DAX: Konjunktursorgen bremsen Erholung
Der deutsche Leitindex kämpft mit Konjunktursorgen und geopolitischer Unsicherheit. Der Ifo-Index fiel auf ein Jahrestief, während ein US-Friedensplan für den Nahen Osten abgelehnt wurde.

Kurz zusammengefasst
- Ifo-Geschäftsklimaindex erreicht Jahrestief
- US-Friedensplan für Nahen Osten abgelehnt
- Charttechnischer Abwärtstrend seit Februar intakt
- Psychologische Marke von 23.000 Punkten als Widerstand
Ein ambitionierter US-Friedensplan für den Nahen Osten trifft auf ernüchternde Konjunkturdaten aus Deutschland. Der deutsche Leitindex sucht nach einer hochvolatilen Handelswoche nach Stabilität. Die anhaltende Schwäche der heimischen Wirtschaft bremst die Kauflaune der Investoren spürbar aus.
Geopolitik trifft auf schwache Wirtschaftsdaten
Der dominierende Treiber der vergangenen Handelstage war die angespannte Lage im Nahen Osten. Ein übermitteltes 15-Punkte-Papier aus Washington an Teheran, das unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus gegen Sanktionserleichterungen vorsieht, initiierte kurzzeitig eine positive Wende am Aktienmarkt. Irans öffentliche Zurückweisung dieser Bedingungen hält die Nervosität der Marktteilnehmer jedoch aufrecht.
Zusätzlich dämpfen fundamentale Daten aus Deutschland den Optimismus. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im März auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr. Exportorientierte Unternehmen leiden unter der Gemengelage aus geopolitischen Risiken und hohen Energiepreisen. Ökonomen prognostizieren daher für den kommenden Monat ein weiter sinkendes Konsumklima.
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Charttechnik signalisiert Vorsicht
Diese fundamentalen Belastungen spiegeln sich in der Markttechnik wider. Seit Ende Februar hat sich ein intakter Abwärtstrend etabliert. Dies unterstreicht auch der Blick auf die Jahresperformance von minus 7,53 Prozent. Zwar gelangen dem Index im Wochenverlauf mehrfach Ausflüge in die Gewinnzone. Die psychologisch wichtige Marke von 23.000 Punkten erwies sich dabei meist als zu massiver Widerstand.
Das Aufwärtspotenzial bleibt vorerst strikt limitiert. Solange der Index die Hürde im Bereich von 23.000 bis 23.180 Punkten nicht nachhaltig überwindet, werten Marktbeobachter die aktuellen Kursgewinne als rein technische Gegenbewegung. Fällt das Barometer unter die massive Unterstützung bei 22.000 Punkten, aktiviert dies weitere charttechnische Verkaufssignale.
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