Die Aktie des Verpackungsspezialisten schloss den Freitag bei 124,75 US-Dollar – doch hinter den Kulissen brodelt es. Neue Regulierungsmeldungen enthüllen massive Positionsaufbauten zweier Großinvestoren, die das Papier für das Jahresende neu positionieren.
Große Fische steigen ein
Das Wochenende brachte klare Signale aus der institutionellen Welt: Grantham, Mayo, Van Otterloo & Co. (GMO) stockte seine Position um satte 13% auf nun 387.318 Aktien auf. Parallel erhöhte Legal & General Group sein Engagement um 2,3% auf 142.813 Aktien. Diese Zuflüsse stehen im Kontrast zu Insider-Verkäufen im September, was gemischte Signale für Kleinanleger sendet.
Die institutionelle Beteiligung liegt damit bei beeindruckenden 88,52% – ein klares Zeichen für das Vertrauen der Profis.
Solide Zahlen, gespaltene Analysten
Die Fundamentaldaten stützen die institutionelle Zuversicht: Im dritten Quartal übertraf AptarGroup die Erwartungen mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,62 US-Dollar bei einem Umsatz von 961 Millionen US-Dollar. Die widerstandsfähigen Geschäftsbereiche Pharma-Abgabe und Verpackung glänzten trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen.
Doch wie bewerten die Experten das Potenzial? Hier klaffen die Meinungen extrem auseinander:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AptarGroup?
- KeyCorp sieht die Aktie bei 220 US-Dollar
- Raymond James korrigierte sein Ziel von 182 auf 172 US-Dollar nach unten
- Wells Fargo bleibt mit 133 US-Dollar am skeptischten
Bei einem aktuellen Kurs von 124,75 US-Dollar liegt die Aktie damit deutlich unter dem Durchschnittsziel – eine Einstiegschance oder eine Value-Falle?
Entscheidungswoche steht bevor
Kann AptarGroup die Erwartungen erfüllen? Alles hängt an der Prognose für das vierte Quartal: Die Spanne von 1,20 bis 1,28 US-Dollar Gewinn je Aktie muss erreicht werden, ideally das obere Ende. Gelingt dies nicht, droht die Aktie ihre technische Unterstützung bei 124,75 US-Dollar zu verlieren und könnte auf die Jahrestiefs zusteuern.
Für eine echte Trendwende muss die Aktie hingegen die Widerstandszone bei 130 US-Dollar durchbrechen. Ohne unmittelbare Unternehmensnews wird die kommende Woche zeigen, ob die institutionellen Zuflüsse recht behalten – oder ob die Insider mit ihren Verkäufen die bessere Nase hatten.
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