Phoenix Solar Aktiengesellschaft gibt vorläufige Zahlen fü.


09.03.10 07:01
Meldung
 
DGAP-News: Phoenix Solar Aktiengesellschaft deutsch


Jahresergebnis/Vorläufiges Ergebnis

Phoenix Solar Aktiengesellschaft gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 bekanntCorporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
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Phoenix Solar AG gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 bekannt

* Konzernumsatz wächst auf 473 Millionen Euro; EBIT erreicht 12,2 Millionen
Euro
* Modulabsatz wächst um fast 70 Prozent und damit deutlich schneller als
der Weltmarkt
* Vorstand schlägt Dividende von 0,20 Euro je Aktie vor

Sulzemoos 09.03.2010 / Die Phoenix Solar AG, ein im TecDAX notiertes,
international führendes Photovoltaik-Systemhaus, erzielte im Geschäftsjahr
2009 auf Basis vorläufiger Zahlen einen Konzernumsatz von 473,0 Millionen
Euro, der damit am oberen Ende des prognostizierten Umsatzkorridors (430 -
480 Millionen Euro) lag. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
von 12,2 Millionen Euro erfüllte die Prognose.

Insgesamt war der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 von einem dominierenden
deutschen Markt (Weltmarktanteil 40 - 50 Prozent), einer sehr volatilen
Nachfrageentwicklung und einem unerwartet starken Rückgang der
Verkaufspreise für Photovoltaiksysteme geprägt. Das Geschäft mit
Photovoltaik-Kraftwerken litt zudem unter den Folgen der weltweiten
Finanzkrise. 'Unser flexibles Geschäftsmodell mit unseren beiden Segmenten
Komponenten & Systeme und Kraftwerke ermöglichte es uns, auf die schwierige
Marktsituation zu reagieren und Weltmarktanteile dazu zu gewinnen. Die
Phoenix Solar AG gehört zu den wenigen Solarunternehmen in Deutschland, die
2009 sowohl ein Umsatzwachstum erzielt haben als auch das Jahr profitabel
abschließen konnten', kommentiert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender
der Phoenix Solar AG.

Bester Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte
Im Berichtsjahr 2009 erzielte der Phoenix Solar Konzern auf Basis
vorläufiger Zahlen Gesamtumsatzerlöse von 473,0 Millionen Euro (Vorjahr:
402,5 Millionen Euro) und damit ein Wachstum von 17,5 Prozent. Allein das
vierte Quartal 2009 hatte daran mit 230,8 Millionen Euro einen Anteil von
fast 50 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz um
127,7 Prozent. Das vierte Quartal ist damit das bisher umsatzstärkste in
der Unternehmensgeschichte. Die abgesetzten Modulmengen konnten 2009 um
fast 70 Prozent auf 202 MWp gesteigert werden, während der Weltmarkt
lediglich um maximal 20 Prozent gewachsen sein dürfte.

Die Auslandsmärkte der Phoenix Solar AG entwickelten sich 2009 insgesamt
nur zögerlich und blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Phoenix Solar
Konzern erzielte 27,6 Millionen Euro bzw. 5,8 Prozent der
Gesamtumsatzerlöse im Ausland (Vorjahr: 159,7 Millionen Euro bzw. 39,7
Prozent).

Komponenten & Systeme-Geschäft dominiert
Ein starkes Mengen- und Umsatzwachstum konnte im Segment Komponenten &
Systeme realisiert werden. Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz im
Geschäftsjahr 2009 um 39,3 Prozent auf 299,0 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6
Millionen Euro). Das Segment Kraftwerke erzielte Gesamtumsatzerlöse von
174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 187,8 Millionen Euro) und musste aufgrund
der im Jahr 2009 schwierigen Finanzierungssituation für große
Solarkraftwerke und des Einbruchs des spanischen Marktes um 95 Prozent
einen Umsatzrückgang von 7,3 Prozent hinnehmen.

Margendruck durch gesunkene Verkaufspreise
Das EBIT auf Basis vorläufiger Zahlen beträgt 12,2 Millionen Euro (Vorjahr:
33,8 Millionen Euro). Es ist belastet durch stark gesunkene Verkaufspreise
und dem daraus resultierenden Margendruck, der auch zu Abwertungen des
Lagerbestands führte. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz)
erreichte im Geschäftsjahr 2009 daher lediglich 2,6 Prozent (Vorjahr: 8,4
Prozent). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte ein EBIT von 6,1
Millionen Euro und das Segment Kraftwerke ebenfalls 6,1 Millionen Euro, was
einer EBIT-Marge von 2,0 Prozent bzw. 3,5 Prozent entspricht.

Nach Steuern beträgt das vorläufige Konzernergebnis im Berichtszeitraum 8,6
Millionen Euro nach 23,7 Millionen Euro im Vorjahr. Es sank damit um 63,7
Prozent. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 1,28 Euro (Vorjahr: 3,63 Euro).

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2009 lag bei 53,4 Prozent (Vorjahr:
69,9 Prozent).

Vorstand schlägt Dividendenzahlung vor
Auf Basis der vorläufigen Zahlen 2009 hat der Vorstand heute beschlossen,
der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2009 in
Höhe von 0,20 Euro pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,30 Euro). Damit wird
die anlegerorientierte Dividendenpolitik fortgeführt, die sich am
Unternehmenswachstum und dem jeweiligen Geschäftsverlauf orientiert. Dieser
Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Feststellung des Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Zustimmung durch den Aufsichtsrat.

Sehr gute Auftragslage für das erste Halbjahr 2010
Am 1. Januar 2010 lag der Auftragsbestand bei 296 Millionen Euro (Vorjahr:
112 Millionen Euro). Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand
stieg um 119 Prozent von 107 Millionen Euro am Jahresanfang 2009 auf 234
Millionen Euro, wovon 183 Millionen Euro auf das Segment Komponenten &
Systeme und 51 Millionen Euro auf das Segment Kraftwerke entfallen.

Entwicklung im ersten Quartal 2010
Der schneereiche und kalte Winter im bisherigen Verlauf des ersten Quartals
2010 hemmte die Auslieferungen und die Bautätigkeit. Die große Nachfrage
auf den europäischen Märkten führte aber zu einem gegenüber dem
Jahreswechsel weiteren Anstieg des Auftragsbestands. Mit ansteigenden
Temperaturen konnte die Bautätigkeit für Kraftwerke wieder aufgenommen
werden und die Auslieferungen im Segment Komponenten & Systeme sprangen an.

Entwicklung des Jahres 2010
Im Jahr 2010 geht der Vorstand wiederum von einem stark wachsenden
Absatzvolumen, steigenden Umsätzen sowie einer verbesserten Ertragslage mit
deutlich höherem Auslandsanteil aus. Eine genaue Umsatz- und
Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2010 kann erst abgegeben werden, wenn
das endgültige Ergebnis der politischen Diskussion zur Novellierung des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland vorliegt.

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen und geprüften Konzernabschluss
2009 erscheint am 22. April 2010 in elektronischer Form und kann auf der
Internetseite www.phoenixsolar.de unter der Rubrik Investor Relations,
Finanzberichte, herunter geladen werden.


Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein
international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Auf Basis vorläufiger
Zahlen erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2009 Gesamtumsatzerlöse von
473 Millionen Euro und ein EBIT von 12,2 Millionen Euro. Phoenix Solar
entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von
Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für
Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der
Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der
konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb
und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich,
Singapur, dem Oman und Australien hat der Konzern derzeit über 300
Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im
regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse und
im Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG gelistet.

Kontakt:
Phoenix Solar AG
Anka Leiner
Investor Relations
Hirschbergstraße 8
D-85254 Sulzemoos

Tel. +49 (0) 8135 938-315
Fax: +49 (0) 8135 938-399
a.leiner@phoenixsolar.de
www.phoenixsolar.de

Amtsgericht München HRB 129117
Ust-ID Nr. DE 812868419



(c)DGAP 09.03.2010
---------------------------------
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Phoenix Solar Aktiengesellschaft
Hirschbergstraße 8
85254 Sulzemoos
Deutschland
Telefon: +49 (0)8135-938-000
Fax: +49 (0)8135-938-099
E-Mail: kontakt@phoenixsolar.de
Internet: http://www.phoenixsolar.de
ISIN: DE000A0BVU93
WKN: A0BVU9
Indizes: TecDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Hannover, Düsseldorf, München, Hamburg, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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