Der indische Aktienmarkt erlebte heute einen volatilen Handelstag. Nach einem freundlichen Start drehte die Stimmung am Mittag ins Negative, getrieben durch Gewinnmitnahmen und Sorgen über steigende Energiekosten. Kann der Markt die wichtige Unterstützung bei 25.500 Punkten verteidigen?
Der Nifty 50 gab seine anfänglichen Gewinne vollständig ab und notierte zuletzt rund 0,8 % tiefer bei etwa 25.600 Punkten. Auch der BSE Sensex spiegelte diesen Rückgang wider und verlor über 600 Zähler. Händler nutzten das Niveau nahe dem Widerstand bei 25.800 Punkten gezielt für Profit-Taking, nachdem die Indizes in den vorangegangenen drei Sitzungen um gut 1,4 % zugelegt hatten.
Zusätzlicher Druck kam vom Rohölmarkt. Der Preis für Brent-Öl stieg aufgrund geopolitischer Spannungen im Nahen Osten um knapp 4 % auf über 70,50 US-Dollar pro Barrel. Da Indien den Großteil seines Energiebedarfs importiert, reagiert die Binnenwirtschaft traditionell sensibel auf steigende Treibstoffkosten.
IT-Sektor als Stütze gegen Finanz-Schwäche
Innerhalb des Marktes zeigt sich heute eine deutliche Divergenz. Während Schwergewichte aus dem Finanzsektor wie die HDFC Bank und die ICICI Bank nach ihrer jüngsten Outperformance unter Verkaufsdruck standen, erregte die Technologiebranche Aufmerksamkeit als robuster Puffer.
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Aktien von Infosys und TCS profitierten von positiven Vorgaben der US-Tech-Börsen und notierten im grünen Bereich. Weniger Widerstandskraft zeigten hingegen Energieaktien. Trotz der höheren Ölpreise belastete das allgemein negative Sentiment auch Konglomerate wie Reliance Industries, die eine der wichtigsten Positionen im indischen Markt einnehmen.
Langfristiger Ausblick bleibt konstruktiv
Trotz der aktuellen Volatilität am Donnerstag und einer negativen Jahresperformance des iShares MSCI India ETF (INDA) von etwa 1,75 % bleibt das institutionelle Interesse bestehen. Goldman Sachs bekräftigte zuletzt seine optimistische Einschätzung für indische Äquitäten und sieht den Nifty bis Ende 2026 bei 29.000 Punkten. Als Grund nennen die Analysten stabilisierte Unternehmensgewinne und die strukturelle Wachstumsgeschichte des Landes.
Kurzfristig entscheidet sich die Richtung an der Unterstützungszone bei 25.500 Punkten. Ein Unterschreiten dieser Marke könnte eine längere Konsolidierungsphase einleiten. Am morgigen Freitag liefern zudem die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMI) neue fundamentale Anhaltspunkte für die konjunkturelle Lage.
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