Deutsche Bank Aktie: Gewinnmitnahmen

Die Deutsche Bank-Aktie verliert nach starkem Anstieg aufgrund schwacher China-Daten und vorsichtiger Stimmung. Gleichzeitig treibt das Institut seine Digitalstrategie im Stablecoin-Zahlungsverkehr voran.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursrückgang nach Erreichen neuer Jahreshochs
  • Schwächere Konjunkturdaten aus China belasten
  • Strategische Fokussierung auf digitale Stablecoins
  • Charttechnische Analyse zeigt neutrale Signale

Nach einer starken Rally auf neue Jahreshochs gerät die Deutsche Bank Aktie zum Wochenstart spürbar unter Druck. Auslöser sind vor allem schwächere Konjunktursignale aus China und eine allgemein vorsichtigere Stimmung im Bankensektor. Parallel setzt der Konzern strategische Akzente im digitalen Zahlungsverkehr, die an der Börse heute aber kaum ins Gewicht fallen.

Die Fakten im Überblick

  • Aktueller Kurs: 32,38 € (Heute -0,40 %)
  • Rückgang letzte 7 Tage: -4,06 %
  • Plus auf 12-Monats-Sicht: rund 73 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch (39,66 €): etwa -18 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Tief (17,85 €): rund +81 %
  • Kurs nahe 50-Tage-Durchschnitt (32,35 €), RSI bei 55,9 (neutral)

Damit bleibt die Aktie trotz der jüngsten Schwäche klar im Aufwärtstrend der vergangenen zwölf Monate, zeigt kurzfristig aber Ermüdungserscheinungen nach dem starken Lauf.

Deutsche Bank

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China bremst die Stimmung

Ein wesentlicher Belastungsfaktor sind die neuen Wirtschaftsdaten aus China. Zwar legte die chinesische Wirtschaft 2025 um 5 Prozent zu, im vierten Quartal schwächte sich das Wachstum jedoch auf 4,5 Prozent ab. Für ein global vernetztes Institut wie die Deutsche Bank sind solche Signale relevant, da sie auf eine nachlassende Dynamik im Welthandel hindeuten.

Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten. Marktkommentare verweisen auf Risiken für US-Anlagen europäischer Investoren im Zuge neuer Handelsdrohungen der US-Regierung, unter anderem im Zusammenhang mit dem sogenannten Grönland-Konflikt und möglichen Zöllen. In dieser Gemengelage sinkt die Risikobereitschaft, und ein Teil der Anleger nutzt die Gelegenheit, Gewinne mitzunehmen.

Strategischer Schub durch Stablecoins

Abseits der Tagesvolatilität arbeitet die Bank an ihrer Positionierung im digitalen Zahlungsverkehr. Im Fokus stehen Stablecoins, also digitale Token, die an klassische Währungen gekoppelt sind und schnelle, grenzüberschreitende Zahlungen ermöglichen sollen.

Medienberichten zufolge kooperiert das Institut dabei mit Partnern wie Triple-A, um internationale Zahlungsströme über Stablecoins abzuwickeln. Das Management rechnet damit, dass der Anteil von Stablecoins am grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in den kommenden drei Jahren von aktuell unter einem Prozent auf 30 bis 40 Prozent steigen könnte. Gelingt diese Entwicklung, wäre das ein deutliches Wachstumssignal für das Transaction Banking – kurzfristig dominiert an der Börse aber klar die makroökonomische Nachrichtenlage.

Charttechnik: gesunde Korrektur?

Nach dem deutlichen Anstieg der vergangenen Wochen wirkt der aktuelle Rücksetzer wie eine überfällige Konsolidierung. Der Kurs liegt mit 32,38 € praktisch auf dem 50-Tage-Durchschnitt von 32,35 € und noch klar über der 200-Tage-Linie bei 29,06 €. Auch der RSI von 55,9 signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf.

Chartorientierte Anleger achten nun besonders auf die Unterstützung um 32,00 €. Solange diese Zone hält, lässt sich die Bewegung als normale Korrektur innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends einordnen. Erst ein Rutsch darunter würde aus technischer Sicht weiteres Abwärtspotenzial eröffnen und den Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 39,66 € noch einmal vergrößern.

Fazit: Zwischen Rücksetzer und Zukunftsthema

Zum Wochenstart dominieren Gewinnmitnahmen und schwächere China-Daten die Kursentwicklung der Deutschen Bank Aktie. Mittel- bis langfristig eröffnet der Vorstoß in Stablecoins und den digitalen Zahlungsverkehr jedoch zusätzliche Ertragsperspektiven im Transaction Banking. Entscheidend für die kurzfristige Richtung bleibt nun, ob die Zone um 32 € verteidigt wird und sich die globale Konjunkturstimmung wieder aufhellt.

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