Bitcoin reagiert derzeit empfindlich auf große Schlagzeilen von außen – und genau das hat sich am Samstag wieder gezeigt. Berichte über militärische Aktionen mit Bezug zu den USA, Israel und Iran lösten im Kryptomarkt eine breite Verkaufswelle aus. Damit rückt erneut in den Fokus, wie stark der Kurs von geopolitischen und makroökonomischen Impulsen getrieben wird.
Warum der Markt so schnell dreht
Kryptomärkte handeln rund um die Uhr. Kommt eine Nachricht mit globaler Tragweite, spiegelt sich das oft in Echtzeit in den Preisen – anders als bei klassischen Börsen mit festen Handelszeiten. Entsprechend gerieten am Samstag nicht nur Bitcoin, sondern auch andere große Coins wie Ethereum und Solana unter Druck.
Der Rücksetzer passt zudem zu einem Muster, das Händler aus der Vergangenheit kennen: Geopolitische Eskalationen erhöhen die Risikoaversion – und ausgerechnet volatile Anlagen wie Krypto werden dann häufig zuerst reduziert.
Der Stimmungswechsel nach der ETF-Erholung
Bemerkenswert ist der Kontrast zur Wochenmitte. Noch am 26. Februar hatte eine spürbare Rally für Auftrieb gesorgt, ausgelöst durch neue Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs. Nachdem es zuvor über Wochen wechselhafte Nachfrage und teils Abflüsse gegeben hatte, zog das institutionelle Interesse zuletzt wieder an.
Ein konkretes Signal dafür: Am 25. Februar verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs laut Bericht Nettozuflüsse von 506,51 Millionen US-Dollar. Diese Nachfrage hatte die Stimmung kurzfristig stabilisiert – bis die geopolitischen Nachrichten am Wochenende den Schalter wieder umlegten.
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Gegenwind von großen Wallets und aus Washington
Parallel zu den ETF-Zuflüssen gab es aber auch Warnzeichen aus den Blockchain-Daten. Größere Bitcoin-Halter (Adressen mit 1.000 bis 10.000 BTC) sollen ihre Bestände in der zweiten Februarhälfte schrittweise reduziert haben. Über zwölf Tage seien so knapp 90.000 BTC abgebaut worden – ein Faktor, der Verkaufsdruck erzeugen und Erholungen ausbremsen kann.
Dazu kommt regulatorische Unsicherheit in den USA: Der Senat hat die geplante CLARITY Act-Regulierung zuletzt verschoben. Hintergrund sind anhaltende Differenzen zwischen traditioneller Bankenlobby und Kryptoindustrie, vor allem rund um die Regeln für Stablecoins.
Bitcoin selbst bleibt damit eher „Risiko-Asset“ als sicherer Hafen: Mit einem aktuellen Kurs von 67.469,06 US-Dollar liegt die Kryptowährung zwar über dem jüngsten 52‑Wochen-Tief, steht aber auf Sicht von 30 Tagen deutlich im Minus (‑24,37%). Entscheidend dürfte kurzfristig bleiben, ob die laufende Korrekturphase – nach dem Hoch im Oktober 2025 – an wichtigen Unterstützungszonen Stabilität findet.
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