Aventis Energy Aktie: Geschäftsergebnisse erläutert

Der Uran-Explorer Aventis Energy bereitet das erste Bohrprogramm auf seinem Corvo-Projekt seit über 40 Jahren vor. Die Kampagne soll im Februar starten und wird durch neue geophysikalische Daten gestützt.

Kurz zusammengefasst:
  • Erstes Bohrprogramm seit mehr als vier Jahrzehnten
  • Geophysikalische Daten liefern Ziele für Bohrungen
  • Fokus auf vielversprechende Manhattan Showing Zone
  • Unternehmensangaben zufolge vollständig finanziert

Aventis Energy steht vor einem entscheidenden Schritt: Erstmals will der Uran-Explorer im Athabasca-Becken ein eigenes Bohrprogramm auf dem Corvo-Projekt umsetzen. Nach Abschluss wichtiger Vorarbeiten rückt der Beginn der Kampagne näher – und damit ein potenzieller Kurstreiber. Wie gut ist das Projekt für diese Phase vorbereitet?

Geophysik liefert die Basis

Am 13. Januar 2026 meldete Aventis den Abschluss einer hochauflösenden Boden-Schwereuntersuchung (Ground Gravity Survey) auf dem Corvo-Uranprojekt. Beauftragt war MWH Geo-Surveys (Canada) Ltd., das mehr als 29 Kilometer elektromagnetische Leiterstrukturen abdeckte und über 5.000 einzelne Gravitätsmesspunkte setzte.

Ziel der Messungen ist es, Dichteanomalien zu identifizieren, die auf hydrothermale Alterationszonen hinweisen können. Solche Zonen treten häufig gemeinsam mit uranträchtigen Leitertrends auf und gelten daher als wichtige Hinweisgeber für Bohrziele.

Die nun vorliegenden geophysikalischen Daten sollen direkt in die Auswahl der ersten Bohrstandorte einfließen. Aventis versucht damit, das technische Risiko der anstehenden Kampagne zu reduzieren und die Erfolgschancen der ersten Bohrungen zu erhöhen.

Erstes Bohrprogramm seit Jahrzehnten

Parallel zur Auswertung der Messdaten hat das Unternehmen die Planung für das Debüt-Bohrprogramm abgeschlossen. Geplant ist ein skid-unterstütztes Diamantbohrprogramm über insgesamt rund 2.500 bis 3.000 Meter, verteilt auf 8 bis 10 Bohrlöcher.

Wichtige Eckpunkte:

  • Zieltiefen: Die angepeilten Uran-Zonen liegen in 200 bis 300 Metern Tiefe unter der Oberfläche.
  • Prioritätsziel: Im Fokus steht der bislang noch nie angebohrte „Manhattan Showing“, eine Oberflächenzone, aus der Gesteinsproben Uran-Gehalte von bis zu 8,10 % U₃O₈ geliefert haben sollen.
  • Historische Dimension: Es ist das erste Bohrprogramm auf dem Projektgebiet seit mehr als 40 Jahren.

Das Corvo-Projekt liegt im östlichen Teil des Athabasca-Beckens, rund 60 Kilometer östlich der McArthur-River-Mine von Cameco und etwa 45 Kilometer nordöstlich der Gemini-Mineralisierungszone von Atha Energy. Die Nähe zu etablierten Uranlagerstätten unterstreicht die geologische Relevanz der Region, auch wenn daraus noch keine Aussage zur tatsächlichen Wirtschaftlichkeit von Corvo abgeleitet werden kann.

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Die Mobilisierung der Explorationsteams in das Feldgebiet ist für Anfang Februar 2026 vorgesehen und liegt damit laut Unternehmensangaben vor dem ursprünglichen Zeitplan.

Finanzierung und Marktbild

Für das anstehende Programm sieht sich Aventis nach eigenen Angaben vollständig finanziert. Das Unternehmen trägt 100 % der Explorationskosten, um die Ausgabenverpflichtungen im ersten Jahr des Optionsabkommens mit Standard Uranium Ltd. zu erfüllen. Ende 2025 hatte Aventis mehrere Finanzierungsrunden abgeschlossen, darunter Flow-Through-Privatplatzierungen im Oktober und November.

Am Markt spiegelt sich bislang eher abwartende Haltung wider. Die Aktie notiert aktuell bei rund 0,15 Euro und liegt damit etwa 10 % im Plus seit Jahresanfang, aber deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,42 Euro. Das deutet auf eine gewisse Erholung hin, während zugleich viel zukünftige Phantasie bereits wieder ausgepreist ist.

Auffällig ist laut Originaldaten ein eher ruhiges Handelsvolumen, was darauf hindeutet, dass viele Investoren konkrete Bohrergebnisse abwarten, bevor sie größere Positionen auf- oder abbauen.

Nächste Schritte im Corvo-Projekt

Operativ konzentriert sich Aventis nun auf den Start der Bohrungen und die anschließende Auswertung der Laborergebnisse. Die wichtigsten Dienstleister sind nach Unternehmensangaben bereits beauftragt, Bohrmannschaften sollen im Januar mit dem Aufbau der Projektzufahrt beginnen, damit die ersten Bohrungen im Februar anlaufen können.

Spannend wird es, sobald erste Analysedaten aus dem Manhattan Showing und weiteren Zonen vorliegen. Sie werden wesentlich darüber entscheiden, ob das Corvo-Projekt vom Explorationspotenzial zur belastbareren Ressourcengeschichte avanciert – und ob der aktuelle Kursaufschlag durch Substanz untermauert werden kann.

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