Volatus Aerospace konkretisiert seine strategische Ausrichtung auf militärische und Schwerlast-Logistik. Im Zentrum steht der Ausbau der Zusammenarbeit mit Dufour Aerospace und der Aufbau eigener Trainings- und Infrastrukturkapazitäten in Toronto. Entscheidend wird sein, ob diese Projekte künftig stabile Erlöse im wachsenden eVTOL-Frachtmarkt sichern können.
Ausbau der Dufour-Partnerschaft
Am Dienstag legte Volatus Details zur Kooperation mit der Schweizer Dufour Aerospace vor, die seit Februar 2025 besteht. Kern des Projekts ist der Einsatz hybrid-elektrischer eVTOL-Fluggeräte (Vertical Take-Off and Landing) für mittelgroße Frachtlasten, die ohne klassische Start- und Landebahnen auskommen.
Ein wichtiger operativer Schritt ist die Installation eines spezialisierten Flugsimulators am Standort Toronto. Das System wird für Pilotenausbildung und die Entwicklung von Einsatzkonzepten genutzt. Laut Unternehmen richtet sich das Projekt zunächst auf drei Nachfragefelder:
- Arktis-Einsätze: Logistik in abgelegenen nördlichen Regionen mit kaum vorhandener Pisten-Infrastruktur
- Militärische Logistik: Unterstützung von Verteidigungs- und Versorgungsketten
- Kommerzielle Anwendungen: Überwachung kritischer Infrastruktur und Lieferung von Nothilfe
Das Management betont, dass die kurzfristige Priorität auf dem Aufbau realer Einsatzfähigkeit liegt, nicht auf rein konzeptioneller Entwicklungsarbeit.
Rückenwind aus dem Verteidigungsbereich
Die strategische Fokussierung auf militärische und arktische Logistik wird durch jüngste Aufträge untermauert. Am 15. Dezember 2025 erhielt Volatus einen Verteidigungsvertrag eines NATO-Partners mit einem Volumen von bis zu 9 Millionen CAD. Der Auftrag umfasst Technologien für Aufklärung, Überwachung, Zielerfassung und -aufklärung (ISTAR).
Die Kombination aus Simulator, Tests der Dufour-Plattform und dem bestehenden NATO-Auftrag deutet darauf hin, dass das Unternehmen sich gezielt für ähnliche Verteidigungs- und Logistikprojekte positioniert, bei denen Luftfahrzeuge unter schwierigen Gelände- und Wetterbedingungen einsetzbar sein müssen.
Finanzlage und Markteinordnung
Die operativen Fortschritte erfolgen vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Umsätze. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erzielte Volatus Erlöse von 10,6 Millionen CAD, ein Plus von 60 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Bruttomarge lag in diesem Zeitraum bei 33 %.
Wichtige Kennzahlen und Entwicklungen im Überblick:
- Partnerschaftsstatus: Strategisches Update zur Kooperation mit Dufour Aerospace am 27. Januar 2026
- Neue Infrastruktur: Installation eines Pilotensimulators in Toronto
- Operativer Fokus: Pistenunabhängige Frachtlösungen für Arktis- und Militäranwendungen
- Verteidigungsauftrag: NATO-Vertrag über bis zu 9 Millionen CAD vom 15. Dezember 2025
- Q3 2025 Umsatz: 10,6 Millionen CAD (+60 % gegenüber Vorjahr)
- Aktienkurs: 0,60 CAD Schlusskurs am 27. Januar 2026
Für Anleger rückt damit die Frage in den Vordergrund, inwieweit die Kombination aus Verteidigungsverträgen, eVTOL-Plattform und neuer Trainingsinfrastruktur in einen verlässlichen operativen Cashflow überführt werden kann. Konkrete Hinweise wird voraussichtlich der weitere Auftragszugang im Verteidigungs- und Logistiksegment liefern, ebenso wie künftige Quartalsberichte zur Entwicklung von Umsatzqualität und Margen.
Volatus Aerospace-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Volatus Aerospace-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Volatus Aerospace-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Volatus Aerospace-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Volatus Aerospace: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

