Samsung Electronics setzt im Rennen um KI-Speicherchips ein deutliches Ausrufezeichen und treibt den Aktienkurs auf ein neues Allzeithoch. Dahinter steckt eine offensive Preisstrategie für die nächste Generation der High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM4). Kann Samsung durch diesen technologischen Vorsprung seine Margen im Halbleitergeschäft nachhaltig steigern?
Die Aktie kletterte heute im Tagesverlauf auf einen Spitzenwert von 190.900 Won. Damit erreicht der Technologiekonzern eine Marktkapitalisierung von über 1.236 Billionen Won (rund 876 Milliarden US-Dollar). Auslöser für den Optimismus sind Berichte über die Preisverhandlungen für die neuen HBM4-Module. Samsung fordert laut Medienberichten rund 700 US-Dollar pro Einheit – ein Aufschlag von 20 bis 30 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration HBM3E.
Exklusivität für Nvidia-Plattform?
Samsung ist der erste Hersteller, der die Massenproduktion und Auslieferung von HBM4-Speichern gestartet hat. Diese Chips sind eine kritische Komponente für Nvidias kommende KI-Plattform „Vera Rubin“. Marktbeobachter werten den frühen Produktionsstart als Signal, dass Samsung seine Position in der Lieferkette für High-End-KI-Hardware deutlich gefestigt hat. Es wird spekuliert, dass das Unternehmen bei den leistungsstärksten Versionen dieser Prozessoren sogar als Exklusivlieferant fungieren könnte.
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Mit dem jüngsten Kursanstieg festigt Samsung seinen Platz unter den 15 wertvollsten Unternehmen weltweit. Im Halbleitersektor rangiert der Konzern nun in einer Reihe mit Nvidia und TSMC. In Asien weist lediglich der Auftragsfertiger TSMC eine höhere Bewertung auf.
Analysten heben Kursziele an
Die positiven Entwicklungen veranlassen erste Institute bereits zu deutlichen Anpassungen ihrer Prognosen. Die Investmentbank Nomura hob ihr Kursziel für Samsung auf 290.000 Won an und verwies dabei auf den frühen Marktstart von HBM4 sowie das Potenzial für höhere Durchschnittsverkaufspreise.
Die Konsensschätzungen für den operativen Gewinn im Jahr 2026 wurden infolgedessen nach oben korrigiert. Die Erwartung einer anhaltend hohen Nachfrage nach KI-fähigen Speichern, die das begrenzte Angebot übersteigt, bleibt der zentrale Treiber für die Bewertung. Damit positioniert sich Samsung erfolgreich als Profiteur des anhaltenden KI-Booms in der Hardware-Industrie.
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