UBS Aktie: Vielversprechender Fortschritt
Die Deutsche Bank bestätigt ihr Kaufvotum für UBS mit einem Kursziel von 39 Franken, obwohl die Bank mit gegensätzlichen Trends in ihren Geschäftsbereichen und regulatorischen Fragen konfrontiert ist.

Kurz zusammengefasst
- Kaufempfehlung mit Kursziel von 39 Franken
- Gegensätzliche Trends in Geschäftsbereichen
- Fortschritte bei der Credit-Suisse-Integration
- Erstquartalszahlen Ende April erwartet
Die Deutsche Bank bekräftigt ihr Kaufvotum für UBS mit einem Kursziel von 39 Franken — und das trotz eines Marktumfelds, das die Schweizer Bank gleich auf mehreren Ebenen fordert. Analyst Benjamin Goy sieht die Bewertung als attraktiv, rechnet aber mit einer klaren Verschiebung zwischen den Geschäftsbereichen.
Investmentbank federt Vermögensverwaltung ab
Goys Gewinnschätzungen je Aktie bleiben stabil, entstehen aber aus einem Gleichgewicht gegensätzlicher Kräfte: Die Prognosen für das Global Wealth Management sinken, während er für das Investmentbankgeschäft höhere Erträge erwartet. Hintergrund ist unter anderem, dass UBS sein S&P-500-Jahresendziel für 2026 Anfang April auf 7.500 Punkte gesenkt hat — von zuvor 7.700. Als Grund nannte die Bank anhaltend erhöhte Ölpreise infolge des Nahostkonflikts, die das Wachstum belasten und Zinssenkungen der Fed verzögern dürften.
Trotzdem hält UBS an seiner Gewinnprognose für den S&P 500 von 310 Dollar je Aktie fest. Die Erwartung: Sobald die Kriegseffekte nachlassen, dürften solides Gewinnwachstum, eine unterstützende Fed und die KI-Monetarisierung wieder tragen.
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Private Credit neu verpackt
Parallel arbeitet UBS an einem strukturierten Produkt, das Anteile an acht Private-Credit-Fonds in Schuldtitel umwandelt. Die Asset-Management-Sparte Unified Global Alternatives plant den Verkauf von 500 Millionen Dollar dieser Papiere, von denen 375 Millionen Dollar durch einen Versicherer gegen Ausfall abgesichert sind — ausreichend für ein A2-Rating von Moody’s. Das öffnet das Produkt für Investoren, die auf Investment-Grade-Engagements beschränkt sind, und passt zur branchenweiten Tendenz hin zu besicherten Fondsstrukturen, da Ausschüttungen aus Private-Credit-Strategien zuletzt langsamer geworden sind.
CS-Integration und der 29. April
Ein weiterer Aspekt, den Goy im Blick hat: Im April dürfte es mehr regulatorische Klarheit über die Schweizer „Too Big To Fail“-Reformen geben — ein Thema, das UBS seit der Credit-Suisse-Übernahme begleitet. Die Integration selbst schreitet voran: Rund 85 Prozent der Schweizer Konten sind bereits migriert, die kumulierten Bruttokosteneinsparungen erreichen 10,7 Milliarden Dollar. Das Synergieziel wurde zuletzt auf 13,5 Milliarden Dollar angehoben.
Den nächsten konkreten Hinweis, wie gut operative Stärke und regulatorischer Gegenwind zusammenpassen, liefern die Erstquartalszahlen am 29. April 2026. Das Management peilt für 2026 eine Eigenkapitalrendite (RoCET1) von rund 15 Prozent als Jahresend-Exit-Rate an.
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