Andritz Aktie: China-Großauftrag fix

Der Technologiekonzern Andritz stärkt seine Position in China mit einem Großprojekt für die Titanindustrie und baut gleichzeitig sein europäisches Servicegeschäft aus. Die Auftragslage bleibt robust.

Kurz zusammengefasst:
  • Neues Präzisionswalzwerk für chinesische Titanindustrie
  • Eröffnung eines neuen Service-Standorts in Deutschland
  • Starker Auftragseingang von 8,9 Milliarden Euro
  • Umsatzziele für 2026 liegen bei 8,0 bis 8,3 Milliarden

Andritz untermauert seine Position im chinesischen Wachstumsmarkt für Spezialmetalle mit einem neuen Großprojekt für die Titanindustrie. Parallel dazu festigt der Konzern sein europäisches Servicegeschäft durch einen neuen Standort in Deutschland. Inmitten laufender Kapazitätsanpassungen stellt sich die Frage: Reichen diese Impulse aus, um die ehrgeizigen Ziele für 2026 zu stützen?

Technologischer Vorsprung in Fernost

Der Konzern liefert ein Präzisions-Kaltwalzwerk an einen führenden Akteur der chinesischen Titanbranche. Die Anlage ist auf die Verarbeitung von Titan- und Nickellegierungen spezialisiert und soll ab April 2027 den Betrieb aufnehmen. Technologisch setzt das Unternehmen dabei auf eine spezielle Viersäulenbauweise sowie das hauseigene „Shape-Tronic-System“, um eine präzise Bandformregelung im Dauerbetrieb sicherzustellen.

Andritz

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Zwar blieb das genaue Auftragsvolumen ungenannt, doch die wirtschaftliche Relevanz spiegelt sich in den bereits verbuchten Auftragseingängen des vierten Quartals 2025 wider. Ergänzend zum Anlagengeschäft baut der Konzern seine Präsenz in Deutschland aus:

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  • Neuer Service-Hub: Eröffnung des Standorts Emmendingen für Kessel- und Rosttechnologien.
  • Auftragslage: Starker Auftragseingang von 8,9 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2025.
  • Effizienz: Ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,13 signalisiert eine solide Auslastung.

Prognose und Marktentwicklung

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 strebt das Management einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro an. Die operative Marge (EBITA) soll dabei in einem Korridor von 8,7 bis 9,1 Prozent stabil bleiben. Während der Bereich Hydropower als Wachstumstreiber gilt, erfordern die Sparten Pulp & Paper sowie Metals weiterhin Kapazitätsanpassungen an das aktuelle Marktumfeld.

An der Börse reflektiert der aktuelle Kurs von 72,75 Euro die langfristige Zuversicht; auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel ein Plus von 25 Prozent. Damit notiert das Papier weiterhin deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 64,12 Euro, hat jedoch gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von Anfang Februar (76,65 Euro) leicht korrigiert.

Die nächste Bewährungsprobe steht am 5. März 2026 an. Mit der Veröffentlichung der finalen Jahresergebnisse für 2025 wird das Management voraussichtlich konkrete Details zur Umsetzung der Kapazitätsanpassungen und zur weiteren Entwicklung der Großprojekte vorlegen.

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