Der Goldriese Newmont Mining gerät in den Sog einer breiten Korrektur am Edelmetallmarkt. Während Gold und insbesondere Silber deutlich von ihren Rekordhochs zurückkommen, kann sich auch die Aktie dem massiven Abwärtsdruck der letzten Tage nicht entziehen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Diskrepanz zur Unternehmensentwicklung: Der Kursrutsch überlagert positive Nachrichten zur Bilanzstärke, die der Konzern zeitgleich veröffentlichte.
Makroökonomischer Gegenwind
Verantwortlich für die aktuelle Schwäche ist primär das makroökonomische Umfeld. Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender sorgt für spürbare Unruhe an den Märkten. Unter dem Schlagwort „Warsh-Schock“ stellen sich Investoren auf eine straffere Geldpolitik ein, was den US-Dollar auf ein Zwei-Wochen-Hoch trieb. Da Rohstoffe meist in Dollar gehandelt werden, belastet die Währungsstärke die Notierungen von Gold und Minenaktien. Verschärft wurde die Lage durch Berichte über massive Leerverkäufe institutioneller Händler in Asien, die zu einem Einbruch beim Silberpreis führten.
Operative Stärke als Gegenpol
Ungeachtet der Markturbulenzen sendet Newmont operative Entspannungssignale. Das Unternehmen verkündete am Donnerstag den erfolgreichen Abbau von Schulden in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Damit liegt die Nettoverschuldung nun fast bei null. Mit einer Liquidität von rund 9,6 Milliarden US-Dollar – inklusive hoher Barreserven – steht der Konzern finanziell äußerst solide da.
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Zusätzlich liefert das Projekt Ahafo North in Ghana, das im Oktober 2025 die kommerzielle Produktion aufnahm, planmäßige Beiträge zur Jahresprognose. Auch auf der Kostenseite gibt es Fortschritte: Die sogenannten All-In Sustaining Costs (AISC) sanken um 3 Prozent, was die Gewinnmargen selbst bei schwankenden Metallpreisen stützt.
Chartbild trübt sich ein
Die fundamentale Stärke konnte den Abverkauf jedoch nicht stoppen. Auf Wochensicht verlor das Papier über 14 Prozent an Wert und schloss bei 108,59 US-Dollar. Der Abstand zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch hat sich damit auf fast 18 Prozent vergrößert. Kurzfristig diktiert die Volatilität der Rohstoffmärkte das Geschehen, doch der massive Schuldenabbau positioniert Newmont defensiv stark für die kommende Zeit.
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