Energy Fuels bekommt gleich von zwei Seiten Unterstützung: Zum einen treibt ein politischer Rückenwind die Stimmung für Rohstoff- und Energietitel, zum anderen sorgen neue Analysten-Kommentare für Bewegung. Am Montag sprang der Kurs um 8,8% auf 23,08 US-Dollar.
Doch wie viel davon ist kurzfristiger News-Impuls – und was steckt operativ dahinter?
- Kursimpuls: +8,8% am Montag (Schlusskurs: 23,08 US-Dollar)
- Politik-Faktor: Berichte über geplante Deregulierung in den USA
- Analysten: Hochstufung bei Roth MKM, höhere Kursziele bei B. Riley und H.C. Wainwright
- Nächster Termin: Jahreszahlen 2025 werden um den 23. Februar erwartet
Rückenwind aus Washington
Für Auftrieb sorgten Berichte, wonach die US-Regierung die „Endangerment Finding“ der Umweltbehörde EPA aus dem Jahr 2009 zurückdrehen will. Diese Einstufung bildet eine wichtige rechtliche Grundlage für CO₂-Regulierungen. Allein die Aussicht auf weniger regulatorischen Druck löste eine Rally bei klassischen Energie- und Rohstoffwerten aus.
Auch wenn die direkte Wirkung vor allem den fossilen Bereich betrifft, zog die Deregulierungs-Story die Bewertungen im gesamten Sektor der Rohstoffförderung mit nach oben – inklusive Uran- und Seltene-Erden-Anbietern wie Energy Fuels. Anleger preisen damit ein freundlicheres Umfeld für US-basierte Förder- und Verarbeitungsunternehmen ein.
Analysten drehen vorsichtiger
Parallel zur Kursbewegung hat sich auch der Ton bei Analysten verändert. Roth MKM stufte die Aktie zuletzt von „Sell“ auf „Neutral“ hoch und hob das Kursziel von 13,00 auf 15,50 US-Dollar an. Das signalisiert weniger Skepsis und verweist auf bessere kurzfristige Impulse.
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Andere Häuser bleiben offensiver: B. Riley erhöhte das Kursziel auf 27,00 US-Dollar und bekräftigte „Buy“. H.C. Wainwright hielt an 26,75 US-Dollar fest. In Summe liegt die Analysten-Einschätzung laut Ausgangstext bei „Moderate Buy“, getragen vor allem von den Plänen im Bereich seltener Erden.
Übernahme und Zahlen im Blick
Jenseits der Politik-Schlagzeilen arbeitet das Unternehmen an seiner strategischen Erweiterung. Am 20. Januar meldete Energy Fuels eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Australian Strategic Materials Ltd (ASM). Der Deal bewertet das Eigenkapital von ASM mit rund 447 Mio. AUD (etwa 299 Mio. US-Dollar). Ziel ist eine integrierte „Mine-to-Metal“-Lieferkette für Seltene Erden, um weniger auf Verarbeitungskapazitäten außerhalb verbündeter Länder angewiesen zu sein.
Der nächste konkrete Prüfstein folgt mit den Zahlen: Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 werden gegen Ende Februar erwartet, ungefähr um den 23. Februar. Im dritten Quartal 2025 hatte Energy Fuels einen Nettoverlust ausgewiesen. Gleichzeitig bleibt laut Text das Umsatzwachstum aus Uranverkäufen ein zentraler Punkt, an dem Investoren die Umsetzung der Doppelstrategie aus Uran und Seltenen Erden messen dürften.
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