Die Aktie von Bougainville Copper verlor heute 3,5 % und notierte bei 0,79 Australischen Dollar. Grund ist die Intervention der Regierung von Bougainville, die den vom Unternehmensvorstand ausgewählten strategischen Partner ablehnte. Die Mehrheitsaktionärin ordnete stattdessen Verhandlungen mit einem anderen Kandidaten an – gegen den Willen des Managements.
Regierung stoppt Partnerschaft mit CMOC
Ende Januar lehnte die Autonome Regierung von Bougainville (ABG) die chinesische CMOC Group als strategischen Partner ab, obwohl das Unternehmen diese nach einem formalen Auswahlverfahren favorisiert hatte. Die Regierung, die rund 73 % der Anteile hält, wies Bougainville Copper stattdessen an, mit der indischen Lloyds Metals & Energy Limited zu verhandeln.
Das Unternehmen bestätigte das Ende des bisherigen Partnerschaftsprozesses. Die Entscheidung verdeutlicht einen fundamentalen Interessenkonflikt zwischen Management und staatlichem Mehrheitseigner über die künftige Ausrichtung.
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Hintergrund: Kampf um die Panguna-Mine
Die ABG begründete ihre Intervention damit, keine Verwässerung ihrer Mehrheitsbeteiligung zu akzeptieren. Mit Lloyds Metals hatte die Regierung bereits im November 2025 ein unverbindliches Memorandum unterzeichnet – offenbar ohne Einbeziehung des Unternehmensvorstands.
Die Wiedereröffnung der Panguna-Mine ist für Bougainvilles wirtschaftliche Zukunft zentral. Die Mine war vor Jahrzehnten aufgrund eines Bürgerkriegs geschlossen worden. Bougainville strebt bis 2027 die Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea an – die Einnahmen aus dem Bergbauprojekt sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Die politische Einflussnahme schafft Unsicherheit über den weiteren Zeitplan und die Finanzierung des Projekts. Während der breite Markt zulegte – der S&P/ASX 200 stieg um 1,5 % auf 8.841 Punkte – belastete die ungeklärte Situation die Aktie.
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