Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Applied Materials konnte die Erwartungen der Wall Street deutlich übertreffen. Getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur und einer Verknappung bei Speicherchips legte der Halbleiterausrüster am Donnerstag überzeugende Quartalsergebnisse vor – und einen Ausblick, der die Anleger aufhorchen ließ.
Vorbörslich schoss die Aktie um über 11 Prozent nach oben. Das Unternehmen profitiert dabei von zwei Trends gleichzeitig: Zum einen investieren Tech-Konzerne massiv in KI-Rechenzentren, was die Nachfrage nach hochmoderner Chip-Fertigungsausrüstung antreibt. Zum anderen führt die Knappheit bei Speicherchips dazu, dass Hersteller ihre Produktionskapazitäten ausbauen müssen – gute Nachrichten für Applied Materials, die genau diese Fertigungsanlagen liefern.
Prognose überzeugt die Märkte
Besonders der optimistische Ausblick für die kommenden Quartale sorgte für Begeisterung. Das Management signalisierte, dass die starke Nachfrage anhalten dürfte. Während viele Marktteilnehmer nach dem jüngsten KI-Hype bereits eine Abkühlung befürchtet hatten, zeigt sich hier das Gegenteil: Die Investitionen in Chip-Infrastruktur bleiben hoch.
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Am Freitag startete die Aktie mit einem Plus von rund 14 Prozent in den Handel. Damit gehört Applied Materials zu den stärksten Titeln des Tages – und das in einem Marktumfeld, das ansonsten eher verhalten agiert. Denn trotz leicht gesunkener Inflationszahlen bleiben die US-Börsen insgesamt verhalten. Der Dow Jones verlor 0,3 Prozent, der S&P 500 und Nasdaq gaben ebenfalls leicht nach.
Vom Gesamtmarkt abgekoppelt
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Während der breite Markt vor dem langen Wochenende zurückhaltend agiert und Anleger nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten keine baldigen Zinssenkungen mehr erwarten, läuft es bei Applied Materials wie geschmiert. Das Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass Einzeltitel auch in schwierigen Phasen glänzen können – vorausgesetzt, die fundamentale Story stimmt.
Interessant auch der Blick auf andere Tech-Werte: Arista Networks, ebenfalls ein Profiteur des KI-Booms, sprang um 8 Prozent nach oben. Die Netzwerkausrüster bestätigten ihre Margenprognose trotz gestiegener Speicherchip-Preise. Das zeigt: Die Nachfrageseite ist stark genug, um auch höhere Kosten zu verkraften.
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