Barrick Mining Aktie: IPO-Pläne beflügeln

Barrick Mining plant die Abspaltung seines Nordamerika-Geschäfts per Börsengang und profitiert von hohen Goldpreisen. Geopolitische Streitigkeiten wurden beigelegt, der Fokus liegt nun auf operativer Stabilität.

Kurz zusammengefasst:
  • Prüfung eines IPOs für nordamerikanische Vermögenswerte
  • Goldproduktionsziel von 5 Millionen Unzen bis 2029
  • Beilegung geopolitischer Konflikte in Mali
  • Aktienkurs mit starkem Plus von über 150 Prozent

Der Goldpreis jagt von Rekord zu Rekord, doch bei Barrick Mining steht aktuell die langfristige Unternehmensstrategie im Vordergrund. Mit einem neuen Zehn-Jahres-Plan und der möglichen Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts will der Konzern verborgene Werte heben. Nach der Lösung geopolitischer Probleme im Vorjahr richtet sich der Fokus der Anleger nun voll auf die operative Stabilität und anstehende Strukturmaßnahmen.

Solide Basis im Goldrausch

Das am Freitag veröffentlichte Update bestätigt das Produktionsziel von rund 5 Millionen Unzen Goldäquivalent jährlich bis zum Jahr 2029. Diese Planungssicherheit trifft auf ein historisches Marktumfeld: Mit einem Goldpreis, der die Marke von 4.300 US-Dollar je Unze durchbrochen hat, weiten sich die Gewinnmargen massiv aus. Da die nachhaltigen Gesamtkosten (AISC) stabil bei etwa 1.500 Dollar liegen, generiert der Konzern auf dem aktuellen Preisniveau einen erheblichen freien Cashflow.

Fokus auf Nordamerika

Ein zentraler Treibsatz für die jüngste Kursfantasie ist die mögliche Abspaltung der nordamerikanischen Vermögenswerte durch einen Börsengang (IPO). Das Management prüft diesen strategischen Schritt seit Anfang Dezember. Ziel ist es, Investoren gezielt Zugang zu sicheren „Tier One“-Bergbaustandorten zu bieten. Ein separates Listing könnte die Bewertungslücke schließen, die durch die höheren Länderrisiken der afrikanischen und lateinamerikanischen Portfolioteile entstanden ist.

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Belastungsfaktoren ausgeräumt

Der Konzern startet zudem geopolitisch bereinigt in das Jahr 2026. Die monatelangen Streitigkeiten um den Loulo-Gounkoto-Komplex in Mali, die den Kurs im Vorjahr bremsten, wurden Ende November beigelegt. Diese Klärung war der Startschuss für eine beeindruckende Aufholjagd: Auf Zwölf-Monats-Sicht verzeichnet das Papier ein Plus von über 150 Prozent und notiert mit einem aktuellen Kurs von 37,52 Euro nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 38,79 Euro.

Der nächste wichtige Termin steht bereits fest: Im Februar 2026 will Barrick parallel zu den Jahreszahlen konkrete Details zum Fortschritt des geplanten Nordamerika-IPOs vorlegen. Analysten bewerten die Kombination aus gelösten geopolitischen Altlasten und dem makroökonomischen Rückenwind weiterhin positiv, wobei das Überwinden der jüngsten Höchststände als nächstes technisches Signal gilt.

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