Der Pharma-Gigant Eli Lilly startet mit kräftigem Rückenwind in das Jahr 2026. Getrieben von einer frischen Kaufempfehlung und anhaltender Euphorie um die erfolgreichen Abnehmspritzen notiert der Titel an der Wall Street auf Rekordniveau. Doch ist die hohe Bewertung angesichts der ehrgeizigen Pipeline gerechtfertigt oder ist bereits zu viel Optimismus eingepreist?
Analysten heben die Daumen
Die Stimmung an der Wall Street könnte kaum besser sein. Am 3. Januar hob Zacks Research die Einstufung für Eli Lilly von „Hold“ auf „Strong-Buy“ an. Dies spiegelt eine breite Zuversicht der Experten wider: Von 27 Analysten, die das Unternehmen beobachten, rät die große Mehrheit zum Kauf. Investmentbanken wie Morgan Stanley und die Deutsche Bank schraubten ihre Kursziele zuletzt deutlich nach oben – in der Spitze bis auf 1.290 US-Dollar.
Der Gesundheitskonzern, der als erster seiner Branche die Bewertungsschwelle von einer Billion US-Dollar durchbrach, profitiert dabei von soliden Fundamentaldaten. Institutionelle Investoren halten über 82 Prozent der Anteile, was das Vertrauen der Profis in die langfristige Strategie unterstreicht.
Die Treiber: Mounjaro und Zepbound
Verantwortlich für den Höhenflug ist primär die dominante Stellung im Markt für GLP-1-Gewichtsreduktionsmedikamente. Die Blockbuster Tirzepatid – vermarktet als Mounjaro für Diabetes und Zepbound für Adipositas – fungieren als Wachstumsmotor.
Im dritten Quartal sorgten diese Medikamente für einen Umsatzsprung von fast 54 Prozent auf 17,6 Milliarden US-Dollar. Auch unter dem Strich überzeugte der Konzern: Der Gewinn je Aktie lag mit 7,02 US-Dollar deutlich über den Erwartungen der Analysten. Diese operative Stärke erlaubte es dem Management, die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2025 anzuheben.
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Pipeline sorgt für Fantasie
Anleger blicken jedoch nicht nur auf aktuelle Verkaufszahlen, sondern auf das, was kommt. Eli Lilly bereitet sich auf entscheidende Produktlaunches vor, die die Marktführerschaft festigen sollen:
- Orforglipron: Ein orales GLP-1-Medikament, das bereits im März oder April 2026 zugelassen werden könnte. Die Tablette gilt als Schlüssel, um Patienten zu erreichen, die Spritzen ablehnen.
- Retatrutide: Ein neuer Wirkstoff, der in Studien durchschnittliche Gewichtsverluste von fast 29 Prozent zeigte.
- Produktion: Um Lieferengpässe zu vermeiden, investiert der Konzern sechs Milliarden US-Dollar in neue Fertigungsanlagen.
Dass das Management von der eigenen Zukunft überzeugt ist, zeigt auch die Dividendenpolitik. Die Quartalsausschüttung wurde zuletzt um 15 Prozent angehoben – das elfte Jahr mit einer Steigerung in Folge.
Eli Lilly geht damit bestens gerüstet in das neue Jahr. Mit der möglichen Zulassung der oralen Abnehm-Pille im Frühjahr und dem Ausbau der Pipeline positioniert sich der Konzern klar gegen den Hauptkonkurrenten Novo Nordisk. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob die Markteinführungen reibungslos gelingen und die Produktionskapazitäten mit der immensen Nachfrage Schritt halten können.
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