Salesforce Aktie: Milliarden-Offensive läuft
Salesforce übertrifft Quartalserwartungen deutlich und startet ein massives Aktienrückkaufprogramm. Prominente Investoren wie Michael Burry steigen ein, während Analysten ein hohes Aufwärtspotenzial sehen.

Kurz zusammengefasst
- Analysten sehen Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent
- Massives Rückkaufprogramm über 50 Milliarden US-Dollar
- Michael Burry baut neue Position bei Salesforce auf
- Umsatz und Gewinn übertreffen Erwartungen deutlich
Michael Burry kauft, Analysten sehen massives Potenzial und das Management startet den Aktienrückkauf. Bei Salesforce greifen derzeit mehrere positive Faktoren ineinander. Die Investmentbank BTIG Research bestätigt nun ihr Kaufsignal.
KI-Plattform treibt Fantasie
Die Experten von BTIG Research setzen das Kursziel auf 255 US-Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent. Im Zentrum der Analyse steht die KI-Plattform Agentforce. Die Analysten erwarten hier ab dem Geschäftsjahr 2027 deutlich steigende Umsätze. Neue Premium-Funktionen wie erweiterte Sprachsteuerung sollen das Wachstum antreiben.
Der breite Markt teilt diesen Optimismus. Das durchschnittliche Kursziel aller Analysten liegt bei gut 279 US-Dollar.
Starke Zahlen und Aktienrückkäufe
Im abgelaufenen Quartal übertraf Salesforce die Erwartungen deutlich. Der Gewinn je Aktie erreichte 3,81 US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit 3,05 US-Dollar gerechnet. Parallel dazu kletterte der Umsatz zweistellig auf 11,2 Milliarden US-Dollar.
Für das laufende Jahr rechnet das Management mit weiteren Zuwächsen. Der Umsatz soll auf rund 46 Milliarden US-Dollar steigen. Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Der Vorstand hat im Februar ein gewaltiges Rückkaufprogramm über 50 Milliarden US-Dollar genehmigt.
Die Hälfte dieser Summe fließt bereits in einen beschleunigten Aktienrückkauf. Obendrein zahlt der Konzern nun eine höhere Dividende von 0,44 US-Dollar je Anteilsschein.
Prominente Investoren steigen ein
Diese Strategie lockt bekannte Investoren an. Michael Burry baut seit Mitte April eine neue Position bei Salesforce auf. Der bekannte Investor wertet die jüngsten Schwankungen im Software-Sektor offenbar als Einstiegschance. Er sieht darin kein systemisches Risiko.
Auch institutionelle Anleger stocken auf. Mirae Asset Global Investments erhöhte seine Beteiligung zuletzt auf über 250.000 Aktien. Das Marktumfeld spielt Salesforce dabei in die Karten. Cloud-Software erlebt aktuell branchenweit starken Rückenwind. Konkurrent Oracle verzeichnete kürzlich innerhalb von fünf Tagen einen Kurssprung von 29 Prozent.
Die Kombination aus Aktienrückkäufen, prominenten Neueinstiegen und einem soliden operativen Geschäft stützt den Kurs. Im laufenden ersten Quartal peilt Salesforce einen Gewinn von bis zu 3,13 US-Dollar je Aktie an. Erreicht der Konzern diese Marke, untermauert das die ehrgeizigen Ziele für das Gesamtjahr.
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