Microsoft Aktie: Radikaler Umbau für KI

Microsoft investiert über 80 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur und plant gleichzeitig Stellenstreichungen. Analysten von Goldman Sachs sehen trotz des radikalen Umbaus großes Potenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • Massive Investitionen in Cloud- und KI-Kapazitäten
  • Geplanter Personalabbau in Azure- und Xbox-Bereichen
  • Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 655 US-Dollar
  • Starkes Umsatzwachstum der Azure-Sparte

Microsoft setzt alles auf eine Karte: Künstliche Intelligenz. Der Tech-Gigant richtet seine Strategie massiv neu aus, investiert Rekordsummen in die globale Infrastruktur und plant Berichten zufolge gleichzeitig einen spürbaren Stellenabbau. Während der Konzern seine Ressourcen umschichtet, rufen Analysten trotz – oder gerade wegen – dieser Transformation neue Höchstziele aus.

Milliarden-Investitionen treffen auf Sparmaßnahmen

Der Konzern treibt den Ausbau seiner KI- und Cloud-Kapazitäten aggressiv voran. Allein im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterten die Investitionsausgaben auf 34,9 Milliarden US-Dollar; für das Gesamtjahr werden über 80 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Ein Teil dieser Strategie ist die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte in Asien: 17,5 Milliarden US-Dollar fließen in den kommenden Jahren in Indiens Cloud- und KI-Infrastruktur.

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Diese technologische Aufrüstung finanziert Microsoft offenbar durch eine harte Umschichtung der Mittel. Berichte deuten darauf hin, dass im Januar 2026 zwischen 5 und 10 Prozent der weltweiten Belegschaft entlassen werden könnten. Betroffen wären demnach vor allem die Cloud-Sparte Azure sowie der Gaming-Bereich Xbox. Das Ziel ist eine Verlagerung des Kapitals weg von Personalkosten hin zu langfristigen Technologie-Assets wie Rechenzentren und fortschrittlichen Chips.

Goldman Sachs sieht massives Potenzial

An der Wall Street stößt dieser Kurs auf Zustimmung. Goldman Sachs bekräftigte jüngst seine Kaufempfehlung und rief ein Kursziel von 655 US-Dollar aus. Angesichts des aktuellen Kursniveaus von rund 460 US-Dollar impliziert dies ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Analysten argumentieren, dass der Markt den langfristigen Wert der KI-Produkte, insbesondere Copilot und Azure, noch immer unterschätzt.

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Gestützt wird dieser Optimismus durch die jüngsten Geschäftszahlen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz der Cloud-Sparte Azure im Jahresvergleich um beachtliche 40 Prozent. Der Gesamtumsatz legte um 18 Prozent auf 77,7 Milliarden US-Dollar zu und übertraf damit die Erwartungen. Ein Anstieg der vertraglich gesicherten künftigen Umsätze (RPO) um 51 Prozent deutet zudem auf eine anhaltend hohe Nachfrage hin.

Infrastruktur als Flaschenhals

Um den enormen Bedarf an Rechenleistung zu decken, plant Microsoft, seine Rechenzentrumskapazitäten in den nächsten zwei Jahren nahezu zu verdoppeln. Da der Energie- und Wasserverbrauch dieser Anlagen zunehmend kritisch beäugt wird, hat das Unternehmen einen „Community-First“-Plan vorgestellt. Dieser beinhaltet unter anderem die Übernahme von Kosten für neue Strominfrastruktur sowie die Verpflichtung, mehr Wasser in die lokalen Kreisläufe zurückzuführen, als verbraucht wird.

Ob der aggressive Umbau und die Balance zwischen massiven Ausgaben und Kosteneffizienz gelingen, dürfte sich am 28. Januar zeigen, wenn Microsoft seinen nächsten Quartalsbericht vorlegt und weitere Einblicke in die Umsetzung der Strategie gewährt.

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