AMD Aktie: Trügerische Sicherheiten

AMD übertrifft die Gewinn- und Umsatzerwartungen deutlich, doch die Prognose für das Folgequartal enttäuscht und führt zu einem deutlichen Kursverlust nach Börsenschluss.

Kurz zusammengefasst:
  • Gewinn und Umsatz deutlich über Analystenschätzungen
  • Ausblick signalisiert sequenziellen Umsatzrückgang
  • Aktie stürzt nach Handelsschluss um über 5 Prozent ab
  • Gesamtjahresbilanz 2025 ebenfalls über Erwartungen

Der Chipriese aus Santa Clara hat am Dienstag seine Quartalszahlen vorgelegt – und die fallen auf den ersten Blick beeindruckend aus. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Gewinn je Aktie auf 1,53 US-Dollar, während Analysten nur 1,09 US-Dollar erwartet hatten. Der Umsatz schoss um satte 34 Prozent auf 10,27 Milliarden US-Dollar nach oben, deutlich mehr als die prognostizierten 9,67 Milliarden US-Dollar.

Doch die Freude währte kurz. Im nachbörslichen Handel sackte die Aktie um über 5 Prozent auf 229,99 US-Dollar ab. Der Grund? Die Prognose für das laufende Quartal.

AMD

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Sequenzieller Rückgang schreckt Investoren ab

Für das erste Quartal 2026 stellt AMD Erlöse zwischen 9,50 und 10,10 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Im Jahresvergleich bedeutet das zwar ein Plus von rund 32 Prozent – im Vergleich zum Vorquartal aber einen Rückgang von etwa 5 Prozent. Genau diese sequenzielle Abschwächung sorgt für Nervosität bei den Anlegern.

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Die Zahlen kommen zu einem heiklen Zeitpunkt. Die gesamte KI-Branche steht unter Druck, nachdem Investoren zunehmend die hohen Bewertungen und massiven Investitionsbudgets der Tech-Schwergewichte hinterfragen. AMD bewegt sich in einem Segment, das zwischen Wachstumsfantasie und Realitätsprüfung schwankt.

Starkes Gesamtjahr wird überschattet

Dabei kann sich die Bilanz für das Gesamtjahr 2025 durchaus sehen lassen. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie erreichte 4,17 US-Dollar – Analysten hatten lediglich 3,98 US-Dollar auf dem Zettel. Im Vorjahr waren es noch 3,31 US-Dollar gewesen. Beim Jahresumsatz übertraf der Konzern mit 34,63 Milliarden US-Dollar die Schätzung von 34,09 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Sprung von 34 Prozent gegenüber den 25,79 Milliarden US-Dollar aus 2024.

Doch diese Erfolge verblassen angesichts der Sorge um nachlassende Dynamik. In einem Marktumfeld, das von Unsicherheit geprägt ist, reicht selbst ein solider Ausblick offenbar nicht aus, wenn er eine Verlangsamung signalisiert. Die Bären haben das Ruder übernommen – zumindest vorerst.

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