispruch das Risiko potenzieller Strafzahlungen in genau diesem Verfahren. Unterm Strich reduziert das die rechtliche Komplexität, die seit der Übernahme über der Gruppe hängt.

Asien im Fokus: OneASEAN Summit und Wachstumsprognose

Parallel zur juristischen Aufarbeitung setzt die UBS operative Akzente in Asien. Am Mittwoch eröffnete die Bank in Singapur den 14. OneASEAN Summit, eine zweitägige Konferenz mit mehr als 850 institutionellen Investoren, politischen Entscheidungsträgern und Branchenvertretern.

Inhaltlich reicht die Agenda von globalen Handelsungleichgewichten über Investitionschancen in China, Japan und Europa bis zu Perspektiven für Gold und Edelmetalle. Auch digitale Vermögenswerte sowie neue Energiesysteme für eine stärker KI-getriebene Wirtschaft stehen auf dem Programm.

Unterlegt wurde der regionale Blick mit einer konkreten Prognose: Grace Lim, Senior-Ökonomin bei UBS Investment Bank Global Research, erwartet für die ASEAN-6-Staaten (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam) 2026 ein Wirtschaftswachstum von 4,9%. Als Treiber nennt sie einen großen Binnenmarkt und die tiefe Einbindung in globale Wertschöpfungsketten im verarbeitenden Gewerbe.

Im Ergebnis liefert der bestätigte Freispruch der UBS juristisch Entlastung in einem klar umrissenen Altfall – während die Bank zugleich in Asien mit dem OneASEAN Summit und einer 4,9%-Wachstumsprognose für ASEAN-6 ihre regionalen Wachstumsthemen in den Vordergrund stellt.

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