BioNTech Aktie: Nächster Prüfstein

Der Impfstoffpionier stellt am 10. März seine Jahreszahlen vor. Im Fokus stehen die Entwicklung der Comirnaty-Umsätze und der Fortschritt beim strategischen Umbau zur Onkologie-Firma.

Kurz zusammengefasst:
  • Quartalszahlen und Ausblick am 10. März 2026
  • Strategischer Fokus auf Onkologie-Pipeline
  • Sieben wichtige Studienergebnisse für 2026 geplant
  • Solide Liquidität von rund 17,2 Milliarden Euro

BioNTech steuert auf den nächsten Termin zu, der für die Bewertung der Strategie entscheidend werden dürfte: Am 10. März legt das Unternehmen Zahlen vor und gibt ein Update. Im Mittelpunkt steht weniger das Vergangene als die Frage, wie schnell und wie teuer der Umbau zur Onkologie-Firma vorankommt.

Zahlen am 10. März – worauf es ankommt

BioNTech will die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 am 10. März 2026 veröffentlichen. Dazu ist eine Telefonkonferenz samt Webcast um 13:00 Uhr MEZ angesetzt.

BioNTech

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Spannend wird dabei vor allem die Einordnung: Wie entwickeln sich die Erlöse mit dem Covid-19-Impfstoff Comirnaty, und wie konkret wird der Ausblick für 2026? Das Unternehmen selbst rechnet mit einem modesten Rückgang der Comirnaty-Umsätze gegenüber 2025 – ein Hinweis darauf, dass die Impfstoff-Nachfrage sich weiter normalisiert.

Der Umbau zur Onkologie-Story

Der strategische Fokus hat sich klar verschoben: Weg von pandemiegetriebenen Impfstoff-Erträgen, hin zu einer breiten Onkologie-Pipeline. Auf der J.P.-Morgan-Healthcare-Konferenz im Januar stellte BioNTech laut eigenen Unterlagen einen ambitionierten Fahrplan vor: sieben späte Daten-Readouts in 2026 und das Ziel, bis Jahresende 15 Phase-3-Studien laufen zu haben.

Genau hier wird die einzige rhetorische Frage für Anleger konkret: Wie viel Tempo steckt wirklich in der Pipeline – und was kostet es? Die Antwort liefert BioNTech indirekt über zwei Punkte: die Entwicklung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben (R&D) und die Zeitpläne für die angekündigten Meilensteine.

Zu den genannten Schlüsselprojekten gehören unter anderem:
Pumitamig (VEGFA/PD-L1 bispezifischer Antikörper, Partner: Bristol Myers Squibb), Phase 3 in China bei triple-negativem Brustkrebs (First-Line)
BNT113, mRNA-Krebsimmuntherapie mit FDA-Fast-Track-Status (Januar) bei HPV16-positivem Kopf-Hals-Krebs
Trastuzumab pamirtecan (T-Pam), Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in Phase 3 bei HER2-low Brustkrebs und Phase 2 bei HER2-exprimierendem Endometriumkarzinom
Gotistobart, Immunmodulator in Phase 3 bei squamösem NSCLC, zudem FDA-Orphan-Drug-Status (Januar)
Autogene cevumeran, mRNA-Krebsimmuntherapie in Phase 2 bei Darmkrebs

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Laut der J.P.-Morgan-Präsentation laufen zudem mehr als 25 Phase-2- oder Phase-3-Studien, und für 2026 sind sechs weitere Phase-3-Starts geplant.

Kapitalpolster, Signale aus dem Markt

Für den Umbau ist Liquidität zentral – und hier steht BioNTech solide da: Auf der Konferenz im Januar nannte das Unternehmen rund 17,2 Mrd. Euro an Cash, Cash-Äquivalenten und Wertpapieranlagen.

Gleichzeitig gab es zuletzt auch Bewegung bei Investoren und im Management. Laut MarketBeat trennte sich Primecap Management diese Woche von 130.700 Aktien. Und organisatorisch baut BioNTech weiter um: Kylie Jimenez rückt zum 1. März 2026 als Chief People Officer in den Vorstand auf – passend zum Plan, die Organisation für eine Multi-Produkt-Onkologie-Ausrichtung zu skalieren.

An der Börse zeigt sich der Titel derweil angeschlagen: Auf 30 Tage liegt BioNTech mit -6,5% im Minus (aktueller Kurs: 92,80 Euro).

Zum Termin am 10. März dürften dann vier Punkte den Ton setzen: der konkrete Comirnaty-Trend samt 2026er Ausblick, die Höhe der R&D-Ausgaben, belastbare Zeitpläne für die sieben Daten-Meilensteine – und der Fortschritt bei der geplanten BLA-Einreichung für T-Pam beim HER2-exprimierenden Endometriumkarzinom.

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