DGAP-News:
Solar Millennium AG deutsch
Sonstiges
Solar Millennium AG: Vorstand und Aufsichtsrat kündigen externe Überprüfung der Bilanzierungspraxis an
Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
------------------------------------
Erlangen, 22.03.2010
Der Aufsichtsrat der Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) wird der am 6.
Mai 2010 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, Deloitte, eine der
vier großen international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, mit
der Prüfung des Jahresabschlusses 2009/2010 zu beauftragen. Um alle Zweifel
oder etwaige Fragestellungen zu den die früheren Geschäftsjahre 2004/2005,
2005/2006, 2006/2007, 2007/2008 und 2008/2009 betreffenden
Konsolidierungssachverhalte restlos auszuräumen, hat der Aufsichtsrat auf
Ersuchen des Vorstands am Wochenende beschlossen, diese
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorab mit einer Sonderuntersuchung nach §
111 Abs. 2 Satz 2 AktG zu beauftragen. Ergebnis der Sonderuntersuchung wird
eine gutachterliche Stellungnahme zur Ordnungsmäßigkeit dieser
Konsolidierung sein.
---------------------------------
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Über die Solar Millennium AG:
Die Solar Millennium AG, Erlangen, ist ein global tätiges Unternehmen im
Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen
Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften
hat sich das Unternehmen auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert und in
diesem Bereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht. Solar
Millennium ist bestrebt, die Kompetenz im Bereich solarthermischer
Kraftwerke weiter auszubauen mit dem Ziel, eine nachhaltige
Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Dabei werden alle
wichtigen Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette solarthermischer
Kraftwerke abgedeckt: von der Projektentwicklung und -finanzierung über die
Technologie bis hin zum schlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen.
Solar Millennium hat in Spanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas
entwickelt und zusammen mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer
Leistung von über 2.000 Megawatt befinden sich weltweit in Planung:
Regionale Schwerpunkte sind dabei derzeit Spanien, USA, Indien, China, der
Nahe Osten und Nordafrika.
Über die Technologie:
Solarthermische Kraftwerke erzeugen aus der in Wärmeenergie umgewandelten
Sonnenstrahlung Strom. Bei einem Parabolrinnen-Kraftwerk bündeln
rinnenförmige Spiegel die einfallenden Strahlen auf ein Rohr in der
Brennlinie des Kollektors. Durch ihre Absorption wird im Rohr eine
Wärmeträgerflüssigkeit erhitzt, die im Kraftwerksblock mittels
Wärmetauscher Dampf erzeugt. Wie bei konventionellen Kraftwerken wird der
Dampf in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt. Bei Integration eines
thermischen Speichers kann der Strom planbar bereitgestellt werden. Die
Solarkraftwerke können dann auch nach Sonnenuntergang Strom erzeugen.
Für weitere Informationen:
Solar Millennium AG
Dipl.-Ing. Sven Moormann (Corporate Communications)
Dr. Stefan Eckhoff (Investor Relations)
Tel.: +49 (0)9131 9409-0
Email: presse@SolarMillennium.de / investor@SolarMillennium.de
Web: www.SolarMillennium.de
Diese Mitteilung enthält zukunftsorientierte Aussagen. Es handelt sich
hierbei nicht um Aussagen, die historische Tatsachen beschreiben, sondern
um Aussagen über Erwartungen und Ansichten der Solar Millennium AG. Diese
Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Plänen, Einschätzungen und Prognosen der
Gesellschaft. Anleger sollten sich nicht auf diese Aussagen verlassen.
Zukunftsorientierte Aussagen stehen im Kontext ihres Entstehungszeitpunkts
und ihres Entstehungsumfelds. Die Gesellschaft übernimmt keine
Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsorientierten
Aussagen auf Grund neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse zu
aktualisieren. Zukunftsorientierte Aussagen beinhalten immer Risiken und
Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren kann dazu führen, dass die
tatsächlich eintretenden Ereignisse und Entwicklungen erheblich von den
hierin enthaltenen zukunftsorientierten Aussagen abweichen.
(c)DGAP 22.03.2010
---------------------------------