Hensoldt weitet seine Kooperation mit der Wissenschaft aus. Am Montag unterzeichnete der Sensorik-Spezialist eine Absichtserklärung mit der Technischen Universität München zur Gründung der „TUM Security and Defense Alliance“. Die Aktie reagierte freundlich und legte im Xetra-Handel um 2,77 Prozent auf 79,90 Euro zu.
Innovationsplattform mit der TU München
Die neue Allianz soll als zentrale Innovationsplattform fungieren und Wissenschaft sowie Industrie enger vernetzen. Hensoldt übernimmt dabei die Rolle des Industriepartners, um Entwicklungen in der Sicherheits- und Verteidigungselektronik voranzutreiben. Die Zusammenarbeit baut auf der bestehenden Partnerschaft mit dem „TUM Venture Lab Aerospace/Defense“ auf, das bereits High-Tech-Spin-offs fördert.
Wichtige Entwicklungen im Überblick:
- Neue Kooperation: Gründung der „TUM Security and Defense Alliance“ mit der TU München
- Großauftrag: Über 400 Millionen Euro von KNDS Deutschland für digitale Optronik-Systeme (PUMA, LEOPARD 2 A8)
- Radarsysteme: Rund 100 Millionen Euro Auftragsvolumen von Diehl Defence für TRML-4D-Radare
- Technologie-Test: Erfolgreicher Abwurf des Lastengleiters HADIS aus A400M-Transportflugzeug
Auftragspolster wächst weiter
Die positive Kursentwicklung speist sich auch aus der robusten Auftragslage. Erst in der Vorwoche sicherte sich Hensoldt einen Großauftrag des Systemhauses KNDS Deutschland über mehr als 400 Millionen Euro. Geliefert werden digitale Optronik-Systeme für den Schützenpanzer PUMA und den Kampfpanzer LEOPARD 2 A8.
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Anfang Februar folgte ein weiterer Auftrag von Diehl Defence im Wert von circa 100 Millionen Euro. Die TRML-4D-Radare kommen im Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM zum Einsatz. Der Auftragsbestand des Konzerns entwickelt sich damit weiter positiv.
Erfolgreiches Drohnen-Experiment
Parallel zu den kommerziellen Erfolgen demonstriert Hensoldt technologische Fortschritte. Der unbemannte Lastengleiter „HADIS“ absolvierte kürzlich einen erfolgreichen Test. Das System wurde aus einem A400M-Transportflugzeug abgesetzt und bestätigte seine Einsatzfähigkeit. Diese Integration von Sensoren und Plattformen unterstreicht die Positionierung in der modernen Luftfahrttechnologie.
Geschäftsbericht steht bevor
Der gesamte Verteidigungssektor präsentierte sich am Montag in guter Verfassung. Auch andere Branchenvertreter verzeichneten Kursgewinne. Am 26. Februar wird Hensoldt voraussichtlich die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sowie den vollständigen Geschäftsbericht vorlegen. Anleger dürften dann genauere Einblicke in die operative Entwicklung erhalten.
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