AMD Aktie: Millionenmarke geknackt
AMD erreicht erstmals über eine Million Tokens pro Sekunde in KI-Benchmarks und kündigt Preiserhöhungen an, während der Blick auf die Quartalszahlen Ende April gerichtet ist.

Kurz zusammengefasst
- Erstmals über eine Million Tokens pro Sekunde
- Neun Partner bei Benchmark-Einreichung beteiligt
- Preiserhöhungen für Consumer-CPUs um bis zu 15%
- Quartalszahlen mit 32% Umsatzwachstum erwartet
AMD hat beim MLPerf Inference 6.0 Benchmark erstmals die Schwelle von einer Million Tokens pro Sekunde überschritten — und das gleich auf mehreren Modellen. Das Ergebnis kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger bereits auf die Quartalszahlen Ende April schielen und der Halbleitersektor unter makroökonomischem Druck steht.
Was die Benchmark-Ergebnisse bedeuten
Die Marke von einer Million Tokens pro Sekunde fiel auf dem Llama 2 70B in den Server- und Offline-Benchmarks sowie auf dem GPT-OSS-120B im Offline-Betrieb — alles auf AMD Instinct MI355X GPUs im Mehrknotenverbund mit bis zu zwölf Nodes. AMD testete dabei nicht nur bekannte Modelle mit schnellerer Hardware, sondern trat erstmals in neuen Kategorien an, darunter Text-zu-Video und Vision-Language-Modelle.
Neun Partner reichten gemeinsam mit AMD Ergebnisse ein: Oracle, Cisco, Dell, Giga Computing, MangoBoost, MiTAC, HPE, Supermicro und Red Hat. Das entspricht dem bisherigen Rekord für eine einzelne Einreichungsrunde und signalisiert eine wachsende kommerzielle Reife des Ökosystems.
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Nvidia dominiert weiterhin — besonders mit der neuen Blackwell-Ultra-Hardware bei den frischen Benchmark-Kategorien. AMD schließt den Abstand jedoch durch Software-Optimierungen auf bestehender Hardware. Mit der geplanten MI400-Serie auf Basis der CDNA-5-Architektur und der Helios-Rack-Lösung hat AMD die nächste Ausbaustufe bereits angekündigt.
Preiserhöhungen und der Blick auf April 28
Parallel zur KI-Offensive zieht AMD die Preise für Consumer-Prozessoren um bis zu 15 Prozent an. Hintergrund: Die Fertigungskapazitäten werden zunehmend für Rechenzentrum-Chips reserviert, das margenstarke Kerngeschäft. Der Konsumermarkt rückt damit strukturell in den Hintergrund.
Am 28. April legt AMD die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden Dollar — ein Wachstum von etwa 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wenngleich sequenziell unter dem Q4-Niveau. Rückenwind kommt vom 60-Milliarden-Dollar-GPU-Liefervertrag mit Meta Platforms, der bis zu sechs Gigawatt umfasst; die erste Gigawatt-Tranche soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen. Von den 40 Analysten, die AMD abdecken, vergeben 29 ein Kaufvotum, zehn ein „Hold“ — bei Kurszielen zwischen 220 und 365 Dollar.
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