Die Aktie des Göppinger Softwareanbieters TeamViewer befindet sich in einer kritischen Marktphase und notiert in unmittelbarer Nähe zum 52-Wochen-Tief. Nach einer langanhaltenden Abwärtsbewegung richten sich nun alle Blicke auf die kommende Woche. Gelingt dem Unternehmen mit den anstehenden Geschäftszahlen die langersehnte Stabilisierung oder droht ein Rutsch auf neue Tiefststände?
- Termin: Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen am 10. Februar 2026.
- Trend: Kursverlust von rund 52 % auf Sicht von 12 Monaten.
- Chart: Kurs notiert mit 5,45 Euro nur knapp über dem Jahrestief.
Fokus auf Ausblick und Strategie
Die Marktteilnehmer warten primär auf die geprüften Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 2025, wobei der Blick der Börse längst in die Zukunft gerichtet ist. Entscheidend für die kurzfristige Kursreaktion dürfte vor allem der Ausblick des Managements für das laufende Geschäftsjahr 2026 sein. Investoren erhoffen sich hier klare Signale, dass die strategischen Initiativen greifen.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Großkundensegment (Enterprise). Eine positive Entwicklung in diesem Bereich könnte als notwendiger Katalysator für eine Trendwende fungieren. Zudem wird die Margenentwicklung genau analysiert werden, da sie als zentraler Indikator für die operative Effizienz und Kostendisziplin des Konzerns gilt.
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Chartbild bleibt angespannt
Die technische Verfassung der Aktie spiegelt die Nervosität wider. Mit einem Schlusskurs von 5,45 Euro am Dienstag trennen das Papier nur wenige Cents vom 52-Wochen-Tief bei 5,41 Euro. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt, was sich auch im Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt zeigt, der aktuell bei 7,91 Euro verläuft.
Allerdings deutet der RSI (Relative Strength Index) mit einem Wert von 27,6 auf eine überverkaufte Situation hin. Dies könnte kurzfristig Raum für eine technische Gegenbewegung bieten, sofern die fundamentalen Daten überzeugen.
Entscheidender Termin im Februar
Am 10. Februar 2026 wird sich zeigen, ob TeamViewer das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen kann. Neben den reinen Zahlenwerken für das vierte Quartal und das Gesamtjahr bietet die geplante Analystenkonferenz dem Management die Bühne, Details zur strategischen Ausrichtung zu präzisieren. Sollte der Ausblick enttäuschen, dürfte die Unterstützung beim Jahrestief ernsthaft getestet werden.
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