Der Kurseinbruch bei The Trade Desk verschärft sich dramatisch. Die Aktie des Werbe-Technologie-Spezialisten stürzt auf den tiefsten Stand seit Jahren und notiert nahe 37 Dollar – ein Minus von fast 70 Prozent seit Ende 2024. Mehrere Großbanken senken ihre Kursziele, während sich das Wachstum des Unternehmens deutlich verlangsamt.
Historischer Wertverlust beschleunigt sich
Die Talfahrt hat sich zu Jahresbeginn 2026 nochmals verschärft. Allein in der vergangenen Woche verlor die Aktie weitere 7 Prozent. Der aktuelle Kurs liegt nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 35,65 Dollar – vom Höchststand bei 126,20 Dollar ist kaum noch etwas übrig. Die Marktkapitalisierung schrumpfte auf rund 18 Milliarden Dollar.
Technisch befindet sich die Aktie in einem Abwärtssog, bei dem eine Unterstützung nach der anderen nachgibt. Investoren ziehen sich zurück, während fundamentale Probleme die Bewertung unter Druck setzen.
Wall Street dreht skeptisch
Die Stimmung unter Analysten kippt. Cantor Fitzgerald, Wolfe Research und Guggenheim haben ihre Erwartungen nach unten korrigiert und Kursziele gesenkt. In einer aktuellen Einschätzung vom 11. Januar stufen Analysten die Aktie trotz des massiven Kursrückgangs lediglich mit „Hold“ ein. Grund: Das Chance-Risiko-Verhältnis hat sich verschlechtert.
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Das Kernproblem liegt in der operativen Entwicklung. Das Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten 2025 verlangsamte sich auf 20 Prozent – nach 27 Prozent im Vorjahr. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb: Amazon Ads integriert mittlerweile Netflix-Inventar, während Google und Instagram ihre KI-gestützten Werbetools ausbauen. The Trade Desk verliert an Alleinstellungsmerkmal.
Bewertung bleibt hoch
Trotz des Kurssturzes liegt das KGV noch bei etwa 43. Für ein Unternehmen mit nachlassendem Wachstum und zunehmender Konkurrenz wirkt diese Bewertung ambitioniert. Die großen „Walled Gardens“ wie Amazon und Google greifen das Geschäftsmodell der unabhängigen Demand-Side-Plattform direkt an – eine Entwicklung, die Investoren zunehmend nervös macht.
Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob das Management wirksame Gegenstrategien präsentieren kann. Bis dahin dürfte die Aktie anfällig für weitere Abgaben bleiben. Die Marke von 35 Dollar steht im Fokus – ein Bruch könnte zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen.
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