Der Goldriese startet mit massiven Neuigkeiten in die Woche. Neben einem deutlichen Gewinnanstieg überrascht der Konzern mit einer drastischen Anhebung der Ausschüttung und radikalen Umbauplänen für das Nordamerika-Geschäft. Anleger fragen sich: Ist das der Startschuss für eine Neubewertung der Aktie?
Gewinnsprung und Geldregen
Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 übertrafen die Marktprognosen deutlich. Mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,04 US-Dollar ließ Barrick die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 0,85 US-Dollar weit hinter sich. Der Umsatz kletterte auf rund 6,00 Milliarden US-Dollar.
Besonders erfreulich für Aktionäre ist die direkte Beteiligung am Erfolg: Die Quartalsdividende steigt um satte 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie. Diese Anhebung ist Teil einer neuen Ausschüttungspolitik, die künftig 50 Prozent des freien Cashflows an die Investoren weitergeben soll.
Strategische Wende: Nordamerika-IPO
Doch die Finanzen sind nur ein Teil der Geschichte. Strategisch plant das Management die Abspaltung der nordamerikanischen Gold-Assets in eine eigenständige Gesellschaft („NewCo“). Ein Börsengang (IPO) dieser Einheit ist für Ende 2026 anvisiert. Ziel ist es, verborgene Werte zu heben und Bewertungsabschläge gegenüber Wettbewerbern wie Newmont zu verringern.
Begleitet wird der Umbau von personeller Klarheit: Der bisherige Interimschef Mark Hill übernimmt dauerhaft den CEO-Posten, während Helen Cai ab März als neue Finanzchefin antritt.
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Analysten sehen Potenzial
Rückenwind liefert zudem das makroökonomische Umfeld. Der Goldpreis bewegte sich am 8. Februar um die Marke von 5.033 US-Dollar pro Unze, was die Margen der Produzenten massiv stützt.
Analysten reagieren optimistisch auf das Gesamtpaket aus starken Zahlen und strategischer Neuausrichtung. J.P. Morgan rief kürzlich ein Kursziel von 68,00 US-Dollar aus, was signifikantes Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau im Bereich der 45,00 US-Dollar an der NYSE impliziert. Auch Scotiabank bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 63,00 US-Dollar.
Mit der bestätigten Führungsriege und dem klaren Fahrplan für den Nordamerika-IPO bis Ende 2026 hat Barrick die Weichen neu gestellt. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, ob das Management die ambitionierten Abspaltungspläne im angekündigten Zeitrahmen exekutieren kann.
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