Intel galt lange als Sorgenkind der Chipbranche, doch aktuell feiert der Konzern eine bemerkenswerte Rückkehr an der Börse. Auslöser für den jüngsten Ansturm ist ein Analystenbericht, der einen spektakulären Fertigungsauftrag von Apple in Aussicht stellt. Während die Aktie auf neue Höchststände klettert, stellt sich die Frage: Ist der Turnaround unter der neuen Führung endgültig geglückt?
Großkunde Apple und ausgebuchte Fabriken
Verantwortlich für die Euphorie ist vor allem eine neue Einschätzung von KeyBanc Capital Markets. Die Analysten stuften die Aktie auf „Overweight“ hoch und setzten ein Kursziel von 60 US-Dollar. Im Zentrum der Analyse steht die Meldung, dass Intel Foundry Services (IFS) offenbar Apple als Kunden für seinen fortschrittlichen 18A-Fertigungsprozess gewinnen konnte.
Dem Bericht zufolge könnte die Produktion für M-Serie-Prozessoren bereits im kommenden Jahr starten, mit einer möglichen Ausweitung auf iPhone-Chips bis 2029. Zusätzlich vermeldet KeyBanc, dass Intels Kapazitäten für Server-CPUs im Jahr 2026 aufgrund der massiven Nachfrage nach KI-Infrastruktur bereits „größtenteils ausverkauft“ seien.
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Bestätigung für den neuen CEO
Die operativen Fortschritte untermauern den Kurs der Aktie, die mit 47,29 US-Dollar am heutigen Mittwoch ein neues 52-Wochen-Hoch markierte. Auch die Bank of America äußerte sich nach einem Investorentreffen optimistisch und erwartet für das vierte Quartal Umsätze am oberen Ende der Prognose, da starke Serververkäufe die Schwäche im PC-Markt kompensieren.
Diese Entwicklung gilt als Bestätigung für die Strategie von CEO Lip-Bu Tan, der seit März 2025 im Amt ist. Nach dem Abgang von Pat Gelsinger liegt der Fokus der neuen Führung auf strikter Kapitaldisziplin und der präzisen Umsetzung der Fertigungsstrategie. Die gemeldeten Ausbeuten (Yields) von über 60 Prozent beim kritischen 18A-Knoten signalisieren, dass Intel technologisch wieder Anschluss findet.
Blick auf die Quartalszahlen
Der nächste entscheidende Termin für Anleger ist der 22. Januar 2026, wenn Intel seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt. Der Markt erwartet hierbei nicht nur die Bestätigung der Umsatzprognose zwischen 12,8 und 13,8 Milliarden US-Dollar, sondern vor allem offizielle Kommentare zum kolportierten Apple-Deal und zur Auftragslage für 2026. Sollte das Management die positiven Berichte bestätigen, könnte der Widerstand bei 50 US-Dollar schon bald nachhaltig fallen.
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